Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige LS Lederservice Sie suchen einen Spezialisten aus Rhein-Main? Frankfurt am Main 24°C

Eintracht vs. Wolfsburg: Flügellahme Adler verlieren gegen clevere Wölfe mit 0:2

Eintracht kann sich zwei Spieltage vor Schluss voll und ganz auf das Endspiel in Berlin (27. Mai) konzentrieren: Gegen den VfL Wolfsburg verloren die Frankfurter verdient mit 0:2 (0:0).
Josuha Guilavogui und Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg) stoppen den Frankfurter Marco Fabian. Foto: Huebner/Vogler (imago sportfotodienst) Josuha Guilavogui und Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg) stoppen den Frankfurter Marco Fabian.
Frankfurt. 

Befreiungsschlag im Abstiegskampf: Der VfL Wolfsburg hat beim Pokalfinalisten Eintracht Frankfurt drei enorm wichtige Punkte eingefahren. Beim 2:0 (0:0) am Main trafen Jubilar Daniel Didavi (48.) in seinem 100. Bundesligaspiel und Nationalspieler Mario Gomez mit seinem 15. Saisontreffer (63.).

Daniel Didavi (11, VfL Wolfsburg) und Timothy Chandler im Luftkampf.
Kommentar zum Eintracht-Spiel gegen Wolfsburg Adlerauge: Eintracht so richtig schwach

Uninspirierter, teils indiskutabler Sommerfußball und in Gedanken offenbar schon in Berlin: Unser Kommentator Dieter Sattler geht mit der Eintracht hart ins Gericht – und zieht eine Parallele zur Ära Schaaf.

clearing

Die Wölfe (36 Punkte) verschafften sich durch den Sieg ein wenig Luft im Tabellenkeller und setzten die direkten Konkurrenten aus Hamburg und Mainz (beide 33), die am Sonntag aufeinandertreffen, unter Druck. Die Eintracht kann sich zwei Spieltage vor Schluss voll und ganz auf das Endspiel in Berlin (27. Mai) konzentrieren.

Den Wölfen war die Hypothek von vier Niederlagen aus den vergangenen fünf Spielen (zwölf Gegentore) zu Beginn deutlich anzumerken. Dem Team von Trainer Andries Jonker fehlte das Tempo, das Angriffsspiel war zu passiv und harmlos.

   Allerdings schien auch die Eintracht zunächst kein besonders großes Interesse an zu viel Risiko zu haben. Der Pokalfinalist agierte in der Anfangsphase abwartend und oft mit langen Bällen, die selten ankamen.

Bilderstrecke Schwache Eintracht unterliegt gegen Wolfsburg mit 0:2
Nach schwacher Leistung hat Eintracht Frankfurt gegen den VfL Wolfsburg mit 0:2 (0:0) vor ausverkaufter heimischer Kulisse in der Commerzbank-Arena verloren. Unsere Bilderstrecke zeigt einige Impressionen von der Partie.Die Eintracht war zunächst die druckvollere Mannschaft, Szenen vor dem Tor der Gäste blieben......allerdings Mangelware. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Wölfe stärker und erzielten...

Das führte dazu, dass die 49.000 Zuschauer in der ersten Hälfte der Halbzeit kaum etwas geboten bekamen. Paul-Georges Ntep vergab in der 28. Minute die Chance zur Wolfsburger Führung freistehend im Strafraum kläglich. Die Eintracht, die trotz des Cup-Endspiels mindestens Siebter werden muss, um sicher im Europapokal spielen zu können, verzeichnete in den ersten 45 Minute keine einzige gute Torgelegenheit.

   Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) musste die Partie immer wieder wegen kleiner Nickeligkeiten unterbrechen. In der 27. Minute zeigte der Unparteiische dem Frankfurter Mijat Gacinovic die Gelbe Karte, weil dieser einen Elfmeter schinden wollte.

   Die EintrachtEintracht, die nur eines (!) der letzten zwölf Ligaspiele gewinnen konnte, wird im Saisonendspurt von erheblichen Verletzungssorgen geplagt. Gegen den VfL veränderte Kovac ("Wir müssen uns wieder etwas ausdenken") seine Startelf auf vier Positionen.

Coach Jonker tauschte vier Spieler aus. Ricardo Rodriguez (Knöchelprobleme) wurde nicht rechtzeitig fit, die angeschlagenen Stammspieler Jakub Blaszczykowski (Rückenschmerzen) und Yunus Malli (Rippenverletzung) wurden erst in der Schlussphase eingewechselt.

   Die zweite Halbzeit begann für den VfL perfekt. Ohne große Gegenwehr der Frankfurter konnten sich die Wölfe an den Eintracht-Strafraum spielen, wo Didavi mit einem flachen Schuss zur Führung traf. Kapitän Gomez war dann nach Vorlage von Ntep zur Stelle.

   Didavi und Philipp Wollscheid waren die besten Wolfsburger, bei der Eintracht überzeugte einzig Ante Rebic.

Zur Startseite Mehr aus Eintracht Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse