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Eintracht Frankfurt: Härtetest der Eintracht gegen Seattle endet Unentschieden

Erstes Testspiel für die Frankfurter Eintracht im Rahmen ihrer US-Tour: Am Samstagmittag (12 Uhr Ortszeit) ging es in Seattle gegen den hiesigen MLS-Club Seattle Sounders. Nach einer unterhaltsamen Partie stand es am Ende Unentschieden.
Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt) gegen Nouhou Tolo (Seattle Sounder FC). Foto: Jan Hübner Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt) gegen Nouhou Tolo (Seattle Sounder FC).
Seattle.  Es war eine beeindruckende Kulisse im CenturyLink Field Stadion, die man bei einem Testspiel sicherlich nicht alle Tage erlebt. Das Stadion war mit 40.667 Zuschauern zwar nicht ausverkauft. Aber die Stimmung bei amerikanischen Sportevents ist schon vor Anpfiff meist beeindruckend. Als Vertreter der Bundesliga wurde die Eintracht mit der deutschen Nationalhymne begrüßt. Die amerikanische Hymne wurde sogar von drei jungen Mädchen a cappella gesungen und beim Singen des letzten Tons mit vier kurz aufflammenden Feuersäulen beendet. Sportlich war dieser Test für den hessischen Fußballbundesligisten der erste von drei Härtetest gegen Teams aus der amerikanischen Profiliga Major League Soccer. Und die Sounders waren eine besondere Herausforderung – sind sie doch der amtierende Meister der Liga.
 
Bilderstrecke Eintracht Frankfurt und Seattle trennen sich mit Remis
Mit einem Unentschieden gegen die Seattle Sounders ging das erste Testspiel für die Frankfurter Eintracht im Rahmen ihrer US-Tour zu Ende. Unsere Bilderstrecke zeigt Szenen der unterhaltsamen Partie.<br><br>Tony Alfaro (Seattle Sounder FC) im Luftkampf gegen Luka Jovic von Eintracht Frankfurt.08.07.2017, xjhx, Fussball Testspiel, Seattle Sounders - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Aaron Kovar (Seattle Sounder FC), Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt)08.07.2017, xjhx, Fussball Testspiel, Seattle Sounders - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Trainer Niko Kovac (Eintracht Frankfurt)
Mit etwas Verspätung pfiff Schiedsrichter Victor Rivas die Partie schließlich an. Und bereits in den ersten Minuten bewiesen die Sounders, dass sie zu den stärken Teams der MLS gehören. Die gute Anfangsphase von Seattle wäre in der 6. Minute beinahe mit der Führung belohnt worden. Nach einem schnell und clever ausgeführten Freistoß, war die Frankfurter Hinterreihe noch nicht sortiert, sodass Stürmer Will Bruin frei vor Hradecky stehend an den Ball kam. Er köpfte das Spielgerät knapp neben das Gehäuse. Es dauerte etwas, bis die Eintracht auf dem Kunstrasen ins Spiel gefunden hatte. Nach einer Viertelstunde konnte auch sie die erste Chance auf ihrem Konto verbuchen. Nach einer Ecke von Chandler kam Ordonez auf Höhe des Elfmeterpunktes zum Kopfball. Seattles Keeper Stefan Frei parierte jedoch gut. Etwas wackliger zeigte er sich nur wenige Augenblicke nach dieser Aktion. Besuschkow zog aus der Distanz einfach mal ab, Frei konnte den Ball nur abprallen lassen und Jovic lauerte bereits. Doch der Torhüter brachte das Spielgerät dann doch noch rechtzeitig unter Kontrolle.  In der 22. Minute glänzte Frei dann erneut, als er einen Schuss von Hrgota aus spitzem Winkel entschärfte. Zur Mitte der ersten 45 Minuten hatten sich die Hessen also ein deutliches Chancenplus erspielt. Doch Seattle spielte weiter munter mit und nach einem Fehlpass von Fernandes hatte erneut Bruin die Führung auf dem Fuß, verzog den Ball jedoch links neben das Tor. Eine knappe halbe Stunde war gespielt, als der Ball dann das erste Mal in den Maschen zappelte. Nach feiner Vorarbeit von Chandler musste Hrgota in der Mitte des Fünfmeterraumes das Leder nur noch über die Linie spitzeln – 1:0 für die Eintracht. Seattle steckte weiterhin nicht auf und erspielte sich weiter teils hervorragende Chancen. Eine davon nutzte Dempsey kurz vor dem Pausenpfiff als er aus halsbrecherische Position zum 1:1 einnetzte.
 
 
Trainer Kovac wechselte zur Halbzeit ordentlich durch. Er brachte Medojevic, de Guzman, Dadashov, Russ und Oczipka für Besuschkow, de Guzman, Jovic, Abraham und Tawatha. Seattle kam mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. In der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff stand Lukas Hradecky öfter im Mittelpunkt als ihm lieb war. In der 49. Und 58. Minute parierte er zweimal stark, bevor ihn Ordonez mit einem Rückpass in der 59. Minute arg in die Bredouille brachte. Doch der Keeper blieb auch in dieser Situation cool. Nach einer halben Stunde brachte der Eintracht-Coach Neuzugang da Costa für Chandler und Knothe für Ordonez. Zehn Minuten später kam Blum für Kamada. Das Spiel flachte in der zweiten Hälfte etwas ab, was wohl auch den Temperaturen geschuldet war. In der 83. Hatte Seattle dann aber doch noch einmal die große Chance auf den Siegtreffer. Die Frankfurter Innenverteidigung schaute Mansaray bei seinem perfekt ausgeführten Flugkopfball lediglich zu. Hradecky rettete in höchster Not. So stand am Ende ein 1:1, bei dem die Frankfurter schon einige gute Ansätze gezeigt haben, aber auch ihre Schwächen aufgezeigt bekommen haben. Besonders in der Defensive müssen die Absprachen noch besser werden.
 
Niko Kovac schickte folgende Startelf auf den Platz: Lukas Hradecky – Taleb Tawatha, Andersson Ordonez, David Abraham, Timothy Chandler – Gelson Fernandes, Nelson Mandela Mbouhom, Max Besuschkow, Daichi Kamada – Branimir Hrgota, Luka Jovic.
 
Die Seattle Sounders starteten mit dieser Elf: Stefan Frei – Brian Nana-Sinkam, Roman Torresm Tony Alfaro, Nouhou Tolo – Harry Shipp, Gustav Svensson – Nicolas Lodeiro, Clint Dempsey, Aaron Kovar – Will Bruin.
 
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