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Eintracht Frankfurt: Leibold, Aogo und Rausch im Vergleich: Wer kommt als Nachfolger für Oczipka?

Die Frankfurter Eintracht wird in Kürze einen neuen linken Verteidiger präsentieren. Erst dann kann Bastian Oczipka gehen.
Prominentester Kandidat: Dennis Aogo. Foto: Christian Klein Prominentester Kandidat: Dennis Aogo.
Frankfurt. 

„Wir würden Bastian Oczipka nicht gehen lassen, wenn wir nicht einen anderen im Auge hätten.“ Das hat Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac am Donnerstag am Rande des Trainingslagers im kalifornischen Chula Vista gesagt. Die Frankfurter werden in Kürze einen Nachfolger für die Position des linken Verteidigers präsentieren. Genannt wurden bislang drei deutsche Kandidaten: der Nürnberger Tim Leibold, der Kölner Konstantin Rausch und der Schalker Dennis Aogo. Das muss aber nichts heißen, denn gerne bedienen sich die Frankfurter ja auch auf dem internationalen Spielermarkt. Wir stellen ihnen die drei Kandidaten vor.

  Der Junge: Tim Leibold ist 23 Jahre alt, hat in der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart seine ersten Schritte im Profifußball gemacht, 54 Mal für den VfB in der Regionalliga gespielt. Vor zwei Jahren ist er dann zum 1. FC Nürnberg in die Zweite Liga gewechselt. 38 Spiele im Unterhaus hat er bestritten, dazu noch die beiden Relegationsspiele im Mai letzten Jahres gegen die Frankfurter Eintracht, als es um Auf- und Abstieg ging. Womöglich ist der 1,74 Meter große und 72 Kilo leichte Leibold damals den Frankfurtern aufgefallen. In der vergangenen Saison hatte er viel Pech mit einer Verletzung, ist nur zu zehn Einsätzen gekommen, dazu zwei im Pokal. Sein letztes Spiel über 90 Minuten hat er am 31. Oktober 2016 gegen St. Pauli bestritten, am 18. November dann noch einmal eine Stunde gegen Würzburg gespielt. In der Folge musste Leibold wegen einer Schambeinentzündung lange zuschauen, verpasste 20 Spiele. Im Jahr 2017 hat er noch keine Minute gespielt. Der HSV hatte sich vor ein paar Wochen vergeblich um ihn bemüht. Der Vertrag beim „Club“ läuft noch bis 2018. Bei einer Freigabe würden sicher mehr als eine Million Euro Ablöse fällig.

  Der Erfahrene: Der 30 Jahre alte Dennis Aogo ist ein gestandener Bundesligaspieler, hatte allerdings in seiner Karriere auch schon häufig Pech mit Verletzungen. Der Vertrag des Nationalspielers (12 Länderspiele) beim FC Schalke 04 ist am 30. Juni ausgelaufen, er kann also ablösefrei wechseln. Aogo hat 213 Bundesligaspiele für den SC Freiburg, den Hamburger SV und Schalke bestritten, dabei drei Tore erzielt. Er gilt als feiner Techniker, aber als wenig robust. In der vergangenen Saison hat er nur siebenmal für die Schalker in der Liga gespielt, fünfmal in der Europa League und zweimal im DFB-Pokal. Vor allem wirtschaftlich wäre es für die Eintracht ein Schnäppchen, Aogo ablösefrei zu holen, nachdem man den Schalkern Oczipka für 4,5 Millionen Euro verkauft hat.

  Der Stammspieler: Konstantin Rausch (27) war fester Bestandteil der Kölner Mannschaft, die sich für die Europa-League qualifiziert hat. 28 von 34 Bundesligaspielen hat er bestritten in der letzten Saison. Insgesamt kommt er schon auf 234 Spiele, ist also ein gestandener Bundesligaprofi. Gespielt hat der in Russland geborene Rausch für den VfB Stuttgart und Hannover 96, bevor er im letzten Sommer von Darmstadt 98 nach Köln gewechselt war. Sein Vertrag in Köln läuft allerdings noch zwei Jahre, er dürfte also kaum preiswerter sein als Oczipka.

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