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Eintracht Frankfurt: Fünf weitere Gründe, warum Niko Kovac unbedingt am Main bleiben muss

2017 läuft der Vertrag von Eintracht-Tainer Niko Kovac aus. Dass er ein geiler Trainer ist, weiß eigentlich jeder, der sich mit der Bundesliga beschäftigt. Aber es gibt noch weitere fünf Gründe, warum er unbeding in Frankfurt bleiben muss.
Die Eintracht hofft, den Vertrag mit Niko Kovac verlängern zu können. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Die Eintracht hofft, den Vertrag mit Niko Kovac verlängern zu können.
Die Eintracht schwimmt derzeit auf einer Welle des Erfolgs. Nach zwölf Spielen haben die Adler bereits 24 Punkte auf dem Konto – Tabellenplatz vier. Dass die Eintracht derzeit so erfolgreich ist, liegt vor allem an dem Trainierduo Kovac. Die Brüder, Niko und Robert, leisten ausgezeichnete Arbeit und sorgen dafür, dass sich jeder Spieler wieder mit der Mannschaft identifiziert. Ein Prozess, der in nur wenigen Monaten umgesetzt wurde.

Den Vertrag, den Niko Kovac im März diesen Jahres erhielt, läuft am 30. Juni 2017 aus. Die Vertragsverhandlungen laufen. Natürlich hoffen alle im Eintracht-Land, dass Kovac bleibt. Der offensichtlichste Grund – dass er ein toller Trainer ist – soll hier nicht noch einmal erwähnt werden. Das wissen ja sowieso alle! Wir haben aber noch fünf weitere Gründe gefunden, warum Niko Kovac unbedingt am Main bleiben muss.

Er ist ehrgeizig und arbeitet hart:

"Wir sind eine Mannschaft, die nicht die spielerischen Qualitäten anderer Teams in der Bundesliga hat. Dementsprechend müssen wir gewisse andere Sachen auf ein höheres Niveau bringen. Die Taktik ist ein Mittel, die Physis ein anderes." Vor Beginn der neuen Saison fand Kovac klare Worte für die Ausrichtung in der neuen Saison. Sieben Wochen mussten die Profis der Eintracht schwitzen, hatten Muskelkater oder waren ausgepowert. Die Vorbereitung war hart, doch es hat sichtlich was gebracht. Mittlerweile stimmt die Physis bei den Spielern der Eintracht, jeder kann zu jedem zeitpunkt auf dem Platz stehen. Das ist ein großer Vorteil der "neuen" Mannschaft, die Kovac in den vergangenen Monaten aufgebaut hat.

Fußball: Bundesliga, Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund, 12. Spieltag am 26.11.2016 in der Commerzbank-Arena, Frankfurt/M. (Hessen). Szablocs Huszti (r) von Frankfurt jubelt nach seinem Tor zum 1:0.
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Niko Kovac eilt mit Eintracht Frankfurt von Überraschung zu Überraschung. Mit jedem Sieg wird der Kroate auf dem Trainermarkt begehrter. Für die Hessen ist die Marschroute klar: Vertrag verlängern, so schnell wie möglich.

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Kontraste: Während Ante Rebic (links) gestern in der Kälte dick vermummt trainierte, trat Kollege Szabolcs Huszti in kurzer Hose an.
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Wintereinkäufe wird es vermutlich nicht geben, sagt Sportdirektor Hübner. Trainer Kovac schließt einen Neuzugang hingegen nicht aus. Noch vier Spiele stehen 2016 für die Eintracht an – und die Personaldecke wird dünner.

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Er ist bodenständig:

"Alle können träumen. Aber ich werde nicht träumen." Nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund und Tabellenplatz vier träumen einige Anhänger von Eintracht Frankfurt schon wieder vom internationalen Geschäft. Doch Kovac bleibt realistisch, will von solchen Hoffnungen nichts wissen. Deshalb wird er auch nicht träumen, aber er sorgt auch dafür, dass seine Spieler auf dem Boden der Tatsachen bleiben. dazu gehört für ihn auch, dass es Rückschläge geben wird, die dann aber – anders als in der Vergangenheit – besser weggesteckt werden. Erklärtes Saisonziel: Klassenerhalt. Und dabei bleibt Kovac auch!

Er ist ein Vorbild:

Er selbst spricht immer wieder davon, dass er ein Vorbild für seine Spieler sein möchte. Im September sagte er in einem Interview bei "hr-Info": "Verlieren gehört zum Fußball dazu wie Gewinnen, genauso Fehler zu machen. Das will ich meinen Spieler ganz klar sagen. Fehler gehören dazu. Wenn jemand Verantwortung übernimmt sind Fehler verzeihbar. Dabei darf die Angst vor Fehlern aber keine Rolle spielen." In diesem Zusammenhang sprach er von seinen Erfahrungen als Spieler, von seinen Ängsten, Fehler zu machen. Er will als positives Vorbild vorangehen und seinen Spielern die Angst vor Fehlern nehmen.

Bilderstrecke Schleudersitz: Die Eintracht-Trainer der letzten 25 Jahre
Der Vertrag von Eintracht-Trainer Niko Kovac soll nächstmöglich über das Saisonende hinaus verlängert werden. Die Verantwortlichen der SGE sind mit seiner Arbeit mehr als zufrieden. Doch wie erging es eigentlich nochmal seinen Vorgängern? Sie kamen und sie gingen – und blieben oft nicht lange, wie Temperamentsbündel Christoph Daum (März bis Mai 2011): In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen noch einmal die wackeren Herren auf dem Frankfurter "Schleudersitz" in den letzten 25 Jahren. Zählen sie durch!Jörg Bergers erste Amtszeit bei der Eintracht beginnt am 02.01.1989 und endet am 13.04.1991. In der Saison 1990/91 landen die Adler unter seiner Leitung auf dem 4. Tabellenplatz. Der mittlerweile verstorbene Fußballlehrer wechselt nach diesem Erfolg zum FC Schalke 04."Lebbe geht weider!" Dragoslav Stepanovic genießt in Frankfurt Kultcharakter. In seiner ersten Amtszeit am Main führt er die SGE beinahe zur Meisterschaft. Eine knappe Niederlage . . .


Er hat Temprament:

Regungslos auf der Bank sitzen und mit versteinerter Miene das Spiel verfolgen. Was auf manche Trainer zutreffen mag, trifft auf Niko Kovac so gar nicht zu. Er hat temprament, freut sich, wenn seine Mannschaft gut spielt, steht aber auch mal schreiend und hüpfend am Spielfeldrand, wenn es nicht läuft, wie er es sich vorstellt. Sein Temprament zieht die Mannschaft mit, motiviert gemachte Fehler auf dem Platz nicht noch einmal zu machen.

Man sieht ihm die Genugtuung über die Entwicklung bei der Eintracht an: Trainer Niko Kovac
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Eintracht Frankfurt steht derzeit glänzend da – für Trainer Kovac auch eine Folge der zurückliegenden traumatischen Erlebnisse.

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<b>Alles anders als im Mai?</b>
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Er hat Stil:

Der gebürtige Berliner weiß, wie er sich zu welchem Anlass zu kleiden hat. Zum Training kommt er in Trainingsklamotten. Doch an Spieltagen sieht man Kovac selten ohne Hemd und Stoffhose, im Winter wird sein perfekt wirkendes Outfit durch einen edlen Mantel ergänzt. Seine Kleiderwahl hat er wohl schon von kleinauf gelernt, ist Berlin doch eine der Modehochburgen Deutschlands.

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