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Eintracht Frankfurt: Eintracht verliert emotionales Match in Dortmund mit 1:3

Die Eintracht hat ihr Spiel in Dortmund trotz ansprechender Leistung mit 1:3 (1:2) verloren – und bleibt damit im zehnten Spiel in Folge ohne Sieg.
Marco Reus (l) von Dortmund erzielt das 1:0 gegen Frankfurt. Foto: Ina Fassbender (dpa) Marco Reus (l) von Dortmund erzielt das 1:0 gegen Frankfurt.
Dortmund. 

Borussia Dortmund hat im ersten Bundesliga-Heimspiel nach dem Sprengstoffanschlag einen Sieg eingefahren. Beim 3:1 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt zeigten die BVB-Fußballer am Samstag eine couragierte und lange Zeit überzeugende Leistung.

Rückkehrer Marco Reus schon in der 3. Minute, Sokratis (34.) und Goalgetter Pierre-Emerick Aubameyang (86.) verlängerten die Serie ungeschlagener Erstliga-Heimpartien des Revierclubs auf 35 Spiele.

Bilderstrecke Eintracht kann auch in Dortmund nicht gewinnen: 1:3-Niederlage
Dieses Blitztor vom wieder genesenen Goalgetter Marco Reus nach nur zwei Minuten erwischte die Eintracht eiskalt. Und auch wenn sich die Hessen zwischenzeitlich wieder berappelten und durch Marco Fabian (29. Minute) wieder zurück kamen: Weitere BVB-Treffer von Sokratis (34.) und Aubameyang (86.) machten die 1:3 (1:2)-Niederlage gegen Dortmund perfekt. Unsere Bilder zeigen Szenen des temporeichen Matches.15.04.2017, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Marco Reus (Borussia Dortmund) celebrate the goal, Torjubel zum 1:015.04.2017, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Shinji Kagawa (Borussia Dortmund), Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt)

Trotz des 42. Erfolgs gegen den Lieblingskonkurrenten bleibt die Borussia nach dem 29. Spieltag mit 53 Punkten Tabellenvierter. Die Eintracht, für die Marco Fabián (29.) das zwischenzeitliche 1:1 erzielte, ist nun schon seit zehn Ligabegegnungen ohne Sieg und verharrt bei 38 Zählern - aber immer noch mit Kontakt zu den Europa-League-Rängen.

Vier Tage nach dem Terrorakt gegen den BVB-Bus und drei Tage nach dem 2:3 in der Champions League gegen AS Monaco stand auch die Partie gegen Frankfurt unter starken Sicherheitsvorkehrungen. Die 81 360 Zuschauer im ausverkauften Stadion wurden beim Einlass streng kontrolliert. Der bei dem Anschlag verletzte spanische BVB-Profi Marc Bartra wurde am Tag der Begegnung aus dem Krankenhaus entlassen.

Die erfreuliche Nachricht diente wie das Comeback des zur Halbzeit ausgewechselten Nationalspielers Reus nach sechs Wochen Zwangspause wegen einer Oberschenkelverletzung als Stimmungsaufheller und Motivationseinheit. Der 27-Jährige Reus trickste bei seiner Rückkehr schon nach drei Minuten mit der Hacke nach einem Abstimmungsfehler in der Eintracht-Defensive den Ball ins Netz.

Die Verteidigung der Frankfurter war anfangs sehr anfällig. Aber auch das frühe 1:1 war möglich, als Branimir Hrgota Marco Fabián bediente, der Mexikaner das Spielgerät jedoch freistehend neben das BVB-Tor (9.) setzte. Kurz zuvor hätte  Eintracht-Rechtsverteidiger Jesús Vallejo bei einem Klärungsversuch fast das eigene Gehäuse getroffen.

Auf der Gegenseite verhinderte BVB-Keeper Roman Bürki gegen Mijat Gacinovic (22.) mit einem Reflex zunächst das 1:1. Bei Fabiáns leicht abgefälschtem 25-Meter-Schuss in den Winkel war der Schweizer dannebenso machtlos wie sein finnischer Kollege Lukas Hradecky bei Sokratis' 2:1.

In den zweiten 45 Minuten ließ Thomas Tuchel das hohe Tempo seiner Elf etwas drosseln; möglicherweise wollte der BVB-Trainer sein Team vor dem Königsklassen-Rückspiel des Viertelfinales in Monaco am Mittwoch davor bewahren, sich zu überfordern. Weniger Offensivpower und weniger Torchancen waren die Folge. Die besten für den BVB vergab zunächst Aubameyang (58./79.). Bei der Eintracht verfehlte FabiánsSchuss in der 69. Minute sein Ziel nur knapp. Vier Minuten vor dem
 Ende machte Aubameyang mit Saisontreffer 26 den BVB-Dreier klar.

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