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Eintracht Frankfurt: Kovac blendet Thema Bayern aus: Fokus auf Pokalpartie

Bekommt Niko Kovac einen großen Abgang bei Eintracht Frankfurt? Viel hängt dabei vom Pokal-Halbfinale auf Schalke ab. Der Trainer-Aufsteiger bekommt nach eigenen Aussagen gar nicht so viel vom Medienrummel mit.
Die Eintracht-Fans beim DFB-Pokalfinale 2017 gegen Borussia Dortmund. Archivfoto: Imago Foto: osnapix / Hirnschal (imago sportfotodienst) Die Eintracht-Fans beim DFB-Pokalfinale 2017 gegen Borussia Dortmund. Archivfoto: Imago
Frankfurt. 

<div class="opinary-widget-embed" data-poll="wen-wnscht-ihr-euch-als-nachfolger-von-e" data-customer="fnp"></div> <script async type="text/javascript" src="//widgets.opinary.com/embed.js"></script>boaoDas Getöse um seinen Wechsel zum FC Bayern München lächelte Niko Kovac hinter zahlreichen Mikrofonen einfach weg. Vor dem DFB-Pokal-Halbfinale von Eintracht Frankfurt bei Schalke 04 ging der kommende Coach des deutschen Fußball-Meisters Bayern München am Dienstag nur kurz auf entsprechende Fragen ein. «Ich denke, dass Sie mich verstehen, wenn ich sage, dass ich mich auf morgen konzentriere. Daran werde ich gemessen», sagte der Noch-Trainer des Bundesliga-Siebten.

Wie Niko Kovac mit der Situation umgeht

Besonders großen Druck wegen der aufgeheizten Debatte in den Medien und bei den Fans verspüre er vor der Pokal-Partie an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) nicht. «Ich lese wirklich sehr wenig, ich habe diesbezüglich auch nichts gelesen», sagte Kovac. Er versuche, das Thema einfach auszublenden: «Der Fokus gilt einzig alleine dem morgigen Spiel und den nächsten Wochen.»

xuhx, Berlin, Olympiastadion, 27.05.17, DFB-Pokal - Finale: Eintracht Frankfurt - Borussia Dortmund

Bild: Fankurve, Fans, Fanblock Frankfurt mit Choreo
Eintracht Frankfurt Eintracht: Die Hoffnung auf den Einzug ins Finale

Nicht zum ersten Mal steht die Frankfurter Eintracht in zwei Jahren hintereinander im Halbfinale des DFB-Pokals.

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In der Vorwoche war bekannt geworden, dass der 46-jährige Kroate in der nächsten Saison Nachfolger von Jupp Heynckes bei den Bayern wird. Die Eintracht kassierte danach prompt eine herbe 1:4-Niederlage bei Bayer Leverkusen. Kovac widersprach allerdings dem Eindruck, dass dem Europa-Cup-Aspiranten im Saison-Endspurt scheinbar etwas die Luft ausgeht. «Die Mannschaft ist körperlich in einem sehr guten Zustand, da gibt es keine Zweifel», stellte er klar.

Am Boden: Marco Fabián. Foto: Klein
Eintracht Frankfurt Den Frankfurter Konditionsmonstern geht die Luft aus

Kevin-Prince Boateng, Marius Wolf, Jonathan de Guzman: Bei der Niederlage in Leverkusen wurden körperliche Defizite deutlich.

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Dass Kovac seine Ausstiegsklausel bei der Eintracht genutzt, sich nach eigener Aussage mit den Bayern innerhalb eines Tages geeinigt und die Frankfurter Verantwortlichen dabei übergangen hat - all das wollte er nicht mehr kommentieren. Dass sein Gesicht in den vergangenen Tagen in allen Medien zu sehen war? «Nett», meinte er schmunzelnd und eher ironisch: «Stark.»

13.04.2018, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt Pressekonferenz, emspor v.l. Trainer Niko Kovac (Eintracht Frankfurt), Jan Strasheim (Bereichsleiter Medien und  Kommunikation Eintracht Frankfurt), Fredi Bobic (Mitglied des Vorstandes Eintracht Frankfurt Fussball AG)
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Die monatelange Trainersuche des FC Bayern ist beendet: Niko Kovac wird im Sommer von Frankfurt nach München wechseln. Möglich macht das eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag, ausgelöst hat das eine massive Verärgerung der Eintracht über die Bayern.

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Kapitän David Abraham betonte angesichts der öffentlichen Rummels um den Trainer: «Ein Einfluss auf unsere Leistung ist nicht da.» In der Kabine gehe es «sehr ruhig, gelassen und professionell zu», berichtete der Abwehrchef. Die Mannschaft würde die Entscheidung von Kovac «akzeptieren uund respektieren».

Schafft die Eintracht den Sprung nach Europa?

Dennoch könnte Kovac bei seinem Abgang aus Frankfurt mit leeren Händen dastehen, wenn die Eintracht das Pokalfinale am 19. Mai in Berlin verpasst und auch noch die Europa-League-Teilnahme verspielen sollte. Der langjährige Bundesliga-Profi und sein Assistent und Bruder Robert wollen ihre Bilanz in Frankfurt in jedem Fall eher als Gesamtkunstwerk sehen, wenn sie sich nach München verabschieden. «Es ist nicht so, dass wir zwei Jahre hier Däumchen gedreht und nichts erreicht haben», betonte der Chefcoach.

Wer wird der Nachfolger von Niko Kovac?
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Der letztjährige Pokalfinalist (1:2 gegen Borussia Dortmund) muss in Gelsenkirchen auf Angreifer Ante Rebic (Muskelfaserriss in der Wade) verzichten. Dafür könnte der Serbe Luka Jovic stürmen und Kevin-Prince Boateng wieder ins Mittelfeld zurückrücken.

Offen ließ Kovac, ob Omar Mascarell, der im Februar einen Haarriss im Fuß erlitten hatte, sein Comeback gibt. «Omar hat die letzten zwei, drei Tage ganz ordentliche Fortschritte gemacht. Sollte er schmerzfrei sein, ist das eine Alternative. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen», sagte er über den spanischen Mittelfeldakteur.

Sein Team sieht Kovac nur als Außenseiter - aber das waren die Frankfurter im Halbfinale vor einem Jahr bei Borussia Mönchengladbach auch, ehe sie im Elfmeterschießen die Endspieltickets lösten. Kovac glaubt daher an eine Chance: «So wie ich die Jungs im Training gesehen habe, gehe davon aus, dass es eine enge Geschichte wird.»

(dpa)

 
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