Gesund und munter zurück

Von Peppi Schmitt
Pirmin Schwegler hat Ottmar Hitzfeld bei seinem Comeback für die Schweiz überzeugt: "Er ist ein Vollblutfußballer."
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Frankfurt. 

Das internationale Comeback von Pirmin Schwegler ist geglückt, zumindest wenn man den Schweizer Medien Glauben schenkt. Die Kritiken für den Mittelfeldspieler der Frankfurter Eintracht waren nach dem 0:0 mit der Schweizer Fußball-Nationalmannschaft in Piräus gegen Griechenland jedenfalls gut. Auch Trainer Ottmar Hitzfeld war zufrieden. "Pirmin hat eine starke Leistung gezeigt", sagte der ehemalige Bayern-Coach, "man merkt sofort, dass er ein Vollblutfußballer ist." Hitzfeld hat für diese Erkenntnis freilich fast zwei Jahre gebraucht, solange hatte er den Frankfurter nicht mehr nominiert.

Schwegler war nach seiner Rückkehr jedenfalls glücklich, durfte er doch nach der langen Pause diesmal gleich 90 Minuten durchspielen. Vom Lob des Trainers hatte er nur indirekt erfahren. "Wir sind gleich zurückgeflogen, es blieb gar keine Zeit zu reden", sagte Schwegler nach einem kurzen Auslaufen in Frankfurt gestern Nachmittag. Nun hofft er, dass er auch beim nächsten WM-Qualifikationsspiel der Schweiz im März gegen Zypern wieder dabei sein wird.

Geduldsspiel

"Ich werde in Ruhe abwarten", sagt er, "die Konkurrenz ist groß, weil wir ja wirklich eine gute Mannschaft haben." Bis dahin gelte die Konzentration alleine der Eintracht und zunächst dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg am Samstag. Der Spielmacher erwartet eine "unangenehme Aufgabe" gegen eine Mannschaft, die "sehr hart und manchmal auch unfair" spiele. "Darauf müssen wir uns einstellen", sagt er, "es könnte ein Geduldsspiel werden." Das die Eintracht voraussichtlich in Bestbesetzung angehen kann. Einziger Ausfall ist aktuell Reservist Constant Djakpa, der sich ausgerechnet beim Training in der Halle am Mittwoch eine Rückenverletzung zugezogen hat.

Den Nationalspielern dagegen, die für die Länderspiele teilweise um die halbe Welt geflogen sind, geht es bestens. Als letzter der insgesamt sechs Spieler wird heute Carlos Zambrano zurück erwartet. Als die Kollegen, darunter auch Takashi Inui, der beim 3:0 Japans gegen Lettland in Kobe eine halbe Stunde auf dem Platz gestanden hatte, gestern zum ersten Mal in dieser Woche wieder zusammen übten, war der Peruaner noch in der Luft.

Zambrano hatte in der Nacht zum Donnerstag 90 Minuten für die Nationalmannschaft beim 2:0 gegen Trinidad/Tobago gespielt. Von einer Verletzung ist nichts bekannt, der Abwehrchef wird also morgen spielen.

Auch die drei U-21-Nationalspieler Kevin Trapp, Sebastian Jung und Sebastian Rode sind gesund und munter vom Länderspiel aus Italien zurückgekehrt. Bei der 0:1-Niederlage auf einem Rumpelacker in Andria hatten sie jeweils eine Halbzeit gespielt. Für Verteidiger Jung, dem ja viele Angebote aus halb Europa nachgesagt werden, hielt die Reise eine ganz besondere Erfahrung parat. Angeblich habe er nämlich dem AS Rom Wechselbereitschaft signalisiert. "Corriere dello Sport" zitiert ihn so: "Ich habe mein Interesse zu einem Wechsel nach Rom signalisiert. Die Mannschaft und die Stadt faszinieren mich." Ähnliches habe er nie gesagt, versicherte Jung gestern, "ich habe nicht einmal mit einem italienischen Reporter gesprochen". Also wieder nur eines von vielen einfach in die Welt gesetzten Gerüchten.

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Gesund und munter zurück
Pirmin Schwegler hat Ottmar Hitzfeld bei seinem Comeback für die Schweiz überzeugt: "Er ist ein Vollblutfußballer."
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08.02.2013
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