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Eintracht Frankfurt: Entwarnung bei Boateng – Chandler sieht Verbesserungsbedarf

So groß ist der Frankfurter Kader in dieser neuen Saison, dass selbst während Länderspielpausen eine namhafte Zahl von Spielern auf dem Trainingsplatz steht. 20 waren es am Mittwoch, darunter die Torhüter Jan Zimmermann und Leon Bätge.
Kevin-Prince Boateng humpelte am Mittwoch vom Trainingsplatz. Archivfoto: Schüler/Imago Foto: Marc Schüler (imago sportfotodienst) Kevin-Prince Boateng humpelte am Mittwoch vom Trainingsplatz. Archivfoto: Schüler/Imago

Ein paar Minuten lang musste man sich Sorgen machen um den Prinzen. Das gestrige Vormittagstraining bei der Frankfurter Eintracht ging in seine letzte Dreiviertelstunde, die Profis übten das schnelle Spiel auf kleinerem Feld mit kleinen Toren, und plötzlich ging Kevin-Prince Boateng zu Boden. Andersson Ordonez, der ecuadorianische Innenverteidiger, der die WM-Qualifikationsspiele heute gegen Brasilien und am 5. September gegen Peru nun doch nicht mitmacht, war dem neuen Star auf den Fuß gestiegen.

Boateng humpelte vom Platz, nahm auf einem Getränkebehälter Platz und verfolgte den restlichen Arbeitsvormittag der Kollegen in Schonhaltung. Der rechte Fuß wurde von den Physiotherapeuten umsorgt. Noch vor Trainingsende ging es dann auf versteckten Wegen durch den Wald in die Kabine. Aber alles war dann doch halb so wild. Es seien keine weiteren Untersuchungen nötig, ließ die Presseabteilung verlauten, Boateng droht keine längere Pause.

So groß ist der Frankfurter Kader in dieser neuen Saison, dass selbst während Länderspielpausen eine namhafte Zahl von Spielern auf dem Trainingsplatz steht. 20 waren es gestern, darunter die Torhüter Jan Zimmermann und Leon Bätge. Und es hätten sogar noch einige mehr sein können. Aber Jonathan de Guzman fehlte wegen einer heute anstehenden Weisheitszahn-OP, Danny Blum, kürzlich an den Mandeln operiert, plagen erneute Halsschmerzen, und Marco Russ setzte wegen einer am Vortag erlittenen Prellung aus.

Gestern kurz angeschlagen, aber wohl nicht ernsthaft verletzt: Kevin Prince Boateng.
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Wenn Länderspiele der US-Nationalmannschaft anstehen, war früher auch Timothy Chandler oft auf Reisen. Doch der Dauerläufer ist diesmal in Frankfurt geblieben und absolvierte gestern mit gewohntem Einsatz Sprintübungen, zu Anfang auch den kleinen Hügel am Trainingsplatz hinauf. In der WM-Qualifikation spielen die Amerikaner in den nächsten Tagen gegen Costa Rica und Honduras – aber ohne Chandler, der vom früheren US-Coach Jürgen Klinsmann des öfteren eingeladen worden war.

Dessen Nachfolger Bruce Arena setzt offensichtlich mehr auf Spieler, die ihr Geld in der Heimat verdienen. „Wir haben telefoniert. Er hat von taktischen Gründen gesprochen. Das ist kein Problem“, sagt Chandler.

Zumal der 27 Jahre alte Chandler, in Frankfurt geborener Sohn eines US-Soldaten, momentan ohnehin am liebsten im Bundesliga-Modus bliebe. „Ich hätte jetzt gerne weitergemacht“, meinte der Rechtsverteidiger. In den ersten beiden Saisonspielen hätte das Team gute Ansätze gezeigt: „Wir haben nur zu wenig Punkte.“

Chandlers Ziel in der laufenden Länderspielpause ist es nun, dass er und seine Mitspieler in bessere Form kommen. Er sieht noch Bedarf in allen Mannschaftsteilen. „Wir sind Eintracht Frankfurt, wir müssen immer arbeiten und Dinge verbessern, die wir nicht gut gemacht haben“, erinnert er an die Pflichten im Profi-Fußball. Zu denen zählt er: „Besseres Ballhalten und -verteilen, bessere Flanken.“ Viele „kleine Dinge“ eben.

( rich)
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