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Eintracht Frankfurt: Eintracht "brennt" auf Europa League: "Wollen das unbedingt schaffen"

Im letzten Spiel dieser Bundesliga-Saison muss Eintracht Frankfurt am Samstag bei Schalke 04 antreten. Ein Sieg würde zumindest die Qualifikationsrunde für die Europa League bedeuten. Und für Trainer Niko Kovac wäre schon das ein großer Erfolg.
Im DFB-Pokal haben die Frankfurter Schalke mit 1:0 besiegt. Archivfoto: Imago Bilder > Foto: TEAM2 (imago sportfotodienst) Im DFB-Pokal haben die Frankfurter Schalke mit 1:0 besiegt. Archivfoto: Imago
Frankfurt/Main. 

Platz sechs und der Einzug in die Europa League. Platz sieben und der mühsame Umweg über eine mehrwöchige Qualifikation. Platz acht oder neun und damit zumindest in der Fußball-Bundesliga das Ende aller Europapokal-Träume: Das sind die drei Möglichkeiten, die Eintracht Frankfurt vor dem letzten Saisonspiel am Samstag beim FC Schalke 04 hat.

Für Niko Kovac wäre in seinem letzten Bundesliga-Spiel als Eintracht-Coach bereits alles ein Erfolg, das irgendwie mit Europa zu tun hat. «Für uns ist sogar noch Platz sechs möglich. Aber erst einmal müssen wir Platz sieben verteidigen», sagte der zum FC Bayern München wechselnde Trainer. «Wir hatten vor der Saison Ziele, die wir vorgegeben haben - und da stand Europa nicht auf dem Plan. Aber jetzt ist es möglich. Und das wollen wir unbedingt schaffen.»

 

Sie kämpfen zusammen und feiern zusammen: Jetro Willems, Alexander Meier, Carlos Salcedo und Marco Fabián (von links).
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Im letzten Bundesligaspiel beim FC Schalke 04 steht für die Eintracht einiges auf dem Spiel. Wir haben nachgerechnet, bei welchen Ergebnissen am 34. Spieltag die Frankfurter auf einem der Europapokalplätze landen.

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Ein Sieg «auf Schalke» würde auf jeden Fall Platz sieben bedeuten - und bei einem Patzer von RB Leipzig in Berlin sogar Platz sechs. Sollte die Eintracht nicht gewinnen, müsste sie hoffen, dass auch die hinter ihr lauernden Stuttgarter (beim FC Bayern München) und Gladbacher (beim Hamburger SV) nichts holen. «Wir haben die Möglichkeit, am Samstag etwas ganz Großes zu schaffen», sagte Kovac. «Und wir haben in dieser Woche im Training gespürt, dass die Jungs heiß sind und darauf brennen.»

Aus Sicht des scheidenden Trainers wären Platz sieben und die damit verbundenen drei Qualifikationsrunden bis zur Europa League gar nicht so schlimm, wie viele immer denken. Die Eintracht müsste in diesem Fall zwar schon am 26. Juli und damit genau einen Monat vor dem Beginn der neuen Bundesliga-Runde in die Saison starten. Aber Kovac sagte: «Ich finde das gar nicht so schlecht.»

Er habe das «als Spieler schon einmal mit dem HSV erlebt, als wir bereits vor dem Beginn der Saison den UI-Cup gespielt haben. Wenn man vorher anfängt und schon früh einen Rhythmus aus Pflichtspielen hat, dann kann das auch ein Vorteil sein.»

 

Der Frankfurter Carlos Salcedo (rechts) feierte am vergangenen Samstag gegen Hamburg nach auskuriertem Schlüsselbeinbruch sein Comeback.
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Der Frankfurter Eintracht stand in den vergangenen Wochen nur ein ausgedünnter Kader zur Verfügung. Vor den letzten beiden Spielen in dieser Saison bei Schalke 04 (Bundesliga) und Bayern München (Pokalfinale) sind alle Spieler fit und wollen Großes erreichen.

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Kovac selbst betrifft das alles ohnehin nicht mehr - egal, wie die Saison ausgeht. Sein noch nicht feststehender Nachfolger müsste in diesem Fall binnen kurzer Zeit einen Kader zusammenstellen, der groß und leistungsstark genug wäre für bis zu 31 Pflichtspiele allein in der ersten Saisonhälfte.

Deshalb wäre es allen Beteiligten am liebsten, die Europa-League-Qualifikation schon an diesem Samstag gegen Schalke oder eine Woche später im DFB-Pokal-Endspiel gegen den großen Favoriten FC Bayern München klarzumachen. Genau rechtzeitig für diese beiden Spiele ist auch ein Stürmer wieder fit geworden, dessen Wucht der Eintracht in den vergangenen Wochen fehlte: Ante Rebic, zuletzt außer Gefecht gesetzt durch einen Muskelfaserriss in der Wade.

«Mit Ante Rebic und Jonathan de Guzman haben wir wieder zwei Spieler dabei, die auch im Kader stehen werden», sagte Kovac. «Beide haben voll mittrainiert, ihre Ausdauerwerte sind gut. Also haben wir keine Bedenken, sie wieder einzusetzen.» Rebic' Rückkehr könnte zu Lasten von Alexander Meier gehen, der erst vor einer Woche gegen den Hamburger SV ein spektakuläres Comeback nach einer noch viel längeren Zwangspause feierte. Wenn Rebic und de Guzman zurückkehren, «müssen dafür wieder zwei andere zu Hause bleiben», sagte Kovac dazu nur.

 

Der Frankfurter Carlos Salcedo (rechts) feierte am vergangenen Samstag gegen Hamburg nach auskuriertem Schlüsselbeinbruch sein Comeback.
Eintracht Frankfurt Eintracht mit Bestbesetzung in die Endspiele

Der Frankfurter Eintracht stand in den vergangenen Wochen nur ein ausgedünnter Kader zur Verfügung. Vor den letzten beiden Spielen in dieser Saison bei Schalke 04 (Bundesliga) und Bayern München (Pokalfinale) sind alle Spieler fit und wollen Großes erreichen.

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Vor den Schalkern hat der Frankfurter Trainer einen großen Respekt - gerade weil die Eintracht diesen Gegner erst vor dreieinhalb Wochen aus dem DFB-Pokal warf. «Sicherlich hängt das Pokalspiel bei ihnen noch im Hinterkopf», sagte Kovac. «Und sie wollen morgen eine tolle Saison krönen. Aber wir sind ja auch noch da und wollen den Schalkern einen Strich durch die Rechnung machen.»

 

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Die Frankfurter Eintracht hat es am Samstag selbst in der Hand. Wenn sie ihr Spiel beim FC Schalke 04 gewinnt, hat sie die Qualifikation zur Europa League erreicht. Wenn der Sechstplatzierte RB Leipzig überdies in seiner Partie bei Hertha BSC Berlin Federn lässt, wäre das internationale Geschäft sogar auf direktem Wege erreicht – und die Eintracht würde wirtschaftlich in neue Dimensionen vorstoßen.

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(dpa)

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