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Eintracht Frankfurt: Frankfurter Eintracht winken viele Millionen Euro

Die Frankfurter Eintracht hat es am Samstag selbst in der Hand. Wenn sie ihr Spiel beim FC Schalke 04 gewinnt, hat sie die Qualifikation zur Europa League erreicht. Wenn der Sechstplatzierte RB Leipzig überdies in seiner Partie bei Hertha BSC Berlin Federn lässt, wäre das internationale Geschäft sogar auf direktem Wege erreicht – und die Eintracht würde wirtschaftlich in neue Dimensionen vorstoßen.
Foto: Huebner/Ulrich (Jan Huebner)

Die Frankfurter Eintracht hat es am morgigen Samstag (15.30 Uhr) selbst in der Hand. Wenn sie ihr Spiel beim FC Schalke 04 gewinnt, hat sie die Qualifikation zur Europa League erreicht. Wenn der Sechstplatzierte RB Leipzig überdies in seiner Partie bei Hertha BSC Berlin Federn lässt, wäre das internationale Geschäft sogar auf direktem Wege erreicht – und die Eintracht würde wirtschaftlich in neue Dimensionen vorstoßen.

Als man zuletzt international spielte (2013/14), nahm der Verein 14 Millionen Euro ein, doch mittlerweile schüttet der europäische Verband Uefa wesentlich höhere Beträge aus. Insgesamt 400 Millionen Euro erhielten in dieser Saison die 48 Mannschaften (pro Team maximal 16 Millionen), die es in die Gruppenphase der Europa League schafften. Hinzu kommen die Zuschauereinnahmen und Gelder aus dem sogenannten Marktpool, deren Höhe von den Fernsehgeldern des jeweiligen Landes abhängt. „Die Europa League hat uns nach vorne katapultiert“, hatte Marketing-Vorstand Axel Hellmann mal gesagt – und außerdem betont: „Jede Chance auf eine erneute Teilnahme muss genutzt werden.“

Der Frankfurter Carlos Salcedo (rechts) feierte am vergangenen Samstag gegen Hamburg nach auskuriertem Schlüsselbeinbruch sein Comeback.
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Der Frankfurter Eintracht stand in den vergangenen Wochen nur ein ausgedünnter Kader zur Verfügung. Vor den letzten beiden Spielen in dieser Saison bei Schalke 04 (Bundesliga) und Bayern München (Pokalfinale) sind alle Spieler fit und wollen Großes erreichen.

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Profitieren würde freilich nicht nur der Verein, sondern auch die Stadt Frankfurt. „Gerade bei internationalen Spielen halten sich die Besucher automatisch länger in der jeweiligen Stadt auf als bei Bundesligaspielen“, sagt Sabine Gnau, Pressesprecherin bei der Tourismus + Congress GmbH Frankfurt am Main. Zu deren Ziel zählt es, weltweit zum positiven Image der Stadt beizutragen. Internationale Auftritte der Eintracht seien diesbezüglich ein wichtiger Faktor. „Dass die Eintracht 2014 gegen den FC Porto mitreißend gekämpft hat, bleibt in den Köpfen der Zuschauer und macht auch die Stadt Frankfurt sympathischer“, meint Gnau. Das Stadtmarketing-Unternehmen erhofft sich im Falle einer Europa-League-Teilnahme einen wichtigen Schritt im Bereich Tourismus: „Die Frankfurter Eintracht als echte Traditionsmannschaft hat einen sehr hohen internationalen Bekanntheitsgrad. Bei einer positiven Präsenz entsteht ein Effekt, von dem das Image einer Stadt profitiert.“

Der Frankfurter Luka Jovic (l) freut sich im Hinspiel über sein Tor zum 1:0. Foto: dpa
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Aus touristischer Sicht gebe es einige Vermarktungsansätze, deren konkrete Ausgestaltung aber stark von den Gegnern abhänge. „Wenn es in der Qualifikation gegen Teams aus Weißrussland oder Georgien geht, hat das eine andere Gewichtung als im fortgeschrittenen Stadium ein Einzug ins Achtelfinale“, erläutert Gnau. srd

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