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Eintracht Frankfurt: Kommentar: Schöne Momentaufnahme

Von "Das Ganze ist nicht mehr als eine schöne Momentaufnahme. In der Bundesliga ist gerade der siebte Spieltag absolviert, in der Europa League sind es zwei. Es kann noch sehr viel passieren in diesem schnelllebigen Geschäft", sagt Sportredakteur Christian Heimrich.
Eine perfekteWoche Foto: Jan Huebner/Ulrich (Jan Huebner) Eine perfekteWoche

4:1 gegen Hannover, 4:1 gegen Lazio Rom, 2:1 gegen Hoffenheim: Das war eine höchst erfolgreiche Englische Woche für die Frankfurter Eintracht – mit gutem, gegen Rom sogar berauschendem Fußball. Drei Pflichtspiel-Siege in Serie sind aller Ehren wert. Vor allem, wenn man bedenkt, wie holprig der Saisonstart war und dass die Arbeit von Trainer Adi Hütter bereits kritisch beäugt worden war.

Das Ganze ist jedoch nicht mehr als eine schöne Momentaufnahme. In der Bundesliga ist gerade der siebte Spieltag absolviert, in der Europa League sind es zwei. Es kann noch sehr viel passieren in diesem schnelllebigen Geschäft.

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Die Eintracht ist aber augenscheinlich auf einem guten Weg. Sie hat Hütters Spielideen inzwischen verinnerlicht. Und sie hat genügend gleichwertige Spieler, um die doppelte Belastung zu meistern. Nun heißt es, dieses Gefühl der Stärke in der anstehenden Länderspielpause zu konservieren und so weiterzumachen.

Denn im Fußball gibt es keine Gewissheiten. Erfolge aus der vergangenen Saison zählen nichts, wenn die Bilanz der ersten sieben Bundesliga-Spieltage so ausfällt wie in Stuttgart. Tayfun Korkut, der Mann, der den VfB vor dem Abstieg gerettet hat, ist schon wieder Geschichte.

Und auch Niko Kovac muss nach beeindruckendem Start schon aufpassen. Das 0:3 gegen Gladbach dürfte für den Bayern-Coach die letzte Warnung gewesen sein.

 

christian.heimrich@fnp.de Berichte auf dieser Seite

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