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Eintracht Frankfurt/FSV Frankfurt: Eintracht verliert Testspiel gegen FSV Frankfurt

Niko Kovac ist nicht gerade glücklich: Seine Mannschaft verliert das Freundschaftsspiel gegen den FSV Frankfurt mit 2:3. Gerade die Abwehrleistung gibt ihm einige Rätsel auf.
Furkan Zorba (Eintracht Frankfurt) gegen Adil Chihi (FSV Frankfurt). Foto: Marc Schüler Furkan Zorba (Eintracht Frankfurt) gegen Adil Chihi (FSV Frankfurt).
Frankfurt. 

Die Freundschaftsspiele in den Länderspielpausen sind nicht so das Ding der Frankfurter Eintracht. Vor ein paar Wochen haben die Frankfurter beim Zweitligisten SV Sandhausen mit 1:3 den Kürzeren gezogen. Und auch am Donnerstagabend taten sie sich beim Nachbarn FSV Frankfurt ausgesprochen schwer. Der Drittligist siegte vor rund 1 500 Zuschauern mit  3:2 (2:1). Und Eintracht-Trainer Niko Kovac war nicht gerade glücklich. „Das Ergebnis ist sekundär“, sagte er, „aber es ärgert mich schon, dass wir so einfach verlieren“. Gerade die Abwehrleistung gab ihm einige Rätsel auf. „Wir spielen in der Bundesliga dreimal zu Null und kriegen in zwei Freundschaftsspielen sechs Gegentore“, sagte Kovac, „das muss nicht sein.“

Aus insgesamt elf Profis hatte der Eintracht-Trainer verzichten müssen, zehn sind auf Länderspielreise, Regäsel hatte sich verletzt abgemeldet. Dennoch hatte der Bundesligist mit Alexander Meier, David Abraham, Bastian Oczipka und Szabolcs Huszti vier Stammkräfte auf dem Platz. Das zuletzt so erfolgreiche System mit einer Dreierkette hatte Kovac beibehalten, Hector, Abraham und Zorba sollten dicht halten. Das gelang nicht besonders gut ausgerechnet der ehemalige Eintracht-Kapitän Patrick Ochs, inzwischen Spielführer beim FSV, brachte die Schwarz-Blauen in der 35.Minute in Führung. Maurice Deville hatte die Eintracht-Deckung mit einem feinen Pass ausgehebelt.

Bilderstrecke Testspiel: Eintracht verliert gegen FSV Frankfurt mit 2:3
Testspiel im Frankfurter Volksbank Stadion: Am 10. November trennten sich Eintracht Frankfurt und FSV Frankfurt mit 2:3. Szabolcs Huszti (Eintracht Frankfurt) setzt sich durch. .La'Vere Corbin-Ong (FSV Frankfurt) gegen Niklas Thiel (Eintracht Frankfurt). .Slobodan Medojevic (Eintracht Frankfurt).

Der Rückstand animierte die Gäste für ein paar Minuten zu mehr Engagement. Und nur zwei Minuten später gelang Branimir Hrgota mit seiner ersten guten Aktion überhaupt ein herrliches Tor. Von rechts drängte er nach innen, schloss mit links ins lange Eck ab. Wieder nur drei Minuten darauf lag der FSV wieder vorn. Ochs hatte geflankt, Cagatay Kader freistehend eingeköpft. 

Zu zweiten Halbzeit gab es dann die große Wechselorgie, der FSV brachte sechs Neue, die Eintracht vier, darunter „Comebacker“ Ante Rebic. Der führte sich gleich mit einer tollen Flanke ein, doch Alex Meier verfehlte mit einem Kopfball ganz knapp. Doch den nächsten Treffer erzielten erneut die Gastgeber, Kader ließ Hector stehen wie einen Anfänger und schob den Ball ins lange Eck. Hrgota brachte mit einer zweiten starken Einzelleistung seine Mannschaft noch einmal heran. „Für Brane freue ich mich“, sagte Kovac, „er hat das Spiel ernst genommen und seine Sache außerordentlich gut gemacht.“

FSV: Pellowski – Schachten (78. Schmitt) , Barry (78. Andacic), Schorch, Schäfer (46.Schleusener) – Heitmeier (46.Burdenski)– Ochs (46.Bahn) , Graudenz (46.Fischer) , Corbin (46.Stark) – Kader (60.Morabet), Deville (46.Chihi).
Eintracht: Bätge – Hector, Abraham (46.Knothe), Zorba – Thiel (46.Bunjaki), Huszti (46.Mascarell), Medojevic  (71.Blanco-Loepz), Oczipka (46.Rebic)– Barkok, Hrgota(84. Cvijetkovic) – Meier.
Tore: 1:0 Ochs (35.),. 1:1 Hrgota (37.), 2:1 Kader (40.), 3:1 Kader (58.), 3:2 Hrgota (76.)
 

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