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Eintracht Frankfurt: Kevin-Prince Boateng über sein Leben

Kevin-Prince Boateng trifft am Sonntag mit der Eintracht in seiner Geburtsstadt Berlin gegen die Hertha an. Vorher hat er über seine aktuellen Einschätzungen gesprochen. Unser Redakteur Christian Heimrich hat mitgeschrieben.
Kevin-Prince Boateng Foto: Huebner/Voelker (imago sportfotodienst) Kevin-Prince Boateng

  Zu seinen Erwartungen bei der Rückkehr nach Berlin: „Hinfahren, drei Punkte holen und wieder heimfahren. Es ist schön, wieder mal im Olympiastadion zu spielen und die Familie wieder zu sehen.“

  Zum Spiel gegen die Hertha: „Sie spielen so ein bisschen wie wir, sind eklig zu bespielen. Sie laufen viel, hauen auch mal dazwischen. Und sie haben eine starke Mannschaft mit Leuten wie Leckie, Ibisevic und Kalou. Es ist alles so eng beieinander in der Liga. Ich schaue gar nicht auf die Tabelle. Es wird ein sehr, sehr schwieriges Spiel. Aber wir haben, denke ich, mehr Qualität. Wenn wir die Null endlich mal wieder halten, können wir dort gewinnen.“

  Zu seiner Berliner Vergangenheit: „Ich bin als ganz junger Spieler zur Hertha gekommen, sie haben mir die Chance gegeben, in der Bundesliga zu spielen. Niko Kovac hat sich um mich gekümmert. Er kannte mich, wir kommen aus dem gleichen Bezirk. Er hat mich damals geführt, und das macht er heute genauso. Seit damals sind aber auch eine Million Sachen passiert. Ich bin reifer geworden, habe aus meinen Fehlern gelernt. Ich bin ein ganz anderer Mensch.“

  Zum Entwicklungsstand bei der Eintracht: „Wir sind noch nicht bei 100 Prozent, und das wird auch nach der Saison noch nicht so sein. Wir haben viele neue Spieler, die verschiedene Fußball-Philosophien erlernt haben. Das ist alles sehr schwierig. Wenn wir 80 oder 90 Prozent erreichen und die konstant halten, wäre das schon ein Riesenerfolg.“

  Zu den Zielen der Eintracht und seinen eigenen: Jeder Verein hat seine Philosophie. Hier steht nun einmal der Klassenerhalt im Vordergrund. Wenn ich neu zu einem Verein komme, ist es nicht mein Ziel, die Philosophie zu ändern. Aber am Ende möchte ich in der Tabelle so weit oben stehen wie möglich.“

  Zu seinem individuellen Training: Der Trainer sagt, dass ich konditionell noch nicht bei 100 Prozent bin. Das muss ich im Kraftraum nachholen. Am Donnerstag stehe ich wieder mit der Mannschaft auf dem Platz.

  Zu den Leistungsschwankungen der Mannschaft und ihrer Fähigkeit zur Selbstkritik: „Die ist da. Manchmal brauchen wir den Trainer gar nicht. Wir wissen, dass die erste Halbzeit gegen Leverkusen nicht auf dem Level war, das wir zeigen müssen. Aber positiv war: Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt. In der zweiten Halbzeit kam Leverkusen 20 Minuten lang nicht aus der eigenen Hälfte. Das müssen wir mitnehmen.“

  Zum Klima in der Mannschaft: Wir halten zusammen. Jeder versucht, dem anderen zu helfen. Wir haben viele Spieler, fast alle sind gesund, schaffen es aber manchmal nicht in den Kader. Da kann es schnell mal knallen, aber das sehe ich hier nicht so.

  Zu seinem angeblichen Glamour-Leben: „Ich bin sehr zufrieden, wenn ich zu Hause hinter mir die Tür zu machen kann. Auf sogenannte Events zu gehen, ist nichts für mich. Neulich war ich mal auf einem Konzert von einem Freund. Aber das weiß dann keiner. Ich mag die Scheinwerfer nicht so. Die habe ich ja schon beim Spiel. Ich freue mich, wenn die mal aus sind und ich zu Hause auf der Couch sitze.

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