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Eintracht Frankfurt: Eintracht mit großen Verletzungsproblemen

Ein einstelliger Tabellenplatz wäre für Frankfurts Trainer Niko Kovac ein «sehr guter Erfolg». Trotz der noch ausstehenden drei Bundesliga-Spiele rückt das DFB-Pokal-Endspiel gegen Borussia Dortmund immer mehr in den Vordergrund.
Archivbild: Jesus Vallejo (Frankfurt) wird nach einem Zusammenstoss behandelt. Foto: Hommes /Eibner-Pressefoto (imago sportfotodienst) Archivbild: Jesus Vallejo (Frankfurt) wird nach einem Zusammenstoss behandelt.
Frankfurt. 

Die Verletzungsmisere wird Eintracht Frankfurt noch bis zum DFB-Pokal-Finale verfolgen. «Wir haben jetzt zum Ende der Saison schon sehr viele Probleme und müssen sehr viel improvisieren», sagte Trainer Niko Kovac am Freitag. Er sieht aber die Ursachen dafür nicht in die Trainingssteuerung. Im Bundesliga-Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) muss der 45-Jährige zu allem Übel auch noch auf den gelb-gesperrten Innenverteidiger David Abraham verzichten.

«Wir versuchen, das Beste daraus zu machen. Einfach kann jeder», erklärte Kovac zumindest nach außen hin gelassen. Am drittletzten Spieltag und eine Woche nach dem unglücklichen 0:1 bei 1899 Hoffenheim kehren wenigstens Mijat Gacinovic und Taleb Tawatha zurück. Doch bei den Langzeitverletzten wie Omar Mascarell und Jesús Vallejo gibt es derzeit auch wenig Hoffnung auf ein Comeback beim Saisonhöhepunkt am 27. Mai in Berlin gegen Borussia Dortmund.

Die spanische Leihgabe Vallejo lässt den Sehnenriss im Oberschenkel bei Real Madrid behandeln. Unabhängig von der Heilung wies Kovac auch darauf hin: «Er muss ja erstmal trainieren. Dann soll er von Null auf 100 im Pokal auflaufen und einen Aubameyang und wie sie alle heißen aufhalten?»

Mascarell sei ein «spezieller Fall». Den 24-jährigen Spanier plagt eine Achillessehnen-Entzündung. «Ich persönlich glaube nicht, dass wir es schaffen, ihn zum Pokal-Endspiel zu aktivieren», sagte Kovac. «Es bringt nichts, ihn dort in eine größere Verletzung reinlaufen zu lassen.» Der Chefcoach bezeichnete die viele Ausfälle als «unglücklich». Wären es muskuläre Blessuren, dann müssten sich das Team der Trainer und Physiotherapeuten fragen, was sie falsch machen würden. «Aber die Verletzungen, die wir im Moment beklagen, haben ja nichts mit muskulären Verletzungen zu tun.»

Und Alex Meier? Der Torjäger, der seit Wochen wegen einer Fersenverletzung fehlt, zeigte sich am Freitag zusammen mit Sportvorstand Fredi Bobic bei einer Pressekonferenz anlässlich des Cup-Endspiels in Berlin. «Ich bin auf dem Weg der Besserung und hoffe, dass ich Ende kommender Woche wieder mit dem Training anfangen kann», sagte er. Der 34-Jährige ist «relativ positiv gestimmt, dass es klappen kann, aber es ist nicht hundertprozentig».

Für die Profis, die nun in die Bresche springen müssen, sieht Kovac derweil auch eine große Chance: «Ich glaube nicht, dass man mehr Spannung als Spieler haben kann, als sich für das Pokalfinale zu empfehlen.»

(dpa)
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