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Mehr als 40 000 Zuschauer wollen die Eintracht sehen: Hrgota macht das erste Tor beim USA-Trip

Trainer Niko Kovac sah Licht und Schatten beim ersten Auftritt der Frankfurter Eintracht während der USA-Reise. Doch der Trainer wollte die Leistung richtig eingeordnet wissen.
Kurz vorm 1:0: Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt, links) setzt sich gegen Biran Nan-Sinkam (Seattle Sounder FC) durch. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Kurz vorm 1:0: Branimir Hrgota (Eintracht Frankfurt, links) setzt sich gegen Biran Nan-Sinkam (Seattle Sounder FC) durch.
Seattle. 

Es war eine Kulisse im Century Link Field Stadion, wie sie die Spieler nicht alle Tage erleben. Als Vertreter der Bundesliga wurde die Eintracht mit der deutschen Nationalhymne begrüßt. Die amerikanische Hymne wurde vor den 40 667 Zuschauern von drei jungen Mädchen a cappella gesungen. Sportlich war dieses Spiel für den hessischen Fußball-Bundesligisten der erste von drei Härtetests gegen Teams aus der amerikanischen Profiliga Major League Soccer (MLS).

Und der hatte es in sich. MLS-Meister Seattle Sounders zeigte beim 1:1 (1:1), dass man zu den stärksten Teams der Liga gehört – und bei der Eintracht wurde sichtbar, dass hartes Training und Reisestrapazen ihre Spuren hinterlassen hatten. Zudem mussten sich die Bundesliga-Fußballer erst einmal an den Kunstrasen gewöhnen. Als positiv vermerkte Trainer Kovac später, dass sich seine Mannschaft einige vielversprechende Chancen erarbeitete. Zum Beispiel Ordonez, dessen Kopfball Seattles Keeper Stefan Frei jedoch gut parierte.

Als Besuschkow aus der Distanz abzog, konnte Frei den Schuss nur abprallen lassen, bekam den Ball aber noch vor dem lauernden Jovic unter Kontrolle. Später glänzte Frei erneut, als er einen Schuss von Hrgota aus spitzem Winkel entschärfte.

„Viele Ballverluste“

Wenig später war Frankfurts Stürmer erfolgreicher. Nach feiner Vorarbeit von Chandler musste Hrgota in der Mitte des Fünfmeterraums den Ball nur noch zum 1:0 über die Linie spitzeln (29.). Kurz vor der Pause gelang Dempsey für Seattle der Ausgleich. Das 1:1 war das Resultat aus „vielen Ballverlusten im Mittelfeld“, wie Kovac beklagte. Der Trainer wechselte zur Halbzeit ordentlich durch. Das hatte Folgen für den Spielfluss. Eintracht-Torhüter Lukas Hradecky stand nun öfter im Mittelpunkt als ihm lieb war, parierte aber glänzend. In der 83. Minute hatte Seattle noch eine große Chance auf den Siegtreffer. Die Frankfurter Innenverteidigung schaute Mansaray bei seinem perfekt ausgeführten Flugkopfball zu – aber wieder rettete Hradecky. So stand am Ende ein 1:1, bei dem die Frankfurter schon einige gute Ansätze bewiesen, aber auch ihre Schwächen – besonders in der Defensive – aufgezeigt bekamen. Sein Team sei noch nicht eingespielt, erklärte Kovac, zudem spielte „die Müdigkeit eine ganz große Rolle“.

Eintracht Frankfurt, 1. Halbzeit: Hradecky – Tawatha, Ordonez, Abraham, Chandler – Fernandes, Mandela, Besuschkow, Kamada – Hrgota, Jovic. 2. Halbzeit: Hradecky – Chandler (60. da Costa), Ordonez (60. Knothe), Russ, Oczipka –Dernandes, de Guzman, Medojevic, Kamada (60. Blum).

( nape)
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