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Japanische Spieler bei Eintracht Frankfurt: Kamadas Vorgänger und wo sie ihr Weg hingeführt hat

Mit Daichi Kamada landet wieder ein japanisches Fußball-Talent in der Bundesliga. Er steht damit in der Tradition von Kickern wie Kagawa, Okazaki oder Uchida. Für Eintracht Frankfurt haben bislang vier japanische Nationalspieler gespielt. Das ist ihr Werdegang.
Foto: Christian Klein


Naohiro Takahara (Eintracht Frankfurt Saison 06/07 – 07/08)

<b>Naohiro Takahara (Eintracht Frankfurt Saison 06/07 – 07/08)</b>
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Naohiro Takahara schaffte es als dritter Japaner überhaupt in die Bundesliga. Ausgebildet wurde er zuvor in Japan, beim Erstliga-Klub Jubilo Iwata.
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Dort gewann der Stürmer nicht nur zweimal die Meisterschaft, er wurde 2002 auch Torschützenkönig und Fußballer des Jahres in Japan. Auch in der Nationalelf  erwies sich Takahara als Knipser.
Naohiro Takahara schaffte es als dritter Japaner überhaupt in die Bundesliga. Ausgebildet wurde er zuvor in Japan, beim Erstliga-Klub Jubilo Iwata.

Dort gewann der Stürmer nicht nur zweimal die Meisterschaft, er wurde 2002 auch Torschützenkönig und Fußballer des Jahres in Japan. Auch in der Nationalelf  erwies sich Takahara als Knipser.
Der Hamburger SV sicherte sich 2003 die Dienste des damals schon 24 Jahre alten Stürmers. Das Medieninteresse aus seinem Heimatland war riesig – der Wechsel galt als Marketing-Coup.
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An seine Leistungen aus der J-League konnte Takahara aber nur bedingt anknüpfen. In 119 Spielen für den HSV schoss er 16 Tore. Nach eineinhalb Jahren zog er für nicht mal eine Million Euro Ablöse zu Eintracht Frankfurt weiter.
Der Hamburger SV sicherte sich 2003 die Dienste des damals schon 24 Jahre alten Stürmers. Das Medieninteresse aus seinem Heimatland war riesig – der Wechsel galt als Marketing-Coup.

An seine Leistungen aus der J-League konnte Takahara aber nur bedingt anknüpfen. In 119 Spielen für den HSV schoss er 16 Tore. Nach eineinhalb Jahren zog er für nicht mal eine Million Euro Ablöse zu Eintracht Frankfurt weiter.
Am Main spielte "Taka" 2006/07 seine beste Saison im Ausland. Für die SGE erzielte er 11 Tore in 30 Spielen, traf zweimal gegen Fenerbahce Istanbul in der Europa League. Gegen den späteren Absteiger Aachen gelang ihm sogar ein Hattrick. Takahara glänzte mit Einsatz und Bescheidenheit. Seinen Ruf als "Chancentod" machte er vorerst vergessen.
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Dann kam die neue Saison. Startschwierigkeiten und gesundheitliche Probleme warfen Takahara zurück. In der Winterpause verließ der Japaner Frankfurt in Richtung Heimat. Dank seiner Popularität dort strich die SGE noch 1,5 Millionen Euro Ablöse ein.
Am Main spielte "Taka" 2006/07 seine beste Saison im Ausland. Für die SGE erzielte er 11 Tore in 30 Spielen, traf zweimal gegen Fenerbahce Istanbul in der Europa League. Gegen den späteren Absteiger Aachen gelang ihm sogar ein Hattrick. Takahara glänzte mit Einsatz und Bescheidenheit. Seinen Ruf als "Chancentod" machte er vorerst vergessen.

Dann kam die neue Saison. Startschwierigkeiten und gesundheitliche Probleme warfen Takahara zurück. In der Winterpause verließ der Japaner Frankfurt in Richtung Heimat. Dank seiner Popularität dort strich die SGE noch 1,5 Millionen Euro Ablöse ein.
Seit Takahara nach Japan zurückgekehrt ist, tingelt er dort von Verein zu Verein und Liga zu Liga – von den Urawa Reds, über Tokyo Verdy bis zum Okinawa SV, den er selbst gründete. Von der 6. japanischen Liga aus will sich der mittlerweile 38 Jahre alte Takahara mit dem Team in Richtung höchster japanischer Spielklasse vorarbeiten.
Seit Takahara nach Japan zurückgekehrt ist, tingelt er dort von Verein zu Verein und Liga zu Liga – von den Urawa Reds, über Tokyo Verdy bis zum Okinawa SV, den er selbst gründete. Von der 6. japanischen Liga aus will sich der mittlerweile 38 Jahre alte Takahara mit dem Team in Richtung höchster japanischer Spielklasse vorarbeiten.
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