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Eintracht Frankfurt: Heimspiel-Abschied für Eintracht-Coach Kovac - Alex Meier im Kader

Cheftrainer Niko Kovac kann bei seinem letzten Bundesliga-Heimspiel für Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger SV personell aus dem Vollen schöpfen.
Trainer Niko Kovac von Eintracht Frankfurt gestikuliert am Spielfeldrand. Foto: Matthias Balk Trainer Niko Kovac von Eintracht Frankfurt gestikuliert am Spielfeldrand.

Das Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem Hamburger SV steht am Samstag im Zeichen des Abschieds. «Für mich geht eine schöne Zeit zu Ende. Es sind zwei tolle Jahre gewesen. Ich werde es genießen», sagte der nach dieser Saison zu Bayern München wechselnde Cheftrainer Niko Kovac am Freitag. «Wir haben in der Zeit viel Positives erreicht.» Mit einem Sieg könnten er und seine Frankfurter unter Umständen auch den Abschied des HSV aus der Fußball-Bundesliga besiegeln und zugleich den Einzug in die Europa League wieder wahrscheinlicher machen.

Das letzte Spiel für die Eintracht nach 14 Jahren in Frankfurt wird es wohl auch für die Torjäger-Ikone Alex Meier werden, der in dieser Spielzeit noch keinen Einsatz hatte und zum Kader gehören wird. «Es ist die Wertschätzung meiner Person ihm gegenüber. Damit hat er die Möglichkeit, sich zu verabschieden», sage Kovac. Der 35-jährige Meier bestritt bisher 377 Spiele für die Hessen und erzielte 136 Tore. Eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages gilt als unwahrscheinlich.

Dass Kovac, der von 1999 bis 2001 für den HSV gespielt hat, die Hamburger mit seinem aktuellen Verein in die Zweite Liga schießen könnte, sieht der Coach ganz professionell. «Ich weiß, dass es ein besonders Spiel ist und dass es für den HSV um alles geht», meinte der 46-jährige Kroate. «Es sind aber schon 32 Spiele gespielt worden. Was passiert, liegt nicht an Frankfurt».

Außerdem wollen es die Hessen in den verbleibenden zwei Spielen zumindest in die Qualifikation für die Europa League schaffen. Der Tabellensiebte (46 Punkte) liegt aktuell einen Zähler hinter RB Leipzig und einen vor dem VfB Stuttgart. «Wir werden deshalb nicht klein beigeben. Wir brauchen die Punkte, um unsere Ziele zu erreichen», betonte Kovac auch mit Blick auf das DFB-Pokalfinale am 19. Mai in Berlin gegen Rekordmeister FC Bayern.

Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. «Das Lazarett hat sich gelichtet», berichtete Kovac. Sowohl die länger verletzten Ante Rebic und Carlos Salcedo sind fit für den Kader als auch Kevin-Prince Boateng, der zuletzt zweimal pausieren musste.

Deshalb hofft Kovac nun, dass seine Mannschaft ein «anderes Gesicht» zeigt, als sie das zuletzt bei seinem neuen Arbeitgeber Bayern München (1:4) getan hat. «In der letzten Partie haben wir zu körperlos agiert. Wir müssen wieder die nötige Schärfe in unser Spiel bringen», forderte der Coach. Allerdings lobte er auch die Hanseaten, die sich unter ihrem neuen Trainer Christian Titz «gut entwickelt» hätten und ein laufstarkes Team geworden seien, «das attraktiven und teils neuartigen Fußball spielt».

Nach den Pfiffen einiger Fans beim Heimspiel gegen Hertha könnten diesmal bei seinem letzten Auftritt vor heimischer Kulisse wieder die Sympathisanten des erfolgreichen Trainers überwiegen. «Wir haben zwei schöne Jahre gehabt, es gibt deshalb keinen Grund, in den letzten Wochen alles infrage zu stellen», meinte Kovac. «Es gibt Minderheiten und Mehrheiten. Oftmals werden Minderheiten mehr wahrgenommen, aber ich habe auf der Straße genau das Gegenteil erlebt.»

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