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Eintracht vs. HSV: Gegen Hamburg ohne Vallejo - Hasebes Einsatz fraglich

Nach fünf Niederlagen in Serie wartet ein ganz besonderes Spiel auf Eintracht Frankfurt: Der nächste Gegner Hamburger SV wird mittlerweile vom langjährigen SGE-Chef geführt.
Der verletzte Makoto Hasebe von Frankfurt liegt auf dem Rasen. Foto: Andreas Gebert/Archiv Der verletzte Makoto Hasebe von Frankfurt liegt auf dem Rasen. Foto: Andreas Gebert/Archiv
Frankfurt/Main. 

Für Heribert Bruchhagen wird es ein ungewohnter Abend. Zwölfeinhalb Jahre lang war er der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt. An diesem Samstag aber muss er sich als neuer HSV-Chef in der Commerzbank Arena auf einen jener Plätze setzen, auf denen er bis zum vergangenen Sommer immer seine Gäste begrüßt hat.

Für die Eintracht dagegen ist die Ausgangslage vor diesem wichtigen Heimspiel gegen den Hamburger SV (Samstag, 18.30 Uhr/Sky) auch nicht anders als in den vergangenen Wochen: Der Tabellensechste will endlich seine Negativserie in der Fußball-Bundesliga beenden und droht dabei erneut mehrere wichtige Spieler ersetzen zu müssen.

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Stephan Reich ist Buchautor, Redakteur beim Fußballmagazin 11 Freunde und Eintracht-Fan von Kindesbeinen an. Vor jedem Spiel wirft er einen ganz eigenen Blick auf den Gegner – diesmal der Hamburger SV: ungewohnte Hamburger Harmonie, Bruchhagen als Segen und die Steigerungsform von Dino.

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"Wir wissen, dass wir nach unseren fünf Niederlagen endlich mal wieder punkten müssen. Gerade zu Hause kann und muss man sich das nötige Selbstvertrauen wieder holen", sagte Frankfurts Trainer Niko Kovac am Freitag. "Ich glaube, bei meiner Mannschaft zu sehen, dass wir langsam wieder in die Spur kommen. Und das Gesetz der Serie besagt, dass die Dinge irgendwann mal wieder kippen. Jede Serie geht einmal zu Ende. Morgen ist, denke ich, ein guter Tag dafür."

Hoffnungen und Erwartungen bleiben manchmal aber auch unerfüllt. So hatte die Eintracht auch gehofft, gegen den HSV endlich mal wieder in Bestbesetzung antreten zu können. Doch das ist noch nicht sicher. Zwar kehrt Verteidiger Bastian Oczipka nach dem Ablauf seiner Gelbsperre wieder in die Anfangsformation zurück. Doch dafür sind auf einmal das lang ersehnte Comeback von Jesus Vallejo und auch der Einsatz von Makoto Hasebe in der Abwehr wieder fraglich.

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Der Spanier Vallejo habe in dieser Woche nach seinem Muskelfaserriss zwar wieder mittrainiert, bestätigte Kovac. Doch das Comeback ist schon wieder geplatzt. Der spanische Innenverteidiger fühlt sich nach seiner Muskelverletzung immer noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte und wird nicht im Aufgebot stehen. Die "leichte Muskelzerrung" war dann wohl doch ein bisschen schwerer.

Auch der Einsatz von Makoto Hasebe ist noch fraglich, der Japaner hat sich in München eine Fleischwunde am Schienbein und eine Knieprellung zugezogen.

Hasebe wiederum leidet immer noch an den Folgen seiner schweren Fleischwunde, die er sich am vergangenen Wochenende bei der 0:3- Niederlage in München zuzog. "Er hat immer noch Schmerzen. Wir müssen sehen, ob es bei ihm für morgen reicht", sagte Kovac.

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Bleibt noch ein anderer lange vermisster Hoffnungsträger: Der Mexikaner Marco Fabian, der bereits vor einer Woche in München ein Kurzcomeback nach seiner Rückenverletzung feierte. "Wir werden sehen", meinte Kovac. "Wenn er im Training einen guten Eindruck macht, werde ich ihn vielleicht reinschmeißen und dann sehen, wie weit ihn die Füße tragen. Aber er ist seit zwei Monaten nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Für 90 Minuten wird es noch nicht reichen."

Sollten die Frankfurter auch gegen den HSV verlieren, müssten sie unter Umständen langsam ihre Blickrichtung ändern: von den Europa-League-Plätzen Richtung Abstiegskampf. Darauf wies der Trainer am Freitag auf einmal hin. "Wir sind jetzt vom 16. Tabellenplatz neun Punkte entfernt. Aber wir sind nicht so blauäugig, dass wir sagen: Das tangiert uns nicht", sagte Kovac. "Der Abstand betrug mal 15 oder 16 Punkte, und er ist geschmolzen. Ich habe also nie von Ungefähr gesagt: Wir brauchen 40 Punkte. Ich bin mir aber auch sicher, dass wir die nötigen Punkte in den letzten zehn Spielen holen werden."

(dpa/pes)
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