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Eintracht Frankfurt: Eintracht will Europa League fix machen - Kovac: «Große Bedeutung»

Für Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac ist das Bundesligaspiel gegen den Tabellennachbarn 1899 Hoffenheim im Kampf um einen Europacup-Platz von «großer Bedeutung». Mit einem Sieg sieht er mindestens Platz sieben gefestigt.
Der Weg nach ganz oben ist weit. Das weiß Eintracht-Trainer Niko Kovac, und das vermittelt er der Mannschaft immer wieder. Foto: imago Der Weg nach ganz oben ist weit. Das weiß Eintracht-Trainer Niko Kovac, und das vermittelt er der Mannschaft immer wieder.
Frankfurt. 

Eintracht Frankfurt will mit einem Erfolg gegen Bundesliga-Tabellennachbar 1899 Hoffenheim den Einzug in die Europa League so gut wie fix machen und die Tür zur Champions League offen halten. «Das Spiel hat große Bedeutung. Mit einem Sieg wäre Platz sieben wohl gefestigt», sagte Eintracht-Chefcoach Niko Kovac am Freitag vor dem Duell des gastgebenden Bundesliga-Sechsten gegen den -Siebten am Sonntag (18.00 Uhr/Sky).

Es werde gegen eine «tolle Mannschaft mit einem tollen Trainer» aber ein sehr schweres Spiel. Hoffenheim liegt zwar drei Punkte hinter seinen Frankfurtern, «gehört aber sicher zu den ersten Vier, Fünf der Fußball-Bundesliga», meinte Kovac, der von seinem 1899-Kollegen Julian Nagelsmann («Chapeau, Chapeau, Chapeau für deine Arbeit!») in höchsten Tönen gelobt wurde. Und der Frankfurter Trainer gab das Kompliment postwendend zurück: «Er macht es gut, ist sehr kreativ und variabel. Meinen aller größten Respekt!»

Mit den Nettigkeiten soll es am Sonntag aber erstmal vorbei sein. «Wir wollen das Spiel gewinnen und die gute Heimserie bis zum letzten Spiel gegen den Hamburger SV fortsetzen», sagte Kovac. Sechsmal hintereinander gewann die Eintracht zuletzt in der eigenen Arena. Allerdings sind die Hoffenheimer ihrerseits seit fünf Ligapartien ungeschlagen und fegten zuletzt den 1. FC Köln mit 6:0 vom Platz. Außerdem gab es für die Hessen gegen die Kraichgauer nicht viel zu gewinnen: Nur eines der vergangenen neun Spiele gegen die Kraichgauer konnten sie gewinnen, nämlich vor fast drei Jahren im Mai 2015.

Angst, dass der in dieser Saison unerwartet konstanten und erfolgreichen Eintracht, im Endspurt noch die Luft ausgehen könnte, hat Kovac nicht. «Jetzt müssen wir alle Kräfte bündeln. Wir wissen, dass wir dranbleiben müssen, um am Ende mit einem Lächeln dazustehen», sagte er.

Immerhin werden ihm in der Saison-Endphase Carlos Salcedo und Omar Mascarell sowie für einige Wochen Stürmer Ante Rebic verletzt fehlen. Vor der Partie gegen Hoffenheim hat sich zumindest Verteidiger Marco Russ nach einer Zehen-Blessur wieder einsatzbereit gemeldet.

Keine Sorgen macht sich der Eintracht-Coach, dass sein Torwart Lukas Hradecky den dicken Patzer im Spiel bei Werder Bremen, wo er in der 79. Minute den Ball durch die Hände zum 2:1-Siegtreffer der Hanseaten rutschen ließ, noch nicht verarbeitet hat. «Ich habe mit ihm gesprochen. Er sagte, das alles okay ist», berichtete Kovac und nahm den Keeper noch mal in Schutz. «Von 100 Mal pflückt er den Ball 99 Mal runter. Wir werden ihn dafür nicht den Kopf abreißen.»

Dass die Spekulationen über einen Wechsel von ihm zum FC Bayern, die er mit einem Bekenntnis zur Eintracht («Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass ich nächstes Jahr noch hier bin.») zu beenden versuchte, in der Frankfurter Mannschaft Spuren hinterlassen haben könnte, glaubt er nicht. «Eigentlich ist das alles total nebensächlich. Für die Medien ist das interessant, für mich nicht», sagte Kovac.

(dpa)

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