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Eintracht Frankfurt: Eintracht gegen Leverkusen: Es wird intensiv

Von Am Samstag treffen in Frankfurt zwei der erfolgreichsten Teams der vergangenen Wochen aufeinander. Die Eintracht rechnet mit Boateng und Salcedo.
Beim gestrigen Training mittendrin statt nur dabei: Eintracht-Trainer Niko Kovac (Mitte), hier als Gegner von Slobodan Medojevic (rechts) und Mijat Gacinovic. Foto: Hübner Foto: Huebner/Herkert (Jan Huebner) Beim gestrigen Training mittendrin statt nur dabei: Eintracht-Trainer Niko Kovac (Mitte), hier als Gegner von Slobodan Medojevic (rechts) und Mijat Gacinovic. Foto: Hübner
Frankfurt. 

Niko Kovac ist ein positiv eingestellter und denkender Mensch. Er lebt und liebt den Fußball. Also kann er gar nicht anders, als mit einem breiten Lächeln auf den Trainingsplatz zu gehen. Noch dazu, wenn – wie gestern – auch das Wetter stimmt.

Und da beim Trainer der Frankfurter Eintracht momentan die Zahlen ebenfalls stimmen, ist die Laune rund um den Club insgesamt vorsichtig gelöst. Eine kleine Auswahl: Die Eintracht belegt in der Tabelle der Fußball-Bundesliga mit 19 Punkten Platz sieben. Das bedeutet einen Zähler Abstand zu den Europa-League-Plätzen und elf zum Relegations-Geschäft. Nach dem 1:1 bei 1899 Hoffenheim weist das Team eine beeindruckende Auswärtsbilanz auf: zwölf Punkte – nur einer weniger als der souveräne Branchenführer Bayern München.

Und es gibt weitere Parameter, die die erfolgreiche Arbeit von Kovac, seinem Trainerteam und den Spielern beschreiben. Die Eintracht ist seit sechs Spielen ungeschlagen, hat nach zwölf Liga-Partien erst zwölf Gegentreffer kassiert. Bei diesem Wert sind gerade einmal zwei Mannschaften besser: Spitzenreiter München (8) und der Zweite Schalke 04 (10).

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Alles gut also im Frankfurter Stadtwald? Aktuell schon, es muss aber nicht so bleiben. Schon vor dem Spiel gegen Hoffenheim hatte Kovac das schwere Restprogramm der Eintracht in diesem Jahr betont: Am Samstag kommt Bayer Leverkusen in die WM-Arena, dann geht es nach Berlin. Als „Weihnachtsgeschenk“ hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) eine „englische“ Woche angesetzt – mit Spielen gegen die Bayern, in Hamburg und gegen Schalke 04.

Eine seriöse Schätzung der daraus resultierenden Punkte ist schwer möglich. „Alles was wir einsammeln können, nehmen wir mit. Das hilft uns bei unserem Ziel, eine stabile Saison zu spielen“, sagt Sportdirektor Bruno Hübner. Die Messlatte liegt hoch. Im vergangenen Jahr hatte sich die Eintracht mit 29 Punkten in die Winterpause verabschiedet. „Das war schon außergewöhnlich“, gibt Hübner zu.

Vor Bayer Leverkusen zeigt der Sportdirektor höchsten Respekt: „Das ist eine richtig gute Mannschaft, die sich gut weiterentwickelt hat.“ Der Tabellenneunte ist zuletzt sieben Mal in Folge ungeschlagen geblieben, einmal mehr als die Eintracht. Hübner erwartet ein „sehr intensives Spiel“ zweier laufstarker Teams: „Die haben richtig Drive.“ In Bezug auf das Personal wird der Trainer wieder eine ziemlich große Auswahl haben. Auch Carlos Salcedo und Kevin-Prince Boateng sollen laut Hübner gegen Leverkusen zur Verfügung stehen: „Es geht ihnen besser, sie machen gute Fortschritte.“

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Beide haben allerdings wegen grippaler Infekte in dieser Woche noch nicht mit der Mannschaft trainiert. Gestern haben beide auf dem Ergometer in die Pedale getreten und so an ihrer Fitness gearbeitet. So wie Jetro Willems, der aus Gründen der Trainingssteuerung ebenfalls „individuell“ trainiert hat.

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