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Eintracht Frankfurt: Hradecky deutet an: Gute Chancen auf Vertragsverlängerung

Torwart Lukas Hradecky ist in Frankfurt nicht nur Leistungsträger, sondern auch Publikumsliebling. Die Eintracht würde wohl gern mit dem Finnen verlängern. Der sagt auch, er sei sicher, dass man das hinbekäme. Die Bedingungen für eine Verlängerung scheinen günstig.
Foto: Marc Schüler (Marc Schüler / sportpics.de)
Frankfurt.  Eigentlich läuft der Vertrag von Lukas Hradecky mit Eintracht Frankfurt noch bis zum Sommer 2018. Aber wer das Fußball-Profigeschäft kennt, weiß auch: Das bedeutet noch lange nicht, dass der finnische Nationaltorhüter auch bis dahin noch für die SGE spielt. Der 27 Jahre alte Hradecky hat sich in seinen eineinhalb Bundesligajahren zu einem der besten Torhüter in der höchsten deutschen Spielklasse gemausert. Er hat einen großen Anteil am derzeitigen Erfolg der Mannschaft, die überraschend auf dem vierten Rang steht und mit ihm als Chef im Tor die zweitbeste Defensive der Liga stellt. Das weckt Begehrlichkeiten.

Um diesen Umstand weiß man auch in Frankfurt. Hradecky ist nicht nur absoluter Leistungsträger der Eintracht, er ist auch äußerst beliebt bei den Fans. Der Finne wird mehr und mehr zur Identifikationsfigur der „neuen“ SGE. Nimmermüde betont er, wie sehr es ihm in Frankfurt gefällt und zeigt sich überhaupt als sympathischer Interview-Diplomat. Kein Wunder, dass die Eintracht offenbar Hradeckys Arbeitspapier vorzeitig verlängern möchte.

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Wow. Einfach wow. Eintracht Frankfurt ist die Überraschungsmannschaft der Hinrunde. In 16 Spielen mussten sich die Adler nur dreimal geschlagen geben, dafür gelangen aber ganze acht Siege und fünfmal wurden die Punkte einfach geteilt. Insgesamt bedeutet das 29 Zähler auf dem Konto und ein Überwintern auf dem Championsleague-Quali-Platz. Wichtiger ist aber noch: Das Saisonziel Klassenerhalt hat die SGE so gut wie erreicht. Alles was jetzt noch kommt, ist sozusagen Bonus. In Frankfurt darf man also entspannt daran arbeiten, den Traum vom internationalen Geschäft wahrzumachen.<b>TOP: Russ steht vor dem Comeback</b>
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Es war die schönste Eintracht-Nachricht des Dezembers: Marco Russ steht vor seinem Comeback. Im Januar soll der Verteidiger ins Trainingslager mitfahren, danach wird er sich langsam an die Mannschaft heranarbeiten. Russ hat den Krebs besiegt. Seine bewegende Geschichte begleitete die SGE seit den Relegationsspielen der vergangenen Saison. Aber aus seiner Glatze wurde eine lässige blondierte Frisur. Und Frankfurt fiel ein Stein vom Herzen: Russ ist wieder gesund.

Gegenüber der „Bild“-Zeitung zeigt sich zumindest der Finne jetzt zuversichtlich, dass das der SGE auch gelingen könnte. „Eintracht hat den Vorteil“, sagte der 27 Jahre alte Tormann, „Ich bin sicher, dass wir das hinbekommen.“ Aber er betonte auch: Als Fußballer könne man nie etwas versprechen.

Explizit sagt Hradecky es zwar nicht, aber seine Andeutungen machen deutlich, worum es geht: Das Gehalt scheint der Knackpunkt der Verlängerung zu sein. So sagte der Finne: „Alle wollen einen Deal, aber alle wollen auch profitieren. Ich bin nicht der Großverdiener bei Eintracht. Und ich sage auch nicht, dass ich das sein müsste. Aber ich denke, dass ich gut gespielt habe.“
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Der Hintergrund: Hradecky kam mit bereits 26 Jahren vom Bröndby IF, also von einem dänischen Erstligisten in die Bundesliga, als Nachfolger für Kevin Trapp. Zwar war er da schon finnischer Nationaltorhüter, in den europäischen Top-Ligen aber auch ein unbeschriebenes Blatt. Entsprechend dürfte sein SGE-Gehalt zwar besser sein, als das bei seiner letzten Station Bröndby, aber derzeit auch noch einiges entfernt von anderen Torhütern, die vergleichbar gut spielen.
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Zugegeben: Hundertprozentig passen weder Seferovic noch Rebic in die „Flop“-Kategorie. Darum teilen sie sich einen Platz in unserem Ranking. Das Problem des Sturm-Duos: Die hohen Erwartungen konnten sie nicht oder nur selten erfüllen. Zwar durften beide kontinuierlich Minuten sammeln, unverzichtbar machten sich die Angreifer aber nicht. Oft blass, selten überzeugend, klassische Ein- und Auswechselspieler. Eigentlich sollte das für Kicker mit dem Potenzial, das Seferovic und Rebic zweifelsohne mitbringen, zu wenig sein. In diesem Sinne: Es gibt viel Luft nach oben in der Rückrunde.<b>FLOP: Warum musste es ausgerechnet Darmstadt sein?</b>
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Man kann der Eintracht nach dieser tollen Hinrunde ja wenig vorwerfen. Aber hätten Kovac, Meier & Co. sich so eine dämliche Niederlage nicht für eine andere Partie als gegen den hessischen Konkurrenten SV Darmstadt 98 aufheben können? Ausgerechnet im Derby segelte eine Gurken-Flanke hinter Hradecky ins Tor. Ausgerechnet im Derby schaffte es die SGE nicht die Pille über die Linie zu drücken. Vielen Fans ward es zu Beginn der Saison deshalb schon ganz Bange. Wussten sie doch nicht was folgen sollte: Die Adler grinsen von oben in der Tabelle auf den letzten aus Darmstadt hinunter. Ein Flop war die Derby-Niederlage trotzdem.

Hradecky will sich seine Top-Leistungen also verständlicherweise besser bezahlen lassen. Und des Frankfurters Lieblingstorwart hat eine gute Verhandlungsbasis: Seit er in Frankfurt ist zeigt er konstant, dass er ein klasse Hintermann ist. Allein die sieben Partien ohne Gegentor der laufenden Rückrunde sind ein deutlicher Qualitätsnachweis.

Auch gegenüber der „Bild“-Zeitung betont der Finne erneut, wie wohl er sich in Frankfurt fühlt. Er hoffe, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis er sich mit der Eintracht einige. Die Verhandlungen scheinen demnach schon im Gange. Verlängert die SGE mit Hradecky zu verbesserten Bezügen, erspart sie sich eine unnötige Problemzone. Hinter Hradecky steht mit Lindner zwar ein talentierter, aber auch Bundesliga-unerfahrener Ersatz bereit.
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Unklar ist auch, wie der weitere Saisonverlauf sich auf eine mögliche Verlängerung auswirkt. Die „Bild“-Zeitung zitiert Hradecky dazu so: „Wenn es weiter so gut läuft und wir vielleicht in der Europa League spielen würden…Dieser Traum ist noch da.“ Unabhängig von den „vielsagenden“ Pünktchen ist sicher: Je mehr Erfolg die Eintracht hat, desto wahrscheinlicher ist ein Verbleib Hradeckys. Den Anreiz, mehr Gehalt zu kassieren und international zu kicken, könnten sonst auch andere Vereine bereit sein zu bieten.
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