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Eintracht Frankfurt: K.o. in der Nachspielzeit: Wer ist schuld an der Niederlage in Dortmund?

Nach der Last-Minute-Niederlage in Dortmund haben vor allem zwei Spieler Kritik für ihr Verhalten in der Nachspielzeit geerntet: Kevin-Prince Boateng und Lukas Hradecky.
Ärgert sich über die Niederlage in Dortmund: Kevin-Prince Boateng. Foto: Bernd Thissen/dpa Foto: Bernd Thissen (dpa) Ärgert sich über die Niederlage in Dortmund: Kevin-Prince Boateng. Foto: Bernd Thissen/dpa
Frankfurt. 

Als Danny Blum in der ersten Minute der Nachspielzeit die Kugel im Dortmunder Tor versenkte, brach bei den Frankfurter kollektiver Jubel aus. Dieses Szenario mit einer entscheidenden Wendung in der Schlussphase hat die Eintracht in dieser Saison schon mehrmals erlebt – mal mit gutem (Stuttgart, Hannover, Bremen), mal mit schlechtem (Schalke, Hoffenheim) Ausgang. In Dortmund hat die Kovac-Elf wieder einmal in der Nachspielzeit zugeschlagen – und ging nach dem Tor des Edeljokers Michy Batshuayi in der vierten Minute der Nachspielzeit trotzdem leer aus.

Besonders Lukas Hradecky und Kevin-Prince Boateng sind dabei ins Visier geraten. Der Vorwurf lautet: Der Eintracht-Torwart Hradecky habe den Dortmundern mit seinem langen Abschlag den Gegenschlag ermöglicht, statt den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Und Boatang hätte sich beim Einwurf für die Eintracht nicht beeilen dürfen und lieber versuchen sollen, die Uhr runterlaufen lassen. "Wir haben eine Minute vorher den Ball, der Lukas wird von Pulisic kurz angelaufen, der schwenkt dann ab. Da muss ich gar nicht den Ball nach vorne spielen, schon gar nicht in die Mitte, wo Toprak steht. Dann spiele ich den nach außen oder gar nicht. Gut, wir haben dann nochmal 50 Meter Zeit, das irgendwie zu verhindern, aber da muss ich cleverer sein. Das kann ich erwarten“, wird Kovac vom Kicker zitiert.

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Doch die Eintracht wollte nach dem Ausgleich auf Sieg spielen. Das Team versuchte, dem Gastgeber den K.o.-Schlag zu versetzen, Boateng schnappte sich den Ball an der Seitenlinie und versuchte, noch eine letzte schnelle Offensivaktion einzuleiten. Doch Schuss ging nach hinten los. Nach der Balleroberung der Dortmunder bediente Lukasz Piszczek den freistehenden Batshuayi, der aus wenigen Metern Hradecky überwand.

„Wir hatten nach dem 2:2 zu viel Adrenalin im Körper und sind nicht gar runtergekommen. Und dann musst du ein bisschen mehr Ruhe reinbringen, bisschen auf Zeit spielen“, haderte Kovac bei der offiziellen Pressekonferenz.  „Vielleicht wollten wir zu viel. Das letzte Gegentor ist eine Verkettung von vielen kleinen Fehlern.“

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Boateng rechtfertigte sein Vorgehen in der Nachspielzeit: „Ich wollte das Spiel gewinnen, vielleicht mache ich den Einwurf zu schnell. Aber das ist Fußball. Das ist heute wieder ein Lernprozess. Wir stehen gut da, wir marschieren zusammen und verlieren zusammen.“ (lg)

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