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Es zwickt ein bisschen

Bei gleich drei angeschlagenen Spielern muss Trainer Veh abwarten, wie sich die Sache entwickelt - was auch für die Gerüchte um Schwegler gilt.
Augen zu und durch? Sebastian Jung (rechts) steckt das Rhein-Main-Treffen noch in den Beinen. Foto: Rhode Augen zu und durch? Sebastian Jung (rechts) steckt das Rhein-Main-Treffen noch in den Beinen. Foto: Rhode
Frankfurt. 

Die Saison in der Fußball-Bundesliga geht langsam dem Ende entgegen, und immer mehr Spieler der Frankfurter Eintracht plagen sich mit mehr oder weniger großen Verletzungen herum. Vor dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag muss Trainer Armin Veh nun gleich um drei Spieler bangen. Sowohl Torwart Oka Nikolov als auch die Feldspieler Sebastian Jung und Marc Stendera kämpfen mit muskulären Problemen und konnten am Mittwoch nicht das normale Trainingsprogramm absolvieren.

„Wir müssen abwarten, wie sich das entwickelt“, sagt Trainer Armin Veh. Mit Torwart Kevin Trapp und Kapitän Pirmin Schwegler fallen zwei Spieler sowieso langfristig aus.

 

Keine Bedenken bei Özer

 

Routinier Nikolov hat nur lockere Runden gedreht am Rande des Platzes. Ihn behindert seit dem Auswärtsspiel am vorigen Sonntag in Mainz eine Verletzung im Leisten- und Oberschenkelbereich. Der Trainer hofft, dass Nikolov spätestens am Freitag wieder ins Torwarttraining einsteigen kann. Sicher aber ist das nicht. „Wenn es nicht geht, muss eben Aykut Özer spielen“, sagt Veh, „da habe ich keine Bedenken.“ Vom türkischen Juniorennationalspieler hat der Trainer eine hohe Meinung. Zuletzt hat der 20 Jahre alte Özer Spielpraxis in der U 23 der Eintracht gesammelt und durchweg gute Leistungen gezeigt. Gestern standen neben Özer noch U-23-Torwart Danny Söder und U-19-Torwart Marvin Schwäbe auf dem Platz.

Mehr Sorgen bereiten dem Frankfurter Coach da schon Jung und Stendera. Beide klagen seit dem Mainz-Spiel über Probleme in der Oberschenkelmuskulatur. Verteidiger Jung hat gestern versucht mitzutrainieren, musste nach zwanzig Minuten aber passen. „Es hat ihn wieder ein bisschen gezwickt“, sagte der Trainer. „Ist nichts Schlimmes“, sagte der Spieler. Einen nächsten Trainingsversuch will Jung heute unternehmen.

Etwas schlimmer erwischt hat es wohl Stendera. Zu mehr als ein paar lockeren Übungen mit Rehatrainer Michael Fabacher hat es am Mittwoch nicht gereicht. Auch in diesem Fall sei es „nichts Dramatisches“, glaubt der Trainer, „aber wir werden keinesfalls ein Risiko eingehen.“ Den zuletzt so starken Stendera mit Schmerzen oder nach Einnahme von Schmerzmitteln ins Spiel zu schicken komme nicht in Frage. „Wir müssen jetzt einfach abwarten, wie sich die Sache entwickelt“, sagt Veh.

 

Raum für Spekulationen

 

Das gilt auf anderer Ebene auch für Pirmin Schwegler. Der Kapitän der Eintracht, der sich mit einer Schambeinentzündung plagt, hat gestern leichtes Lauftraining absolviert. „Ich weiß nicht, ob ich in dieser Saison noch einmal spielen kann“, sagt er, „ich hoffe es aber.“ Seltsam unverbindlich reagierte Schwegler auf Nachfragen zu den Gerüchten, die ihn mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung bringen.

Ganz offenbar gibt es in dem bis 2015 laufenden Vertrag eine Klausel, die es ihm erlauben würde, gegen eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von dem Vernehmen nach sieben Millionen Euro den Arbeitgeber zu wechseln. Das Interesse der Wolfsburger am Spielmacher der Eintracht ist bekannt. Vor ein paar Tagen hat Schwegler selbst die Gerüchte als „warme Luft“ abgetan. Das hat er gestern wiederholt, aber hinzugefügt: „Ich weiß nicht, was in drei Wochen ist.“ Eine Aussage, die Raum für Spekulationen lässt.

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