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Eintracht Frankfurt: Eintracht schielt vor Leverkusen-Spiel auf vordere Tabellenplätze

Die Entwicklung von Eintracht Frankfurt verläuft stetig bergauf. Wenn auch in kleinen Schritten. Träume nach vorderen Platzierungen sind erlaubt. Doch für Trainer Kovac steht nur die harte Arbeit im Vordergrund.
Kevin-Prince Boateng (hinten) und Sébastien Haller. Foto: Uwe Anspach (dpa) Kevin-Prince Boateng (hinten) und Sébastien Haller.
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Träumen ist erlaubt bei Eintracht Frankfurt, die Arbeit aber ist Pflicht. Platz vier der Fußball-Bundesliga ist nur drei Punkte weg, doch Trainer Niko Kovac hat vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr) gegen den schlechter platzierten Gegner Bayer 04 Leverkusen keinen Blick dafür übrig und appellierte an seine Spieler: «Sie können von den oberen Plätzen der Tabelle sprechen. Aber wer diese Träume verwirklichen will, muss hart arbeiten. Das sage ich meinen Spielern auch ganz klar. Ich messe sie daran.»

Für Kovac selbst ist die Tabelle nichts anderes als eine Momentaufnahme. Zwar sei die Entwicklung der Mannschaft positiv, doch es gebe noch viele Dinge, an denen gearbeitet werden müsse. «Das dürfen wir nie vergessen», warnte der 46-Jährige am Freitag.

Beim gestrigen Training mittendrin statt nur dabei: Eintracht-Trainer Niko Kovac (Mitte), hier als Gegner von Slobodan Medojevic (rechts) und Mijat Gacinovic. Foto: Hübner
Eintracht Frankfurt Eintracht gegen Leverkusen: Es wird intensiv

Am Samstag treffen in Frankfurt zwei der erfolgreichsten Teams der vergangenen Wochen aufeinander. Die Eintracht rechnet mit Boateng und Salcedo.

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Seit fünf Spielen ist die Eintracht ungeschlagen, verpasste zuletzt in Hoffenheim nur knapp den Sieg. 45 sehr gute Minuten reichten nicht für drei Punkte. Daher hofft Kovac, das Frankfurt gegen seinen Ex-Club über die gesamte Spieldauer das Niveau halten kann. Dann könnte es mit der vollen Punktausbeute klappen. «Ich denke schon, dass Leverkusen uns insgesamt noch etwas voraus ist. Trotzdem haben wir eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen», erklärte Kovac.

Den Gegner, für den er zwischen 1996 und 1999 insgesamt 77 Ligaspiele bestritt, erwartet der Kroate sehr stark. «Sie haben sich gefangen und eine gute Serie hingelegt. Es wird ein enges Spiel», sagte er.

Entgegen kommen sollte seinem Team die große Kulisse im heimischen Stadion, die Kräfte freisetzen kann. «Spiele zu Hause sind immer schön. Man hat gut 48 000 Fans hinter sich. Da bekommen die Spieler eher mal die zweite oder dritte Luft», sagte der Coach, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Die zuletzt kranken Kevin-Prince Boateng, Carlos Salcedo und Jetro Willems sind wieder fit.

Auch Sebastién Haller hat den kleinen Trainingsrückstand wegen einer Zahn-OP vor dem Hoffenheim-Spiel, wo er erschöpft ausgewechselt werden musste, mittlerweile aufgeholt. Das war wichtig, denn dem langen Franzosen gelangen zuletzt entscheidende Treffer in der Endphase. Das hat auch Interesse im Ausland geweckt. Wie die italienische Zeitung «Tuttosport» (Freitag) berichtete, streckt Inter Mailand die Fühler nach dem Stürmer aus.

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Beim TV-Sender Sky hieß es sogar, die Verantwortlichen des italienischen Erstligisten wollen wohl schon im Winter ein Angebot abgeben. Haller war erst im Sommer nach Frankfurt gekommen und hat einen Vertrag bis 2021.

Während das Thema in Frankfurt nicht kommentiert wurde, hat sich Sportdirektor Bruno Hübner aber bei Mittelfeld-Hoffnung Aymen Bartok klar positioniert. Eine Ausleihe des 20 Jahre alten, momentan nicht berücksichtigten Talents im Winter werde es nicht geben. «Weil wir glauben, dass er die Qualität hat, uns zu helfen», sagte Hübner der «Bild»-Zeitung (Freitag).

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