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Einracht Frankfurt: Erster Heimsieg ist das Ziel: Kovac will Gladbach-Punkte «vergolden»

Im zweiten Anlauf will Eintracht Frankfurt den ersten Heimsieg der Saison schaffen. Doch der Trainer warnt vor einem Gegner, der offenbar deutlich besser ist als sein Ruf.
Eintracht-Cocah Niko Kovac. Foto: imago Eintracht-Cocah Niko Kovac.
Frankfurt.  Der erste Saisonsieg ist geschafft. Und der so umstrittene wie schillernde Neuzugang Kevin-Prince Boateng längst als neuer Chef akzeptiert. Das Einzige, was Eintracht Frankfurt in dieser neuen Bundesliga-Saison jetzt noch fehlt, ist ein erster Erfolg vor eigenem Publikum. Ein Heimsieg am Samstag um 15.30 Uhr gegen den FC Augsburg. «Wir wollen die drei Punkte aus Gladbach vergolden», sagte Trainer Niko Kovac am Freitag.

Noch vor einer Woche hätte fast jeder gedacht: Frankfurt gegen Augsburg, das ist ein Duell zweier Abstiegskandidaten, die beide schlecht in die Saison gekommen sind und jeden einzelnen Punkt dringend brauchen. Doch dann gewann die Eintracht überraschend in Mönchengladbach und der FCA gegen den Europa-League-Teilnehmer 1. FC Köln. Diese Siege haben beiden Vereinen einiges an Druck von den Schultern genommen. Und diese Siege deuteten zumindest an, dass in beiden Mannschaften vielleicht mehr steckt, als von vielen erwartet.

«Alle Experten haben sowohl Augsburg als auch uns vor der Saison sehr weit unten gesehen», sagte Kovac. «Aber die Augsburger haben bislang drei sehr gute Spiele hingelegt. Sie haben im Sommer viel Qualität verloren. Aber wer ihren Manager Stefan Reuter kennt, der weiß auch, dass das ein Fachmann ist. Der verkauft Spieler für viel Geld und legt dann sehr gekonnt nach. Er war schließlich mal Weltmeister.»

Der Frankfurter Trainer will damit auch die Erwartungshaltung vor diesem vermeintlich einfachen Heimspiel deckeln. «Wir sind gewarnt», sagte er. «Wir als Eintracht Frankfurt können nicht sagen, dass wir jeden Gegner an die Wand spielen. Auch nicht zu Hause.»

Was die Aufstellung für dieses Spiel angeht, muss Kovac gedanklich auch schon die darauffolgende Woche einplanen. Da geht es gleich am Mittwoch und Samstag mit zwei schweren Auswärtsspielen in Köln und Leipzig weiter. «Englische Wochen bedeuten intensiven Fußball und wenig Erholungszeit. Die Spiele in Köln und Leipzig haben wir immer im Hinterkopf», sagte der 45-Jährige. «Wir brauchen frische Kräfte. Deshalb werden wir mit Sicherheit nicht dreimal hintereinander mit der gleichen Aufstellung spielen.»

Mit Danny da Costa und Max Besuschkow haben sich in der vergangenen Trainingswoche zwei weitere Eintracht-Profis verletzt. Doch in Zeiten wie diesen zahlt sich der mit 37 Spielern so übergroße Frankfurter Kader aus. «Wir können trotzdem noch aus dem Vollen schöpfen», sagte Kovac. «Wir haben heute 24 gesunde Feldspieler auf dem Platz gehabt.»

Dazu gehörte auch Makoto Hasebe. Die Knieprobleme des 33 Jahre alten Abwehrchefs haben sich als nicht so stark erwiesen, wie das noch vor einer Woche befürchtet worden war. «Makoto ist wieder gesund. Er hat die ganze Woche mittrainiert und wird auf jeden Fall zum Kader gehören», sagte sein Trainer. «Makoto ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Das ist uns allen bewusst.»

(dpa)

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