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Eintracht Frankfurt: Eintracht kann gegen Gladbach nicht bestehen und verliert mit 3:1

Da half auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Ante Rebic nichts: Die Eintracht verliert in Gladbach mit 3:1. Borussias Neuzugang Alassane Plea macht dabei eine besonders gute Figur.
Die Eintracht verliert gegen Gladbach mit 3:1. Foto: Marius Becker (dpa) Die Eintracht verliert gegen Gladbach mit 3:1.

Millionen-Einkauf Alassane Pléa hat Borussia Mönchengladbach den Weg zum Sieg über Angstgegner Eintracht Frankfurt geebnet. Mit seinem sehenswerten Tor zum 1:0 in der 58. Minute erlöste der 25 Jahre alte Franzose die Elf vom Niederrhein, die nach dem 3:1 (0:0) gegen den Pokalsieger mit zehn Punkten in der Tabelle der Fußball-Bundesliga auf Rang fünf rückte. Thorgan Hazard (65.) und Nico Elvedi (85.) machten vor lediglich 41 257 Zuschauern den ersten Gladbacher Erfolg gegen die Hessen seit zwei Jahren perfekt. Die offensiv enttäuschenden Frankfurter, für die Ante Rebic (74.) verkürzte, muss sich bei nur vier Zählern nach unten orientieren.

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Nach der 2:4-Pleite am Wochenende in Berlin, als Gladbach sehr offensiv agierte, probierte es Borussia-Coach Dieter Hecking diesmal mit einem variablen 4-1-2-2-1-System, bei dem in der Vorwärtsbewegung zumeist drei Offensivkräfte agierten. Sein Gegenüber Adi Hütter setzte auf eine defensivere 4-4-2-Taktik. Die Elf vom Niederrhein wirkte dynamischer und hatte durch Pléa (18.) die erste Top-Chance, aber Rückkehrer Kevin Trapp im Tor klärte reaktionsschnell.

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Weil beide Teams in ihren Aktionen, auch beim Umschaltspiel, zu ungenau waren, ergaben sich in den ersten 45 Minuten nur noch wenige Möglichkeiten. Trapp lenkte einen Schuss von Florian Neuhaus (41.) über die Latte und parierte den Kopfball von Matthias Ginter (42.). Und die Frankfurter, die nirgendwo mehr Auswärtssiege feierten als in Mönchengladbach? Sie fanden in der ersten Hälfte in der Offensive kaum statt. Lediglich Sébastien Haller war einmal fast an der richtigen Stelle, stand dann doch bei seinem Kopfballtreffer klar im Abseits (35.).

Die Fans nahmen die Anfangsphase der Partie schweigend hin. Auch in der Begegnung zwischen Mönchengladbach und Frankfurt gab es Proteste gegen die Zerstückelung der Spieltage. Die Fans beider Clubs pfiffen minutenlang und stimmten erst nach 20 Minuten ihre Gesänge an.

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Nach dem Seitenwechsel gab es auch auf dem Rasen einen Stimmungsumschwung - mit deutlichen Vorteilen für die Hausherren. Besonders Pléa sorgte für viele Aktionen. Seine Beste: In der 56. Minute schoss er den Ball aus spitzen Winkel ins kurze Eck und ließ Trapp keine Abwehrmöglichkeit. Neun Minuten später erhöhte Hazard auf 2:0. Pech für die Eintracht, dass kurz vorher Kapitän David Abraham (58.) den möglichen Ausgleich mit einem Kopfball verpasste. Und auch der kroatische Vize-Weltmeister Ante Rebic konnte mit seinem Tor elf Minuten nach seiner Einwechselung das Ende der Frankfurter Serie gegen Mönchengladbach nicht verhindern - denn Elvedi setzt mit seinem ersten Saisontor den Schlusspunkt der Partie.

(dpa)

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