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Eintracht Frankfurt: Kommentar Adlerauge: Der Knaller von Haller

Von Das ist Fußball. Die Eintracht verspielt gegen Stuttgart fast widerstandslos eine 1:0-Führung und gewinnt dann doch noch mit zehn Mann durch einen Knaller von Haller. Der Kommentar zum Spiel von Dieter Sattler.
So schlug die Eintracht den VfB Stuttgart in der Nachspielzeit mit 2:1. Foto: Marc Schüler So schlug die Eintracht den VfB Stuttgart in der Nachspielzeit mit 2:1.
Frankfurt. 

Wahnsinn, mit einem wunderschönen Seitfallzieher von Haller in letzter Sekunde hat die Eintracht mit einem 2:1 gegen Stuttgart ihren ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Dabei hatte die SGE nach leichtfertig verspielter 1:0-Führung und einem Platzverweis für Falette in der zweiten Halbzeit phasenweise mit dem Rücken zur Wand gestanden.

Als es so aussah, als würde der VfB gegen zehn Eintrachtler bei 80 Prozent Ballkontakten ein Scheibenschießen veranstalten und dem 1:1 weitere Tore folgen lassen können, bäumte sich die Eintracht noch einmal auf. Nachdem Gacinovic kläglich und Haller mit etwas Pech beste Chancen vergeben hatten, sorgte Haller in der Nachspielzeit für ein glückliches Ende.

Der Frankfurter Ante Rebic (r) jubelt über sein Tor zum 1:0 mit de Guzman.
Eintracht Frankfurt Lucky-Punch-Haller: SGE siegt in Unterzahl gegen VfB ...

Drama in Frankfurt: Dank eines Traumtors von Stürmer Haller hat sich Eintracht Frankfurt in letzter Sekunden gegen den VfB Stuttgart drei Punkte gesichert. Zuvor hatte Falette rot gesehen.

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Das war ein Sieg von der Sorte, die einer Mannschaft Rückenwind für die gesamte Saison geben kann. Mit zehn Punkten aus sieben Spielen ist die Eintracht nun wieder in der Spur, zumal sie bewiesen hat, dass sie auch wieder zu Hause gewinnen kann.

Bilderstrecke Sieg in der Nachspielzeit: Wie die Eintracht Stuttgart wegputzte
So schlug die Eintracht den VfB Stuttgart in der Nachspielzeit mit 2:1.So schlug die Eintracht den VfB Stuttgart in der Nachspielzeit mit 2:1.So schlug die Eintracht den VfB Stuttgart in der Nachspielzeit mit 2:1.

Die SGE hatte die Partie bereits besser begonnen als die letzte Heimpleite gegen Augsburg. Marc Stendera ist zwar nicht der Schnellste, hat aber gute Qualitäten als Ballereroberer und Passgeber. An seiner Seite steigerte sich auf der Doppelsechs auch de Guzman. Just als die Eintracht gegen Ende der ersten Hälfte wieder zunehmend ratlos wirkte, waren beide an der Führung entscheidend beteiligt. De Guzman jagte dem Stuttgarter Beck den Ball ab und ein schneller Konter führte über Haller und Stendera zum 1:0 durch Rebic.

Foto: dpa
Eintracht Frankfurt Liveticker zum Nachlesen: So schlug die Eintracht den ...

Was für ein Sieg: In der 94. Spielminute haut Sébastien Haller den Ball per Fallrückzieher zum 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart ins Tor. Unser Liveticker zum Nachlesen.

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Den letzten Ball von Stendera hatte Badstuber aus VfB-Sicht unglücklich in Rebics Lauf gelenkt, der eiskalt verwandelte. Seine Rückkehr hat sich jetzt schon gelohnt. Auch wenn er bisweilen die falsche Entscheidung trifft, tut der Kroate der Eintracht mit seinem Tempo und Einsatz gut. Und vor dem Tor scheint er auch an Effizienz gewonnen zu haben. Es war immerhin schon sein zweiter Saisontreffer.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wollte die Eintracht den Vorsprung nur noch verwalten und überließ dem VfB komplett die Initiative. Das wäre fast entscheidend ins Auge gegangen. Kaum auf dem Platz durfte VfB-Stürmer Terodde ungehindert einköpfen, sein erstes Saisontor.

Da bei der Eintracht de Guzman verletzt und Stendera erschöpft rausmussten, schien das konstruktive Mittelfeldspiel nach Einwechselung von Russ und Medojevic komplett verwaist und die Mannschaft auch mit zu vielen langsamen Spielern besetzt. Doch dann brachte die Einwechslung des bärenstarken und flinken Willems, der das Spiel neu belebte, die Wende zugunsten einer zumindest kämpferisch absolut überzeugenden Frankfurter Mannschaft.

Also Ende gut, alles gut? Für dieses Spiel gilt das natürlich. Dennoch muss sich die Eintracht, die gerade in der Schaltzentrale zu dünn besetzt zu sein scheint, spielerisch steigern, damit es nicht immer solcher Kraftakte bedarf. Sie werden auch nicht immer von soviel Spielglück begünstigt sein wie gegen den VfB.
 

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