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Eintracht Frankfurt: Fabián-Transfer: Fenerbahce schlägt zurück

Der Präsident von Fenerbahce Istanbul, Ali Koc, hat sich erstmals zu den Umständen des geplatzten Wechsels von Eintracht-Profi Marco Fabián geäußert.
Marco Fabian von Frankfurt visiert den Ball. Foto: Stefan Puchner (dpa) Marco Fabian von Frankfurt visiert den Ball.
Frankfurt. 

„Wir haben den Medizincheck mehrfach machen lassen“, sagte Koc im klubeigenen TV. Sportdirektor Damien Comolli sei das Risiko zu groß gewesen, Koc habe es eingehen wollen. Der Medizincheck sei aber nicht positiv verlaufen.

Fabián, so der Klubboss, könne unter Umständen noch zwei Jahre spielen, ohne dass etwas passiert, aber genauso gut könne die Verletzung sofort wieder aufbrechen und die Saison wäre nach zwei Spielen für Fenerbahce beendet.

„Das Risiko konnten wir nicht eingehen. Auf mehr Details kann ich nicht eingehen“, sagte der Präsident des türkischen Spitzenklubs.

Marco Fabián hingegen erklärte seine Sicht der Dinge nach seiner Rückkehr nach Frankfurt damals so: „Sie haben es auf meinen Rücken geschoben, aber das ist Blödsinn. Es war alles verhandelt, der Vertrag war fix. Aber fünf Minuten vor der Unterschrift habe ich gesehen, dass einiges geändert wurde. Und das ist nicht korrekt. Da mach’ ich nicht mit.“

Es sei teilweise um Geld und Bonizahlungen gegangen, aber auch um das, was sich die Eintracht vorgestellt habe, sagte der Mexikaner, der vor gut einem Jahr an den Bandscheiben operiert wurde.

Dem widersprach Koc jedoch deutlich. „Wir können schriftlich beweisen, dass dem nicht so ist.“ Sportdirektor Comolli habe demnach Nachrichten von Fabians Berater bekommen, wonach dieser bis zur Winterpause sogar auf Gehalt verzichten würde. „Um nicht respektlos zu sein, will ich nicht auf mehr Details eingehen.“

Fenerbahce Istanbul spielt wie die Frankfurter Eintracht in der Europa League und liegt in der türkischen Süperlig bisher auf einem enttäuschenden 13. Platz.

( tim)

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