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Eintracht Frankfurt: Eintracht: Auf diesen Positionen besteht noch Bedarf

Von Das zweite Trainingslager ist vorbei und der Bundesliga-Start rückt näher. Wie ist die Mannschaft von Trainer Kovac aufgestellt? Wir schauen, auf welchen Positionen noch Bedarf besteht.
Frankfurts Trainer Niko Kovac. Foto: Andre Hitz Frankfurts Trainer Niko Kovac. Foto: Andre Hitz
Innenverteidigung: Nach den Abgängen von Jesus Vallejo und Michael Hector fehlt es in der zentralen Defensive. Marco Russ ist noch nicht auf dem Leistungsstand von vor seiner Krankheit und bei Andersson Ordonez wird die kommende Saison zeigen, ob er die Qualität für die Bundesliga mitbringt. Neuzugang Carlos Salcedo verletze sich beim Confed-Cup an der Schulter und musste operiert werden. Aus diesem Grund konnte er nicht direkt mit der Vorbereitung beginnen. Deshalb ist noch unsicher, wann der Mexikaner bei 100% seines Leistungsvermögens sein wird. Fredi Bobic und Bruno Hübner wären also gut beraten, noch einen Innenverteidiger zu verpflichten, der eine sofortige Verstärkung für die Mannschaft darstellen würde.

Wahrscheinlich ist eine Verpflichtung aus dem Ausland, da diese erfahrungsgemäß günstiger zu haben sind, als gestandene Bundesligaspieler. Das Risiko ist allerdings auch deutlich größer. Findet sich der Spieler direkt in Deutschlands höchster Spielklasse zurecht, oder benötigt er eine gewisse Eingewöhnungszeit. In der Vergangenheit hat die Scoutingabteilung der Adler aber bereits mehrfach ihren Sinn für Verstärkungen nachgewiesen.

Defensives Mittelfeld: Omar Mascarell wird noch längere Zeit ausfallen. Der Spanier war in der letzten Saison Stammspieler, bis er durch seine Verletzung in der Rückrunde bereits einige Spiele ausfiel. Zwar verpflichtete die Eintracht mit Gelson Fernandes einen erfahrenen Mann für diese Position, allerdings agiert der Schweizer noch sehr fehlerhaft. Bei Makoto Hasebe muss Trainer Kovac abwarten, wie gut er nach seiner langen Verletzung wieder in den Bundesliga-Alltag findet. Zudem ist er auch eine Alternative für den zentralen Part einer defensiven Dreierkette, einer Art Libero, den er in der abgelaufenen Saison bereits mehrfach stark spielte.

Marc Stendera ist eine weitere Alternative, allerdings plagen ihn immer wieder kleinere Verletzungen. Bei Slobodan Medojevic bleibt zudem abzuwarten, ob er eine ernsthafte Alternative für einen Stammplatz sein kann, nachdem er in der vergangenen Saison fast überhaupt nicht zum Zug kam. Ein weitere Neuzugang wäre für diese Position sicher kein Nachteil. Es wird spannend sein, ob die SGE auf hier noch aktiv wird und wenn ja, wen Fredi Bobic aus dem Ärmel zaubert.

Außenbahn, offensiv: Eigentlich ist die Eintracht dort ausreichend besetzt, allerdings würde sich Trainer Kovac sicherlich über eine Verstärkung freuen. Viele Spieler im Eintracht-Mittelfeld können auf den Flügeln spielen, aber nur bei wenigen ist es auch die Position, auf der sie am stärksten sind. De Guzman, Kamada, Barkok und Fabian sind in der Zentrale effizienter und Jovic ist ein Stürmer, auch wenn er im Notfall auf den Flügel ausweichen kann.

Mijat Gacinovic und Danny Blum sind auf der Außenbahn am wertvollsten. Ein Spieler auf der rechten Seite würde der SGE noch gut zu Gesicht stehen. Bleibt die Frage, ob Bobic einen guten und bezahlbaren Kandidaten findet.
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