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Eintracht Frankfurt: Fabian geht die Reise nach Dortmund selbstbewusst an

Auch für die Profis von Eintracht Frankfurt war der Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB ein Schock. Doch sie wollen nach vorne blicken und am Samstag selbstbewusst in Dortmund auftreten.
Marco Fabián will nach dem Schock nach vorne blicken und hofft, in Dortmund etwas erreichen zu können. Foto: imago Marco Fabián will nach dem Schock nach vorne blicken und hofft, in Dortmund etwas erreichen zu können.
Frankfurt. 

Der Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund beschäftigte gestern natürlich auch die Bundesliga-Fußballer von Eintracht Frankfurt. „So etwas darf in der Welt einfach nicht vorkommen. Trotzdem muss es weitergehen, auch mit dem Fußball“, forderte Spielmacher Marco Fabián: „Das steckt in allen Köpfen. Aber wir müssen den Chip rechtzeitig austauschen, weil wir etwas vor haben am Samstag.“ Die Eintracht ist dann selbst in Dortmund zu Gast, und Fabián geht die Reise selbstbewusst an: „Wir wollen etwas mitnehmen. Dafür müssen wir intelligent zu Werke gehen, unser Tor schützen und Nadelstiche nach vorne setzen.“ Ohnehin strahlt der 27-Jährige viel Selbstvertrauen aus. Trotz neun Spielen ohne Sieg spricht Fabián voller Überzeugung noch immer von einem Europapokalplatz. Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt hat gestern seine wichtigsten Aussagen aufgezeichnet.

Zum Ziel der Saison: „Wir müssen positiv denken. Es ist immer noch erlaubt von europäischen Plätzen zu träumen, es geht ja sehr eng zu in der Tabelle. Wir sind mental gut drauf und ich glaube auch, dass wir trotz der langen Serie ohne Sieg unsere Arbeit gut machen. Wenn es dann nicht klappt und wir werden Zehnter oder Elfter, war es trotzdem eine gelungen Saison. Immerhin waren wir ja früh aller Abstiegssorgen ledig. Und, wer weiß, vielleicht belohnen wir uns doch noch für die Saison.“

Zum Abfall von der Rückrunde zur Vorrunde: „Diese Frage kann man auch an die anderen Clubs stellen, die in der Vorrunde schlechter waren und jetzt gut sind. Wir hatten gehofft, dass es so weitergeht, aber wir haben durch viele Verletzte und den Weggang von Huszti an Stabilität eingebüßt. Da hat sich die Situation schon verändert.“

Zu seiner eigenen Stärke in dieser Saison: „Ich habe mich auf die Bundesliga eingestellt. Ich liebe diese Liga heiß und innig. Ich bin mit Kopf, Geist und Herz bei der Sache. Ich bin zufrieden mit meiner Entwicklung und habe große Freude, hier in dieser Mannschaft zu spielen. Das liegt auch daran, dass ich mich hier sehr gut aufgehoben fühle. Wir bilden mit den vielen Nationalitäten eine echte Einheit.“

Zu den Stürmern im Allgemeinen und Ante Rebic im Speziellen: „Ante ist beispielhaft für die Mannschaft. Er hat große Bedeutung fürs Team, und alle wünschen sich, dass er bleibt. Fakt ist, dass wir mehr Tore schießen müssen, aber ich glaube, dass ist nur eine Frage der Zeit. Denn wir haben gute Stürmer. Es ist halt schade, dass Alex Meier verletzt ist.“

Zur Integration von Abwehr-Kollege Andersson Ordonez aus Ecuador: „Das ging schneller als gedacht und schneller als bei mir. Dafür, dass er aus einer Liga kommt, in der der Fußball eine nicht ganz so große Tragweite hat, macht er seine Sache außerordentlich gut.“

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