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Eintracht Frankfurt: Hellmann weist Vorwürfe zurück: "Nicht alle arabischen Länder sind gleich"

Die Eintracht wurde für die Wahl des Trainingslagers vom Präsidenten des Hessischen Landesport-Bundes kritisiert. Eintrachts Finanzvorstand Hellmann wies die Vorwürfe scharf zurück.
Foto: imago sportfotodienst
Frankfurt/Abu Dhabi.  Eintracht-Vorstand Axel Hellmann hat Vorwürfe des Präsidenten des Hessischen Landesport-Bundes (LSB), Rolf Müller, wegen der Wahl des Trainingslagers in Abu Dhabi scharf zurückgewiesen. „Ich erwarte, dass ein Spitzenfunktionär zwischen verschiedenen Ländern unterscheiden kann“, sagte Hellmann, „nicht alle arabischen Länder sind gleich.“ Es gebe durchaus große Unterschiede beispielsweise zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. „Dies sollte eigentlich auch Herrn Müller bekannt sein“, sagte Hellmann. Die Eintracht habe sich vor vier Jahren einstimmig entschieden, Wintertrainingslager in Abu Dhabi zu absolvieren und dabei auch wirtschaftliche Kontakte zu knüpfen. „Und wir sehen jetzt keinen Grund und keinen Anlass, die uns an dieser Entscheidung zweifeln lassen“, sagte Hellmann vor seinem Abflug am Mittwoch nach Abu Dhabi.
Bilderstrecke Eintracht: Die spektakulärsten Winter-Transfers
Das Transferfenster ist seit Jahresbeginn wieder geöffnet und schließt Ende des Monats wieder. Bis Ende Januar können die Vereine Spieler holen und abgeben. Unsere Bilderstrecke zeigt die spektakulärsten Winter-Transfers der Eintracht.In aktuellen Transferperiode schlug die Eintracht bereits ordentlich zu. Als Neuzugänge wurden Marco Fabian (Deportivo Guadalajara), Kaan Ayhan (FC Schalke 04) und Szabolcs Huszti (Changchun Yatai) vorgestellt. Mit den drei Neuen soll das Ziel Klassenerhalt geschafft werden.Andreas Möller <br><br>
Er wechselte im Winter 1987 für etwa 2,5 Mio. DM zu Borussia Dortmund. Später kehrte Möller noch zwei Mal zur Eintracht zurück um dort auch seine aktive Laufbahn zu beenden.


LSB-Präsident Müller hatte die Wahl der Trainingslager von Bayern München, Borussia Dortmund und der Eintracht, die nach Katar, Dubai und Abu Dhabi gereist sind, als „völlig falsches Signal bezeichnet.“ In seiner Pressemitteilung spricht der LSB von "Ländern, die das Existenzrecht Israels nicht anerkennen und immer wieder mit Verstößen gegen die Menschenrechte von sich reden machen." Zudem stellte Müller die Frage, „ob der Sportwelt die Moral abhanden gekommen ist?" Der frühere hessische Regierungssprecher hält es "für ein vollkommen falsches Signal, wenn deutsche Bundesligisten nun wiederholt in solche Länder reisen." Denn: "Hinter uns liegt ein Jahr, in dem diverse Skandale das Vertrauen in den organisierten Sport erschüttert haben. Besonders der Fußball war betroffen."
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Tag 3 des Trainingslagers in Bu Dhabi. Armin Veh lässt die Jungs trainieren. Hier kämpfen Marco Russ (re.), und Timothy Chandler um den Ball.Die Laune bei Haris Seferovic und Timothy Chandler war super. Es folgen weitere Bilder zum dritten Tag des Trainingslagers.David Abraham fokussiert den Ball.
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