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Eintracht Frankfurt: Hrgota: „Der Trainer redet viel mehr mit uns“

Branimir Hrgota will sich einen Platz im Eintracht-Sturm erkämpfen und möglichst viele Tore für die Frankfurter erzielen - am besten schon im Pokal bei TuS Erndtebrück
Branimir Hrgota findet es gut, dass Trainer Kovac die Meinungen der Spieler einholt. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Branimir Hrgota findet es gut, dass Trainer Kovac die Meinungen der Spieler einholt.
Frankfurt. 

Branimir Hrgota und der Pokal – das ist eine ganz besondere Geschichte. Vor einem Jahr war der schwedische Angreifer aus Mönchengladbach zur Frankfurter Eintracht gekommen, galt bei dem Fußball-Bundesligisten damals als die ganz große Sturmhoffnung. Gleich im ersten Pflichtspiel konnte er den Vorschusslorbeeren gerecht werden, indem er beim Pokalspiel in Magdeburg sein erstes Tor schoss. Ein Dreivierteljahr später, im Halbfinale in Mönchengladbach, hat Hrgota gegen seinen ehemaligen Club im Elfmeterschießen den entscheidenden Elfmeter verwandelt. Neben Torwart Hradecky war er der große Held. Und dann, im großen Finale, hat er auf der Bank gesessen. „Ich würde lügen, wenn ich nicht hätte spielen wollen“, blickt er zurück. Nicht zornig, aber sicher ein wenig enttäuscht.

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Nun startet die Eintracht wieder mit einem Pokalspiel in die Saison, am Samstag gegen TuS Erndtebrück. „Alle sind froh, dass die Vorbereitung zu Ende ist“, sagt Hrgota, „jeder freut sich auf das erste Pflichtspiel.“ Der 24 Jahre alte Stürmer ist selbstbewusst genug, um davon auszugehen, dass er in der Anfangsformation stehen wird. Im Training habe er „gut getroffen“ und der Trainer habe bestimmt genau hingeschaut. Zwei Stürmer wird Niko Kovac aufbieten, drei stehen mit Hrgota, Sebastien Haller und Luka Jovic zur Verfügung. Die Zusammenarbeit mit dem zu Beginn wohl gesetzten Millionen-Einkauf Haller klappe schon ganz gut. „Er geht immer auf die hohen Bälle, ich versuche dann die zweiten Bälle zu holen“, erklärt Hrgota. Der Auftakt gegen den Viertligisten sei „enorm wichtig“ für jeden Spieler. „Im ersten Spiel wollen sich alle zeigen und jeder will seinen Platz behaupten“, sagt er.

Der Trainer vertraut Hrgota, er hat auch zu ihm gestanden, als es letztes Jahr in der Rückrunde nicht mehr lief und die Tore ausgeblieben sind. Dieses Vertrauen sei wichtig, sagt der in Bosnien geborene Schwede, der beim Trainer eine Veränderung gegenüber der letzten Saison festgestellt hat. Kovac würde viel mehr mit den Spielern reden und deren Meinung zu Training und Spiel einholen, erzählt er, „ich finde gut, dass er Interesse daran hat, was wir denken.“ Natürlich hat sich Hrgota Ziele gesetzt. Persönlich will er Stammspieler werden „und so viele Tore wie möglich erzielen“. Am besten gleich wieder in der ersten Pokalrunde. Und für die Mannschaft gelte: „Wir müssen besser spielen als in der letzten Rückrunde. Da haben wir die Chance auf Europa verspielt.“

(pes)
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