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Milinkovic-Savic: Lazios Top-Star hat gute Bekannte bei der Eintracht

Lazio Rom hat den Vertrag mit Sergej Milinkovic Savic verlängert. Wenn der 23-jährige Serbe am Donnerstag gegen die Eintracht spielt, trifft er einige Bekannte.
Sergej Milinkovic Savic (Mitte) von Lazio Rom feiert ein Tor. Foto: dpa Foto: Simone Arveda (ANSA) Sergej Milinkovic Savic (Mitte) von Lazio Rom feiert ein Tor. Foto: dpa
Frankfurt/Rom. 

Die Woche ist schon jetzt eine erfolgreiche für Societa Sportiva Lazio, eigentlich kann sie seit Montagnachmittag auch gar nicht mehr richtig schlecht werden. Und das, obwohl die Römer am vergangenen Wochenende das 187. Derby della Capitale, das hochbrisante Stadtderby gegen AS, mit 1:3 verloren haben und heute Abend noch das Europa-League-Duell bei Eintracht Frankfurt ansteht. Was den Tabellensiebten der Serie A so glücklich macht? Die Vertragsverlängerungen der beiden Topstars Ciro Immobile und Sergej Milinkovic-Savic.

Eine imposante Choreographie der Fans im Eintracht-Block aus der letzten Europa-League-Saison: Vergleichbares wird auch heute Abend gegen Lazio Rom wieder zu sehen sein.
Emotion und Euphorie Das Europa-League-Spiel der Eintracht gegen Lazio Rom ...

Noch einmal ein Dreier wie zum Auftakt in Marseille – und die Eintracht würde sich in ihrer Gruppe in eine sehr gute Position bringen.

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Am Montagnachmittag verkündete Lazio-Teammanager Igli Tare, einst Stürmer in Düsseldorf, Karlsruhe und Kaiserslautern, voller Stolz die Ausweitungen beider Kontrakte bis ins Jahr 2023. Tare sagte, dass nun der nächste Schritt gegangen werden könne. Und zweifelsohne, während die Unterschrift von Immobile keine allzu große Überraschung war, immerhin scheint der Ex-Dortmunder nur in Italien so richtig klarzukommen, wurde dort vergangenen Runde sogar Torschützenkönig, könnte die von Milinkovic-Savic ein Meilenstein für den Club sein. Dem 23-jährigen Serben wird eine große Zukunft prognostiziert – die eines Weltstars. Im Sommer sollen Clubs wie Real Madrid, der FC Chelsea, auch Paris Saint-Germain Interesse am dynamischen Mittelfeldmann gezeigt haben, Ablösen von 60, 70, gar 80 Millionen Euro standen im Raum. Die Fakten: 129 Pflichtspiele machte Milinkovic-Savic bisher für Rom, 25 Tore und 21 Vorlagen steuerte er bei. In dieser Spielzeit gelangen ihm in sechs Einsätzen ein Treffer und eine Vorarbeit.

„Wenn er gesund bleibt, kann er der kompletteste Spieler des Planeten werden. Er hat etwas von einem Brasilianer und macht Dinge, die mich an Zinedine Zidane erinnern“, sagte vor kurzem Mateja Kezman. Nun gut, der Vergleich mit einem der besten Kicker jemals mutet etwas hochgegriffen an, irgendwie ist er aber auch logisch, berät Kezman doch seit Jahren Milinkovic-Savic. Und zumindest ein Fünkchen Wahrheit steckt in den Worten des Ex-Stürmers vom PSV Eindhoven, dem FC Chelsea und Atletico Madrid dann doch.

Denn Sergej Milinkovic-Savic, aufgrund des sperrigen Namens „SMS“ getauft, kann zweifelsohne mit dem Ball umgehen, ist trotz seiner 1,91 Meter mit einer exzellenten Technik gesegnet. Er ist ein Hybrid aus Achter, Zehner und manchmal auch einer Prise Sechser. Sicher kein Zinedine Zidane („Der Vergleich schmeichelt mir“, sagt Milinkovic-Savic), aber doch ähnlich einem anderen Weltmeister: Paul Pogba von Manchester United, Mitglied der 2018er-Titelgeneration Frankreichs.

Beide verbindet nicht nur die Spielweise mit raumgreifenden Schritten im Mittelfeld, einer guten Schusstechnik und einem ausgezeichneten Kopfballspiel, sondern vor allem ein Schuss Extravaganz – mitunter der Marke schlampiges Genie – auf und abseits des Rasens.

Die Aufmerksamkeit der Römer hatte Milinkovic-Savic schon früh erregt, 2013 war das, da gewann er mit der serbischen U19 den EM-Titel. Zwei Jahre später folgte zudem der überraschende WM-Triumph mit der U20 – beide Male stand auch der Frankfurter Mijat Gacinovic im Kader. Noch heute sind beide befreundet, tauschen sich in den Sozialen Netzwerken aus. Auch mit den zwei weiteren serbischen Eintracht-Profis, mit Linksaußen Filip Kostic und Stürmer Luka Jovic, kickte Milinkovic-Savic bereits in diversen Nationalteams zusammen. Zuletzt auch bei der WM in Russland.

(dani)

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