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Eintracht Frankfurt: Kovac: Noch viel zu tun bis zum Bundesliga-Start

Letztlich meistert Frankfurt den Einzug in die 2. Pokalrunde souverän. Trotz fast 70-minütiger Unterzahl gelingt ein 3:0 beim Regionalliga-Aufsteiger Erndtebrück. Bis zum Bundesligastart in Freiburg sieht Kovac aber noch einige Arbeit.
Eintracht-Trainer Niko Kovac Foto: Boris Roessler (dpa) Eintracht-Trainer Niko Kovac

Kaum war die Pokal-Pflicht erfüllt, richtete sich der Blick der Frankfurter Eintracht auf den Bundesliga-Start mit dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg. «Wir haben jetzt noch eine Woche Zeit, an einigen Dingen zu arbeiten. Mit einigen Situationen war ich zufrieden, mit einigen nicht», fasste Eintracht-Coach Niko Kovac seine Eindrücke nach dem ungefährdeten 3:0-Sieg beim Regionalligisten TuS Erndtebrück in der ersten Runde des DFB-Pokals zusammen.

Bilderstrecke So haben sich die Adler beim TuS Erndtebrück geschlagen
Eintracht Frankfurt hat sich in Unterzahl in die zweite Runde des DFB-Pokals gekämpft. Die Einzelkritik unseres Sportredakteurs Markus Katzenbach.Mijat Gacinovic: Nicht nur wegen seines frechen Treffers zum 2:0 der beste Mann auf dem Platz. Von Anfang  bis zum Ende beherzt dabei, spritzig und giftig.  Hatte eigentlich bei allen guten Frankfurter Aktionen seine Füße im Spiel. Für ihn kann die Bundesliga losgehen.

Dass sich der Fußball-Bundesligist im Siegener Leimbachstadion lange schwertat gegen den wackeren Viertligisten und sich durch die frühe Rote Karte für Kapitän David Abraham (22.) unnötig selbst in die Bredouille brachte - Schwamm drüber. «Unser Ziel war, die zweite Runde zu erreichen. Das haben wir geschafft», meinte Kovac, der dennoch reichlich Optimierungsbedarf bis zur Partie am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) im Schwarzwald sieht: «Positiv war, dass wir uns viele Chancen herausgespielt haben. Aber die Verwertung war nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Nicht gut war auch, dass wir uns in vier, fünf Situationen selbst in Schwierigkeiten gebracht haben.»

Die Eintracht-Profis gingen mit der eher durchwachsenen Vorstellung selbstkritisch um. «Das war das erste Pflichtspiel und somit ein erster Gradmesser für uns. Wir müssen noch viel arbeiten. Der Trainer wird uns auf die Fehler hinweisen», meinte Außenverteidiger Timothy Chandler, der mit dem 1:0 in der 35. Spielminute den Weg ebnete.

Rote Karte für David Abraham.
Adlerauge Souverän, aber noch nicht stabil

Wo steht denn die Eintracht eine Woche vor dem Bundesligastart? Das DFB-Pokal-Spiel beim Regionalligisten TuS Erndtebrück lässt noch einige Fragen offen. Ein Kommentar.

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Zu diesem Zeitpunkt waren die Hessen schon lange in Unterzahl, weil Abraham Erndtebrücks quirligen Stürmer Yuki Nishiya nur durch einen Foul am Durchbruch hindern konnte. Da der Innenverteidiger letzter Mann war, geht der Platzverweis in Ordnung. Eine klare Torchance des Japaners wurde verhindert. Grundsätzlich kann Kovac solche Notbremsen nicht gutheißen, auch wenn Abraham zum Bundesligastart spielberichtigt ist und «nur» für Pokalspiele gesperrt wird.

«Bis zum Ausschluss hatten wir viel Ballbesitz und genügend Chancen für zwei, drei Tore. Aber auch in Unterzahl müssen wir es gegen einen Regionalligisten besser machen», sagte Kovac. Gleichwohl beseitigten Mijat Gacinovic (72.) und der französischen Neuzugang Sébastien Haller (76.) in den letzten zwanzig Minuten alle Zweifel am Erfolg. Das wiederum hatte Kovac, der bis zum Freiburg-Spiel noch auf die Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers hofft, gut gefallen.

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Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich in Unterzahl in die zweite Runde des DFB-Pokals gekämpft. Der Finalist der vergangenen Saison gewann trotz der Roten Karte für Kapitän David Abraham (22.) gegen Regionalliga-Aufsteiger TuS Erndtebrück letztlich souverän 3:0 (1:0). Timothy Chandler (35.), Mijat Gacinovic (72.) und Rekordeinkauf Sébastien Haller (76.) trafen bei Dauer-Nieselregen vor 13.106 Zuschauern im Siegener Leimbachstadion.
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