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Eintracht Frankfurt: Glücklich gewonnen - Kovac: "Abhaken, vergessen"

Von Es war ein Erfolg in letzter Minute. Aymen Barkok traf für die Eintracht zum 2:1. Doch es war auch etwas Glück im Spiel.
Aymen Barkok jubelt nach seinem späten Siegtreffer. Bilder > Aymen Barkok jubelt nach seinem späten Siegtreffer.
Bremen. 

Nein, Niko Kovac hat sich hinterher nicht kneifen lassen müssen, um aus einem Traum aufzuwachen. Es war alles real, was der Trainer der Frankfurter Eintracht da gestern Abend im Bremer Weserstadion erlebte. Noch vor ziemlich genau sechs Monaten schockte ein Tor in der vorletzten Minute die Eintracht und schickte sie in die Relegation. Diesmal waren die Frankfurter dran. Aymen Barkok, der junge Debütant sorgte mit seinem Schlenzer zum 2:1 in der Schlussminute für den nächsten Frankfurter Auswärtssieg in der Fußball-Bundesliga. Zuvor hatte der eingewechselte Alexander Meier nach der Bremer Führung durch Grillitsch (38,) für den Ausgleich gesorgt (52.).

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Aber wie gesagt: Niemand muss den Trainer zwicken. „Heute sind wir die Glücklicheren. Aber alle Punkte sind hart erarbeitet“, erklärt Kovac nüchtern den Höhenflug der Eintracht. Nach dem elften Spieltag steht der Fast-Absteiger der vergangenen Saison auf Platz sieben – mit 21 Punkten, genau so viele wie Borussia Dortmund. Der Champions-League-Teilnehmer und aktuelle Dritte kommt am kommenden Samstag zum Spitzenspiel nach Frankfurt.

„Ist doch schön“, freut sich Torhüter Lukas Hradecky grinsend. „Abhaken, vergessen“, gab Kovac schon unmittelbar nach dem gestrigen Spiel die Richtung vor. Nach der Rückkehr nach Frankfurt mit einem Charter-Flieger ging es noch in der Nacht zum Ausradeln. Am Dienstag beginnt dann die Vorbereitung auf Dortmund.

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Allzu große Experimente war Kovac in Bremen nicht eingegangen. Er vertraute im Wesentlichen der Erfolgsformation der vergangenen Wochen. Bei Jesus Vallejo war die Müdigkeit nach seiner Länderspielreise anscheinend nicht zu groß. Der junge Spanier stand in der Abwehrformation. Im Angriff setzte der Frankfurter Trainer auf die Fähigkeiten von Branimir Hrgota. Alexander Meier saß zunächst auf der Bank.

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Kovacs Kollege Alexander Nouri konnte einige prominente Rückkehrer aufbieten. Claudio Pizarro und Max Kruse standen nach längeren Verletzungspausen in der grün-weißen Startelf. Der frischgebackene Nationalspieler Serge Gnabry gehörte ebenfalls zur stürmischen Abteilung.

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