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Kein Käufer für Rob Friend

Die Frankfurter Eintracht fährt selbstbewusst nach Hoffenheim. Und nicht nur der Brasilianer Bamba Anderson freut sich auf dieses Spiel.
Den Ball und die Frankfurter Eintracht weiterhin im Blick: Stürmer Rob Friend wird den Bundesligisten nicht verlassen und nicht zum Zweitligisten 1. FC Köln wechseln.	Foto: Rhode Den Ball und die Frankfurter Eintracht weiterhin im Blick: Stürmer Rob Friend wird den Bundesligisten nicht verlassen und nicht zum Zweitligisten 1. FC Köln wechseln. Foto: Rhode
Frankfurt. 

Seit Bruno Hübner bei der Frankfurter Eintracht als Sportdirektor für Ein- und Verkäufe verantwortlich zeichnet, herrscht bis in die letzten Minuten der Transferperioden große Spannung.

Vor einem Jahr wurden Mohamadou Idrissou und Rob Friend am letzten Tag des August geholt. Im letzten Winter platzte der Transfer von Patrick Helmes buchstäblich in der letzten Minute.

Und auch gestern hat nicht das geklappt, was sich die Eintracht erhofft hatte. Rob Friend sollte zum 1. FC Köln wechseln, der Name des 31 Jahre alten Stürmers erschien auch am Mittag auf der letzten offiziellen Transferliste.

Die Eintracht und der Zweitligist Köln hatten sich wohl auch über die Transfermodalitäten Einigung erzielt, doch Friend selbst kam mit den Kölnern nicht klar.

Womöglich war auch die Abfindung, die die Eintracht zu zahlen bereit gewesen wäre, nicht hoch genug. Um 15.45 Uhr erklärten die Frankfurter den Wechsel jedenfalls für geplatzt.

"Die haben sich nicht geeinigt", sagte Hübner, Friend, der noch einen gut dotierten Vertrag bis zum Juni 2014 hat, angeblich mit 80 000 Euro brutto pro Monat dotiert, wird also bleiben. Am Abschlusstraining gestern Nachmittag hat er nicht teilgenommen. Offizieller Grund: Friend hat Halsschmerzen, ist deshalb krankgeschrieben.

Für die Eintracht hat der nicht zustande gekommene Wechsel nur ganz am Rande sportliche Auswirkungen. Armin Veh stehen zumindest bis zum Winter mit Olivier Occean, Jimmy Hoffer, Dorge Kouemaha und Friend weiter vier Stürmer zur Verfügung. "Das ist überhaupt kein Problem, schließlich trainiert Rob ja sehr professionell", sagt Veh.

Im Aufgebot fürs Spiel in Hoffenheim heute Nachmittag (15.30 Uhr) steht Friend natürlich nicht. Die Eintracht wird im Kraichgau unverändert gegenüber dem 2:1-Auftaktsieg gegen Leverkusen antreten. Sowohl personell als auch taktisch. Und mit ganz viel Selbstvertrauen.

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"Wir können dort was holen", sagt Torwart Kevin Trapp, der in der kommenden Woche in den Kreis der U 21-Nationalmannschaft zurückkehren wird.

DFB-Trainer Rainer Adrion hat ihn genau wie Sebastian Jung und Sebastian Rode für die EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland und Bosnien-Herzegowina nominiert.

"Ich freue mich, dass ich wieder dabei bin", sagte Trapp kurz vor der Abfahrt nach Hoffenheim. Nicht nur Trapp geht das Spiel mit großer Vorfreude an.

Nach seinem im Grunde gescheiterten Versuch bei Borussia Mönchengladbach, als er nur dreizehn Spiele in der Saison 2010/2011 absolvierte, will Abwehrspieler Bamba Anderson nun beweisen, dass er Bundesliga-Qualitäten besitzt. "Ich fühle mich Tag für Tag besser", sagt der 24 Jahre alte Brasilianer, der einige Zeit gebraucht hat, um eine schwere Mandelentzündung zu überwinden.

Die voraussichtliche Aufstellung der Eintracht: Trapp – Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka – Rode, Schwegler – Aigner, Meier, Inui – Occean.

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