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Eintracht Frankfurt: Gegner-Check: Eine überraschend starke Saison des FCA

Von Die Eintracht ist beim FC Augsburg zu Gast. Wie ist die Lage beim Gegner? Wir haben den FCA unter die Lupe genommen und geschaut, was auf die Frankfurter Eintracht zukommt.
Michael Gregoritsch (links) und Alfred Finnbogason. Foto: Klaus Rainer Krieger (imago sportfotodienst) Michael Gregoritsch (links) und Alfred Finnbogason.

Nicht wenige Experten sahen den FC Augsburg vor der Saison mitten im Abstiegskampf - wie jedes Jahr eigentlich. Doch auch dieses Mal liegt der FCA in ganz anderen Tabellenregionen. Das liegt an der guten Transferpolitik, der Arbeit des Trainerteams um Chefcoach Manuel Baum und der mannschaftlichen Geschlossenheit des Teams, das ohne großen Star auskommt.

Abgang vieler Leistungsträger

Im Sommer war der Aderlass groß: Mit Dominik Kohr (Bayer Leverkusen), Halil Altintop (Slavia Prag), Kapitän Paul Verhaegh (VfL Wolfsburg) und Raul Bobadilla (Borussia Mönchengladbach) verließen einige Leistungsträger den Verein und wechselten zu zahlungskräftigeren Clubs. Die Neuzugänge Daniel Opare (RC Lens), Rani Khedira (RB Leipzig), Marcel Heller (Darmstadt 98), Michael Gregoritsch (HSV) und Sergio Cordova (Caracas FC) waren alles günstige Lösungen, bis auf den Österreicher Gregoritsch.

Bilderstrecke Training: Die Eintracht bereitet sich auf das Augsburg-Spiel vor
Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten die Adlerträger ihr Dienstagstraining. Wir haben die Bilder.

Manuel Baum hatte in der Vorbereitung auf die Saison eine Herkulesaufgabe vor sich. Die abgewanderten Leistungsträger ersetzen, die neuen Spieler integrieren und aus der Mannschaft eine geschlossene Einheit formen. Mittlerweile kann man sagen, dass es ihm in jeder Hinsicht gelungen ist. Niemand vermisst mehr einen Verhaegh und  einen Bobadilla, die in der abgelaufenen Saison noch Publikumslieblinge waren.

Eine eingespielte Defensive

Eine große Augsburger Stärke ist die Konstanz und die Eingespieltheit. Die defensive Viererkette, bestehend aus Jeffrey Gouweleeuw, Martin Hinteregger, Philipp Max und Daniel Opare, ist gesetzt. Wechsel gibt es dort nur bei Verletzungen oder Sperren. Gegen die Eintracht wird es aus genau diesen Verletzungsgründen einen Wechsel geben: Der Niederländer Gouweleeuw fällt mit einem Innenbandteilriss monatelang aus und wird wohl durch Kevin Danso ersetzt.

Bilderstrecke Facebook, Twitter, Instagram: Das sind die Accounts der Stars von Eintracht Frankfurt
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Die herausstechenden Spieler in einem ausgeglichenen Team sind aber zwei Offensiv-Akteure. Der vom HSV gekommene Michael Gregorisch spielt eine starke Saison und erzielte als Mittelfeldspieler bereits acht Treffer. Er glänzt aber auch als Vorbereiter und Ideengeber für das Augsburger Angriffsspiel. Bereits nach einem halben Jahr ist der Österreicher unverzichtbar in der Mannschaft des FCA.

Alfred Finnbogasson fällt aus

Ein Stürmer, der von Gregoritsch profitiert ist, ist Alfred Finnbogason. Der Isländer ist der Top-Torjäger in Augsburg - elf Treffer in 18 Spielen sind schon eine beeindruckende Quote. Er wird gegen die Eintracht verletzt fehlen, was eine deutliche Schwächung der Augsburger Offensive ist.

Augsburg ist eine gefestigte Truppe, die auch individuell stärker besetzten Teams Probleme bereitet. Außer in München gab es keine klare Niederlage für den FCA. Selbst gegen Mannschaften mit Europapokal-Ambitionen schlug sich die Truppe von Manuel Baum beachtlich. Leipzig wurde im eigenen Stadion geschlagen und gegen Mönchengladbach gab es ein Remis. Die einzigen beiden Heimniederlagen gegen Borussia Dortmund (1:2) und Hannover 96 (1:2) datieren aus dem September und Oktober vergangenen Jahres. Seit fünf Spielen ist Augsburg auf eigenem Platz unbesiegt und wird auch die Eintracht vor eine harte Aufgabe stellen.

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Was haben Carlos Zambrano, Werner Lorant und Uwe Bindewald gemeinsam? Sie alle zählen zu jener seltenen Spieler-Gattung, die sich für ihren Verein zerreißt und dem Gegner das Fürchten lehrt. Wir haben die größten Eisenfüße der Frankfurter Vereinsgeschichte zusammengetragen.Werner Lorant: Spielte von 1978 bis 1982 bei der Frankfurter Eintracht und ging als kompromissloser Abräumer in die Vereinsgeschichte ein. Seinem Spitznamen "Werner Beinhart" machte er alle Ehre. In insgesamt 325 Bundesliga-Spielen erhielt er 67 gelbe Karten und flog zweimal mit Rot vom Platz. Seinen Gegenspieler Jupp Kappelmann beförderte er mit einem schraubstockartigen Griff ins Gemächt ins Krankenhaus. 1974 verletzte er Theo Homann dermaßen schwer, dass dieser wegen einer Knieverletzung seine Karriere beenden musste. Lorant . . .. . . wurde nach Frankfurt geholt, um den drei Musketieren Bernd Hölzenbein, Jürgen Grabowski und Bernd Nickel den Rücken freizuhalten. Die Spielweise des 1948 geborenen Lorants lässt sich mit einem Zitat von Hölzenbein treffend beschreiben: "Wenn mich mal ein Gegenspieler nervte, drohte ich ihm mit Werner. Nach dem Motto: Ich hetz´ den Lorant auf dich. Schon war Ruhe." Lorant erlebte seine erfolgreichste Zeit in Hessen: 1980 gewann er mit den Adlern den Uefa-Cup. 1981 holte die Eintracht mit ihm den DFB-Pokal. Auch . . .

 

 

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