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Eintracht Frankfurt: Drei Fouls in Folge: So schießt sich Rebic bei der Eintracht ins Aus

Mit der zehnten gelben Karte ist Ante Rebic schon zum zweiten Mal in dieser Saison gesperrt – sein undiszipliniertes Auftreten könnte Folgen auch für seine Zukunft bei der Eintracht haben.
Ante Rebic (Archivbild) Foto: Huebner/Hufnagel (imago sportfotodienst) Ante Rebic (Archivbild)
Frankfurt. 

Viele, die mit Eintracht Frankfurt sympathisieren, blicken mit Furcht auf die nächste Saison. Zum einen wirkt nun auch der intern nicht in der Kritik stehende Trainer Niko Kovac angeschlagen, zum anderen stehen wegen schwerer Verletzungen (Hasebe und Mascarell) und auslaufender Verträge (u. a. Vallejo und Varela) nicht mehr wirklich viele gestandene Bundesligaspieler gesichert zur Verfügung.

Die Eintracht-Spitze hat das natürlich auch registriert und versucht dagegen zu arbeiten. „Wir werden die richtigen Schlüsse daraus ziehen“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner, „wir werden auf dem Transfermarkt aktiv werden und die Mannschaft so verstärken, dass unsere Fans keine Angst haben müssen.“ Im Klartext: Es wird wieder einen Neuaufbau geben.

Intern sind die Analysen mit aller Deutlichkeit angegangen worden, auch wenn mit Blick auf das Pokalfinale versucht wird, die Ruhe zu behalten. Doch Leistungen wie sie zum Beispiel seit einigen Wochen Ante Rebic abliefert, wollen sie nicht durchgehen lassen. In Mainz kam Rebic in der 79. Minute ins Spiel und hatte danach offenbar nur ein einziges Ziel – sich die Gelbe Karte abzuholen, um nächste Woche gegen Leipzig nicht spielen zu müssen.

Nach drei Fouls in Folge, ist es Rebic gelungen. Mit der zehnten (!) gelben Karte ist er zum zweiten Mal in dieser Saison gesperrt. „Er hat sich nicht nur die Karte abgeholt, sondern auch Zeit von der Uhr genommen“, sagte Hübner, „er hat damit ganz sicher keine Werbung für sich selbst gemacht.“

Dies beziehe sich sowohl auf einen Einsatz im Finale als auch auf einen neuen Vertrag. Die Eintracht könnte den vom AC Florenz ausgeliehenen kroatischen Angreifer für rund drei Millionen Euro verpflichten. Vor ein paar Wochen hatte sich der Trainer noch dafür ausgesprochen, davon ist jetzt nicht mehr die Rede. „Wir werden das genau bewerten“, sagt der Manager, „der Ausgang ist offen.“ Die sportlichen Chefs wollen sich nicht mehr länger von einzelnen Spielern auf der Nase herumtanzen lassen.

Da ist der Manager schon mal froh, wenn er eine gute Nachricht verkünden kann. Am Sonntagabend wurde Jesús Vallejo von seiner Reha aus Madrid zurück erwartet. „Es ist schön, wenn er uns wieder zur Verfügung steht“, sagt Hübner, „ob es bis zum Endspiel klappt, müssen wir schauen.“

( pes)
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