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Eintracht Frankfurt: Kovac knallhart: Diese Spieler dürfen nicht mit ins Trainingslager

Zweimal Training am heutigen Freitag, zweimal Training am Samstag, zwei Tage frei – so beschließt die Frankfurter Eintracht das alte Jahr und begrüßt das neue.
Slobodan Medojevic Foto: Heiko Rhode Slobodan Medojevic
Frankfurt. 

Zweimal Training am heutigen Freitag, zweimal Training am Samstag, zwei Tage frei – so beschließt die Frankfurter Eintracht das alte Jahr und begrüßt das neue. Nur genau eine Woche Urlaub hatten Spieler und Trainer, doch wegen der WM im Sommer ist die Winterpause so kurz, dass die Bundesliga-Vereine zur Improvisation gezwungen sind. Schon am 13. Januar erwartet die Eintracht zum Rückrundenauftakt den SC Freiburg. Die Zeit ist also knapp. Deshalb wurde das schon zur Tradition gewordene Trainingslager in Abu Dhabi durch ein paar Tage in Spanien (2. bis 7.Januar) ersetzt. Und mit der Begegnung gegen den FC Erzgebirge Aue (6. Januar) gibt es nur ein einziges Vorbereitungsspiel.

Bilderstrecke Einzelkritik: So haben sich die Adler in der Hinrunde geschlagen
Wie haben sich die Eintracht-Profis bislang geschlagen? Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt hat genau hingeschaut.Lukas Hradecky: Nur Bayern München hat weniger Gegentore erhalten als die Eintracht. Das ist auch ein Verdienst des famosen Torwarts, der sich von all den Diskussionen um seine Zukunft unbeeindruckt zeigt. Der Finne ist auf dem Platz und abseits des Spielfeldes so wichtig wie nie.

Der mit 36 Spielern deutlich überdimensionierte Kader soll reduziert werden. Mit Andersson Ordonez, der in seine ecuadorianische Heimat zurückkehrt und sich auf Leihbasis LDU Quito anschließt, steht ein Abgang fest. Weitere sollen folgen. Deutliche Signale hat die Eintracht an Yanni Regäsel und Slobodan Medojevic gesendet. Regäsel hat schon einige Wochen nicht mehr mit der Mannschaft trainiert, Medojevic darf es nächste Woche nicht mehr. Wie schon vor einem Jahr, als mit Johannes Flum, Joel Gerezgiher, Enis Bunjaki und eben Medojevic ein Quartett nicht mit ins Trainingslager genommen wurde, hat es ihn nun wieder erwischt. „Medo“, dessen Vertrag erst im Juli um ein Jahr verlängert wurde, der es aber nur auf einen Einsatz gebracht hat, muss zu Hause bleiben und individuell trainieren.

Sie gehen es optimistisch an: Trainer Niko Kovac, AG-Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing und Sportvorstand Fredi Bobic (von links) wollen die Eintracht im neuen Jahr weiter voranbringen.
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Ein Jahr voller Aufregungen und Emotionen, mit vielen Höhen und einigen Tiefen, mit Erfolgen und Enttäuschungen geht für die Frankfurter Eintracht zu Ende. Insgesamt aber gelten für 2017 die Worte von Vorstand Axel Hellmann: „Eintracht Frankfurt ist auf dem Vormarsch.“ Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt beleuchtet die aufregenden Monate und blickt in die Zukunft. Im dritten Teil unserer Serie: Was bringt die Zukunft?

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Nicht mit nach Murcia an die spanische Mittelmeerküste werden auch die beiden A-Jugendspieler Joel Knothe und Renat Dadashov fliegen. Dagegen ist für ihre jugendlichen Kollegen Deji Beyreuther und Sahverdin Cetin ein Platz im Flieger reserviert. Genau wie für jene Profis, die in der Vorrunde ziemlich weit vom Team entfernt waren. Max Besuschkow (kein Einsatz), Danny Blum (1) und Branimir Hrgota (4) bekommen neue Chancen. Bei Besuschkow freilich hofft Sportvorstand Fredi Bobic auf einen interessierten Zweitligisten. „Er hat eine sehr gute Entwicklung genommen, braucht jetzt aber Spielpraxis“, hat Bobic dem „kicker“ gesagt, „er ist ein Top-Junge, der gefühlt bei jedem Zweitligisten spielen kann.“ Blum („Wir haben großen Glauben, dass es funktioniert“) und Hrgota („Er bietet sich immer wieder an“) sollen nicht abgegeben werden.

( pes)

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