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Eintracht Frankfurt: Interview mit Marco Fabián: „Mein Kopf ist zu 100 Prozent bei der Eintracht“

Marco Fabián ist bei Eintracht Frankfurt der kreative Denker und Lenker im Mittelfeld. Mit seiner feinen Schusstechnik ist der Mexikaner außerdem immer mal wieder für ein Traumtor gut. Das weckt auch Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen. Angeblich soll unter anderem der VfL Wolfsburg Interesse an dem Mittelfeldspieler haben. Kein Thema für ihn, wie Fabián im Interview mit unserer Mitarbeiterin Nadine Peter, versichert.
Auch beim Yoga mit Lehrerin Martina Sturm machte Marco Fabián beim Trainingslager in Gais eine gute Figur. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Auch beim Yoga mit Lehrerin Martina Sturm machte Marco Fabián beim Trainingslager in Gais eine gute Figur.

Wie geht es Ihnen? Was macht Ihr Knie?

MARCO FABIÁN: Ich merke mein Knie noch ein bisschen. Aber es ist nicht so schlimm. Ich pausiere lieber zwei, drei Tage länger, um es komplett auszukurieren. Spätestens in Frankfurt kann ich wieder zu 100 Prozent einsteigen.

Ihre Rückenverletzung aus der Rückrunde ist auch komplett abgeklungen?

FABIÁN: Ja, da ist alles wieder gut. Ich habe jetzt im Sommer ja auch viel mit der Nationalmannschaft gespielt und da war alles in Ordnung. Ich fühle mich fit und hoffe, dass das auch so bleibt.

Ihr scheint schon ein gutes Team zu sein, die Neuen haben sich gut eingefunden. Stimmt dieser Eindruck?

FABIÁN: Ja, das auf jeden Fall. Wenn neue Spieler dazukommen, sprechen sie meistens erstmal nicht so viel und sind sehr ruhig. Das liegt natürlich auch daran, dass wir mehrere Nationalitäten haben und es da mit den vielen Sprachen nicht immer ganz so leicht ist. Daichi Kamada und Luka Jovic sprechen beispielsweise noch gar kein Deutsch. Aber im Fußball versteht man sich auch ohne Worte: Durch die Mimik und Gestik. Und abseits des Platzes verstehen wir uns beispielsweise durch gemeinsame Abende und Lachen.

So wie beim Mannschaftsabend am Freitag in Gais?

FABIÁN: Ja. Solche Abende sind wichtig. Die neuen Spieler mussten zum Einstand singen. Das war sehr lustig.

Wie sehen Sie Ihre Rolle im Konkurrenzkampf im Mittelfeld und wie schätzen Sie Ihre Chancen ein, wieder Stammspieler zu werden?

FABIÁN: Es ist immer besser für eine Mannschaft, wenn ein gewisser Konkurrenzkampf herrscht. Das erhöht das Leistungsniveau innerhalb des Teams.

Was haben Sie sich persönlich für die neue Saison vorgenommen und was ist das Ziel der Mannschaft?

FABIÁN: Ich glaube, dass wir uns im Vergleich zur Vorsaison noch einmal steigern können und hoffe die komplette Saison so gut wie in der Hinserie zu spielen. Und warum sollten wir dann nicht um einen Platz in der ersten Tabellenhälfte kämpfen können? Ich persönlich möchte viel spielen und hoffe, dass ich mich nicht verletze. Ich möchte der Mannschaft helfen.

Und warum sind Sie davon überzeugt, dass diese Saison besser wird als die vergangene?

FABIÁN: Die Spieler, die geblieben sind, kennen nun die Vorstellungen des Trainers schon und wir fangen nicht bei null an. Wir haben außerdem gute Spieler dazu geholt. Die Chemie stimmt in der Mannschaft.

Sehen Sie Ihre mittelfristige Zukunft weiter bei der Eintracht? Ihr Name soll angeblich beim VfL Wolfsburg auf der Liste stehen – oder in England, wohin Ihr Kumpel Chicharito gewechselt ist?

FABIÁN: Ich habe von solchen Angeboten lediglich mal gehört. Mein Kopf ist aber zu 100 Prozent bei der Eintracht. Hier ist meine Gegenwart. Ich möchte die Fans hier glücklich machen und eine gute Zeit mit Frankfurt haben. Die Bundesliga ist für mich die beste Liga. Das ist für mich Motivation genug, um mich immer weiter zu steigern.

Wie lautet Ihr Zwischenfazit? Haben Sie mit dem Wechsel nach Frankfurt alles richtig gemacht?

FABIÁN: Das erste halbe Jahr war bekanntlich für mich nicht so einfach, weil alles neu war: neues Land, neue Sprache und auch der Fußball hier war für mich teilweise anders als in Mexiko. In der letzten Saison konnte ich dann mehr von mir zeigen, weil ich mich dann schon gut eingelebt hatte. Ich fühle mich inzwischen in Frankfurt richtig wohl. Deutsch kann ich inzwischen auch schon ganz gut. Alles ist nun ein bisschen einfacher für mich.

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