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Eintracht Frankfurt: Immense TV-Einnahmen: Eintracht hofft auf 48 Millionen

Eintracht-Vorstand Axel Hellmann ist nicht unzufrieden: „Wie im Leben gibt es Süßes und Saures. Hier überwiegt das Süße etwas.“
Christian Seifert (DFL-Vorsitzender, links) und Ligaverbandspräsident Reinhard Rauball erklären die Zahlen. Foto: Huebner/Ulrich (Jan Huebner) Christian Seifert (DFL-Vorsitzender, links) und Ligaverbandspräsident Reinhard Rauball erklären die Zahlen.
Frankfurt. 

Vereine, die schon lange zur Fußball-Bundesliga gehören und häufig junge Spieler einsetzen, erhalten künftig einen höheren Anteil an den milliardenschweren TV-Geldern. Die Deutsche Fußball Liga gab am Donnerstag in Frankfurt bekannt, dass die nationalen Fernseheinnahmen künftig nach vier statt bislang zwei unterschiedlichen Kriterien verteilt werden.

Wie ein Verein in den vorangegangenen fünf Jahren sportlich abgeschnitten hat, bleibt nach wie vor der stärkste Faktor und macht in Zukunft 70 Prozent bei der Ausschüttung der Fernsehgelder aus. Weitere 23 Prozent der Gelder werden über eine weitere, gewichtete Fünfjahreswertung auf der Basis einer 36er Rangliste verteilt.

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Kommentar: Ein Kompromiss

Man kann nicht immer alle Wünsche erfüllen. Das wissen die Eltern gerade in der Vorweihnachtszeit, das weiß die Deutsche Fußball Liga, die am Donnerstag den neuen Verteilungsschlüssel für die TV-Gelder bekannt gegeben hat.

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Hinzu kommen ab der Saison 2017/18 aber noch das Kriterium „Sportliche Nachhaltigkeit“ (5 Prozent), bei dem die Bundesliga-Zugehörigkeit in einer 20-Jahres-Wertung belohnt wird, sowie eine Säule „Nachwuchsförderung“ (2 Prozent), die den Einsatz von Spielern unter 23 Jahren berücksichtigt.

Die DFL hatte bereits im Juni den bislang werthaltigsten Fernsehvertrag der Bundesliga-Geschichte abgeschlossen. Danach erhalten die deutschen Proficlubs ab der Saison 2017/18 für die Laufzeit von vier Jahren insgesamt 4,64 Milliarden Euro für den Verkauf ihrer nationalen Medienrechte.

Info: Der TV-Rekordvertrag

Im Juni dieses Jahres verkündete die Deutsche Fußball Liga (DFL) stolz den Abschluss eines neuen Rekordvertrages. Ab der Saison 2017/18 werden die 36 Vereine der 1. und 2.

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Bei Eintracht Frankfurt ist man durchaus zufrieden mit dem neuen Verteilungsschlüssel, obwohl man sich erhofft hatte, dass „weiche“ Argumente wie TV-Quote, Fans und Zuschauerzahlen in Zukunft direkt berücksichtigt werden. Dies hatte das „Team Marktwert“, ein Zusammenschluss der sechs Traditionsvereine Hertha BSC, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, Hamburger SV, 1. FC Köln und VfB Stuttgart, vorgeschlagen. „Wir sind froh, dass man sich überhaupt vom statischen Leistungsmodell wegbewegt hat, obwohl es sich um einen recht zaghaften Einstieg in eine neue Kriterien-Welt handelt“, sagte Axel Hellmann, Vorstandsmitglied der Eintracht.

Was der neue Schlüssel den Frankfurtern wirklich bringen wird, hängt natürlich noch vom Verlauf der Saison 2016/17 ab. Die finanzielle Steigerung wird auf alle Fälle bedeutend sein. Wird die DFL der Eintracht für diese Saison zwischen 33 und 34 Millionen Euro überweisen, so werden es für das kommende Spieljahr etwa 48 Millionen Euro sein. Nach dem alten Verteilerschlüssel wären lediglich etwa 46 Millionen Euro zu erwarten gewesen.

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Während die Eintracht von der neuen Säule „Nachwuchsförderung“ wenig profitieren wird, weil sie im Vergleich zur Konkurrenz wenige in Deutschland ausgebildete U-23-Spieler einsetzt, spielt ihr die „gewichtete Fünfjahreswertung“, durch die immerhin 23 Prozent der Gelder verteilt werden, eine zusätzliche Sicherheit. Laut Hellmann ist dies eine „Fallschirmregelung“, die im Fall eines Abstiegs in die Zweite Liga greift. Erstliga-Absteiger erhalten hier deutlich mehr Geld als die Konkurrenz im Bundesliga-Unterhaus.

Hellmann hofft natürlich, dass der derzeitige sportliche Erfolg bis zum Saisonende anhält, dass die Eintracht in der Fünf-Jahreswertung (derzeit Rang zwölf) noch um ein oder zwei Plätze nach oben klettern wird.

Die Zweitligisten sind derweil von befürchteten Kürzungen verschont geblieben. DFL-Boss Christian Seifert: „Jeder Club hat eine deutlich höhere Summe zur Verfügung. Ich würde deshalb alle bitten, ein bisschen Demut an den Tag zu legen. Wir reden über gewaltige Summen. Der Wunsch nach mehr sollte nicht in Gier umschlagen – ich glaube, das ist der Bundesliga gut gelungen.“ Die nationalen Einnahmen betragen pro Saison zukünftig 1,19 Milliarden, die Erlöse aus den internationalen Rechten (gut 300 Millionen) werden fast nur in Liga eins verteilt.

(kv,sid,dpa)

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