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Eintracht Frankfurt: Endspiel Nummer zwei und viele Planspiele für den Sommer

Nach dem souveränen 3:0 gegen Mainz gab Niko Kovac seine Zurückhaltung auf. Der Trainer der Frankfurter Eintracht hatte das Erreichen der internationalen Plätze als neues Ziel ausgegeben.
Können die Frankfurter am Sonntag wieder jubeln? Foto: Christian Klein (FotoKlein) Können die Frankfurter am Sonntag wieder jubeln?

Nach dem souveränen 3:0 gegen Mainz gab Niko Kovac seine Zurückhaltung auf. Der Trainer der Frankfurter Eintracht hatte das Erreichen der internationalen Plätze als neues Ziel ausgegeben. „Wir haben jetzt nur noch Endspiele“, hatte Kovac gesagt. Das erste haben die Frankfurter verloren, unglücklich mit 1:2 bei Werder Bremen. Damit hat sich die Ausgangsposition für den Kampf um die lukrativen Plätze deutlich verschlechtert.

In Bremen hat er schon mal Fühlung mit Luka Jovic (unten) aufgenommen: Marco Fabián (oben).
Eintracht Frankfurt Ersatz für Ante Rebic gesucht

Ante Rebic wird der Frankfurter Eintracht wegen seines Muskelfaserrisses mehrere Wochen fehlen. Es gibt aber einige Alternativen.

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Am Sonntag (18 Uhr) nun geht es gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Ein Blick auf die Tabelle genügt, um festzustellen, welch enorme Bedeutung der Partie zukommt. Mit einem weiteren Heimsieg wären die aktuell auf Platz sechs stehenden Frankfurter kaum noch von einem Tabellenrang zu verdrängen, der zur Teilnahme an europäischen Spielen berechtigt. Mit einer Niederlage allerdings könnte Hoffenheim die Eintracht auf Platz sieben zurückwerfen – und es könnte auch noch einmal richtig eng werden.

Ein Patzer von Eintracht-Keeper Hradecky entscheidet die Partie.
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Geht es um seine Leistung, ist drumherum reden nicht die Sache von Lukas Hradecky. Geht es um seine sportliche Zukunft aber sehr wohl.

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Platz sieben wäre aus vielerlei Gründen ein echtes Problem. Vor allem wegen der Terminplanung im Sommer. Der siebte Platz wird zwar zum Einzug in die Europa-League reichen, da der Pokalsieger aus den oberen Tabellenrängen kommen wird, aber zunächst nur für die Qualifikation. Die ersten Qualifikationsspiele sind am 26. Juli und am 2.August. Ein Horror für jeden Trainer. Die Eckdaten für die Frankfurter Vorbereitung wurden schon festgelegt. Vom 7. bis 15. Juli werden die Frankfurter in die USA fliegen. Ende Juli soll die Vorbereitung in Gais (Südtirol) noch einmal Fahrt aufnehmen.

Bilderstrecke Eintracht: Die kuriosesten Bilder aus der Geschichte der SGE
«Kommt da auch noch eine Frage?» Nein, hier kommt eine Fotostrecke voller witziger und kurioser Bilder aus der langen Geschichte der Frankfurter Eintracht. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim durchklicken. Alle Fotos: ImagoDas ist schon fast nicht mehr jugendfrei: Thomas Zampach lässt sich in der Saison 1997/98 mit diesem übergroßen Plastik-Genital ablichten. Das Bild entstand in Unterhaching.Ja, das ist wirklich ein Profifußballer. Ein Bild von Uwe Bein im Urlaub. Das Foto entstand in der Saison 1992/93. Heute sind Profifußballer . . .

Zuvor werden einige Nationalspieler, die an der Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) teilnehmen, fehlen. Die bisherigen Planungen gelten zunächst nur für den Fall, dass die Eintracht am 18. August mit dem ersten DFB-Pokalspiel in die Pflichtspielsaison startet. Eine Woche später beginnt die nächste Bundesligasaison. Muss die Eintracht vorher in der Europa-League ran, wird vieles anders. Die Tage in Amerika sollen unangetastet bleiben, denn der Aufenthalt dient ja auch der sogenannten „Internationalisierung“. Danach aber wird es womöglich kein zweites Trainingslager geben, sondern eine konzentrierte Arbeit zu Hause.

Der Zusammenhalt ist spürbar: die Eintracht-Profis Mijat Gacinovic, David Abraham und Marco Russ (von links).
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Für Marco Russ läuft es momentan optimal. Der Abwehrveteran fühlt sich bei der Frankfurter Eintracht so wohl wie noch nie.

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Eine Zitterpartie würde es auf jeden Fall für die Verantwortlichen der Commerzbank-Arena. Denn mit dem Helene-Fischer-Konzert (20. Juli), den Zeugen Jehovas (3. August) und den „Böhsen Onkelz“ (18.August) sind andere Veranstaltungen fest gebucht.

Übrigens: Im Pokal könnte die Eintracht noch einen „Joker“ setzen. Denn der Pokalsieger würde auch direkt in die Europa-League einziehen. pes

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