Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 29°C

Eintracht vs. Wolfsburg: Frankfurt verliert 0:2 gegen Wolfsburg

Jetzt bleibt der Eintracht für den Europa-Traum wohl nur noch der DFB-Pokalsieg in Berlin: Gegen den VfL Wolfsburg setzte es zu Hause eine verdiente 0:2 (0:0)-Niderlage für die Kovac-Truppe.
Wolfsburgs Philipp Wollscheid (links) ist vor Marco Fabian am Ball. Foto: Thomas Frey Wolfsburgs Philipp Wollscheid (links) ist vor Marco Fabian am Ball. Foto: Thomas Frey
Frankfurt. 

Der VfL Wolfsburg hat mit einem 2:0 (0:0)-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt ein deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gesendet. Eine
Woche nach dem 0:6-Debakel gegen Meister Bayern München schossen Daniel Didavi in der 48. Minute und Nationalspieler Mario Gomez (63.) mit seinem 15. Saisontor vor 49 000 Zuschauern den verdienten Erfolg beim enttäuschenden Pokalfinalisten heraus.

Bilderstrecke Schwache Eintracht unterliegt gegen Wolfsburg mit 0:2
Nach schwacher Leistung hat Eintracht Frankfurt gegen den VfL Wolfsburg mit 0:2 (0:0) vor ausverkaufter heimischer Kulisse in der Commerzbank-Arena verloren. Unsere Bilderstrecke zeigt einige Impressionen von der Partie.Die Eintracht war zunächst die druckvollere Mannschaft, Szenen vor dem Tor der Gäste blieben......allerdings Mangelware. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Wölfe stärker und erzielten...

Der VfL verbesserte sich mit nunmehr 36 Punkten vorübergehend auf Rang 14, ist allerdings längst noch nicht gerettet. Die Eintracht bleibt mit 41 Zählern Elfter und kann sich wohl nur noch über den Pokalsieg für die Europa League qualifizieren.

Die Hausherren, die auf acht verletzte Spieler verzichten mussten, waren am Samstag zu Beginn um die Spielkontrolle bemüht. Allerdings fehlte es an Ideen, um die kompakte VfL-Defensive auszuhebeln. Viele Fehlpässe prägten das Spiel der Hessen, die in allen Belangen enttäuschten.

Die Gäste waren zunächst ausschließlich auf die Sicherung des eigenen Tores bedacht, so dass es in den ersten 25 Minuten keine einzige Chance zu verzeichnen gab. Einziger Aufreger war eine Schwalbe von Mijat Gacinovic im Wolfsburger Strafraum, für die der Frankfurter Offensivspieler die Gelbe Karte sah.

Erstmals gefährlich wurde es nach einer knappen halben Stunde - für die Hausherren. Didavi flankte flach vor das Frankfurter Tor, doch sowohl Gomez als auch Paul-Georges Ntep konnten den Ball nicht im Eintracht-Gehäuse unterbringen.

Wolfsburg wurde nun etwas aktiver, doch auch die Gäste ließen in der Offensive die nötige Kreativität vermissen. Nur bei Standards geriet Frankfurt etwas in Bedrängnis. Das änderte sich kurz nach dem Wechsel, als Gomez den Ball auf Didavi weiterleitete und der Mittelfeldspieler in seinem 100. Bundesligaspiel eiskalt vollstreckte. Für Nationalstürmer Gomez war es die erste Torvorlage im VfL-Trikot.
Eintracht-Trainer Niko Kovac reagierte auf den Rückstand und brachte Shani Tarashaj für Marc Stendera, der dem Frankfurter Offensivspiel nicht die erhofften Impulse geben konnte. Die Gastgeber erwachten nun langsam aus ihrer Lethargie und waren nach gut einer Stunde nah dran am Ausgleich, doch VfL-Torhüter Koen Casteels kratzte einen Kopfball von Branimir Hrgota von der Linie.

Daniel Didavi (11, VfL Wolfsburg) und Timothy Chandler im Luftkampf.
Kommentar zum Eintracht-Spiel gegen Wolfsburg Adlerauge: Eintracht so richtig schwach

Uninspirierter, teils indiskutabler Sommerfußball und in Gedanken offenbar schon in Berlin: Unser Kommentator Dieter Sattler geht mit der Eintracht hart ins Gericht – und zieht eine Parallele zur Ära Schaaf.

clearing

Praktisch im Gegenzug machten es die Gäste besser. Ntep tauchte frei im Strafraum auf und legte quer auf Gomez, der nur noch einzuschieben brauchte. Diese Coolness hatten die Frankfurter nicht. 20 Minuten vor Schluss hatte Marco Fabian den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch der Mexikaner drosch den Ball aus fünf Metern über das Gäste-Tor. Zwei Minuten später brachte auch der eingewechselte Haris Seferovic die Kugel aus Nahdistanz nicht im Netz unter.

Zur Startseite Mehr aus Eintracht Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse