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Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic dementiert: Nicht mit Benfica über Seferovic gesprochen

Fredi Bobic hat einen Medienbericht zurückgewiesen, nach dem der portugiesische Top-Club Benfica Lissabon ein Transfer-Angebot für Haris Seferovic abgegeben habe. Die SGE wolle mit dem Stürmer verlängern, so der Sportvorstand. In Portugal sei er trotzdem gewesen.
Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst)
Frankfurt.  Haris Seferovics Vertrag mit Eintracht Frankfurt läuft noch bis Sommer 2017. Dann wäre der Schweizer Stürmer, Stand jetzt, ablösefrei zu haben. Ein Szenario, das man in Frankfurt nach Möglichkeit vermeiden möchte.

Eigentlich bleiben also nur zwei Optionen für die SGE, um einen finanziellen Fauxpas zu vermeiden: Die Eintracht könnte den Seferovic noch im Winter verkaufen, um eine kleine Ablöse zu erzielen. Oder der Verein und Seferovic beschließen, ihre Zusammenarbeit fortzusetzen und verlängern den Vertrag.
Nachdem in der vergangenen Woche Gerüchte um einen Seferovic-Verkauf aufkamen, stellte Fredi Bobic jetzt klar, welche Option man in Frankfurt zur Zeit bevorzugt.

Die portugiesische Sportzeitung „O Jogo“ hatte vor einigen Tagen gemeldet, dass Fredi Bobic  zu Verhandlungen zu Gast bei Benfica Lissabon sei. Das angebliche Gesprächsthema: Eben jener Haris Seferovic. Die Zeitung wollte erfahren haben, dass der portugiesische Erstligist und Championsleague Teilnehmer rund 2 Millionen Euro Ablöse in Seferovic investieren wolle.

Das Fußball-Portal „transfermarkt.de“ beziffert Seferovics aktuellen Marktwert auf rund 4,5 Millionen Euro. Ein Verkauf in der kolportierten Größenordnung wäre in Frankfurt also auf viel Unmut gestoßen: Nach der Saison 2014/15 hätte man für Seferovic gerüchteweise noch einen hohen einstelligen Millionenbetrag bekommen können. Es folgte zwar eine schlechte Spielzeit 2015/16, aber auch die langsame Rehabilitation unter Kovac.

Jetzt dementierte Sportvorstand Fredi Bobic gegenüber der „Bild“-Zeitung aber das Verkaufs-Gerücht. „Wir haben nicht gesprochen. Wir wollen mit Haris verlängern“, sagte er nach dem Spiel in Bremen. Anfang November hatte auch Seferovic gegenüber dem Sportfachmagazin „kicker“ gesagt, er würde gern in Frankfurt bleiben und fühle sich sehr wohl. Auch wenn Seferovic mit Meier und Hrgota momentan starke Konkurrenten hat: Eine Vertragsverlängerung scheint wahrscheinlicher, als ein Verkauf im Winter.

Der Sportvorstand der SGE verriet aber auch: Dass er in Portugal war stimmt. Es wäre aber ums „Netzwerk“ gegangen, sagte er der „Bild“-Zeitung. Er sei immer mal wieder bei großen Vereinen wie Benfica. Benfica Lissabon hätte einen „Riesenkader“.
 
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