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Eintracht Frankfurt: Fredi Bobic hasst Zufriedenheit

Sportvorstand Fredi Bobic hat am Montag das Konzept „Fußball 2020 – Die sportliche Neuausrichtung von Eintracht Frankfurt" vorgestellt.
<span></span> Foto: Arne Dedert (dpa)
Frankfurt. 

Zu Zeiten von Uwe Bein, Andy Möller, Anthony Yeboah und Jay Jay Okocha, also vor mehr als 20 Jahren, sprach man davon, die Frankfurter Eintracht spiele bereits den „Fußball 2000“. Am Montag, also Anfang Mai 2017, sprach Sportvorstand Fredi Bobic in der Commerzbank-Zentrale vor Mitgliedern des Frankfurter Marketing Clubs über „Fußball 2020 – Die sportliche Neuausrichtung von Eintracht Frankfurt.“

Wie sich das in drei Jahren sportlich darstellen wird, dazu konnte der Schwabe hoch über den Dächern Frankfurts, genauer in der 49. Etage des Bankenturms mit Blick auf die Commerzbank Arena, natürlich keine konkreten Aussagen machen. Doch Stillstand sei Rückschritt und man werde sich in vielen Belangen verbessern müssen. „Wir müssen für zehn bis 15 Jahre eine Konkurrenzfähigkeit schaffen“, sagte er und versicherte, dass auch Cheftrainer Niko Kovac gerne langfristig in Frankfurt arbeiten würde. Aber: „Wir wollen etwas bewegen, wir hassen Zufriedenheit.“

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Eintracht Frankfurt Die Eintracht-Krise: Was Niko Kovac jetzt noch machen kann

Zwei Punktspiele, dann der Saisonhöhepunkt mit dem Pokalfinale in Berlin: Die Frankfurter Eintracht hat plötzlich wieder große Probleme. Auch schon mit Blick auf die kommende Spielzeit.

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Verändert wurde seit Bobics Amtsantritt vor knapp einem Jahr schon einiges. Ein Ende ist da nicht in Sicht. In zwei Monaten wird die Eintracht für ihre Verhältnisse sensationelle elf Scouts beschäftigen, wird damit ganz Europa und große Teile Amerikas abdecken. Im sportlichen Bereich müssten auch höhere Transfereinnahmen erzielt werden, um in gute Spieler investieren zu können: „Wir müssen handlungsfähiger werden.“ Man werde die U 19 vom Riederwald in den Stadtwald holen, wenn das neue Zentrum am Stadion erbaut sein wird. Erfolge von heute auf morgen wird es deshalb nicht geben. „Das dauert drei bis fünf Jahre“, so Bobic.

Weitere auszubauende Arbeitsfelder werden Spielanalyse, Ernährung und Psychologie sein. „Spieler haben Zeit. Die können auch sechs oder sieben Stunden am Tag bei uns sein, mit dem großen Ziel: Sie wollen besser werden.“

(kv)

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