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Eintracht Frankfurt: Luca Waldschmidt: "Frankfurt ist unser Halbfinale"

Eine Niederlage in Frankfurt würde für das einzige noch nie abgestiegene Gründungsmitglied der Bundesliga den Sturz in die Zweite Liga bedeuten. Doch noch wehrt sich der "Dino".
Ex-Eintrachtler Luca Waldschmidt Foto: Christian Charisius (dpa) Ex-Eintrachtler Luca Waldschmidt

Für den HSV ist ein Sieg in Frankfurt im Grunde Pflicht. Das weiß auch Stürmer Luca Waldschmidt, der fünf Jahre in der Jugend der Eintracht spielte, dann aber nur zweimal von den Frankfurtern in der Bundesliga eingesetzt wurde. Er ging zum Hamburger SV und am letzten Spieltag der vergangenen Saison erzielte er gut zwei Minuten nach seiner Einwechslung in der 87. Minute den 2:1-Siegtreffer gegen den direkten Konkurrenten VfL Wolfsburg – damit verhinderte er, dass der HSV zum dritten Mal in vier Jahren die Relegation spielen musste. Es war Waldschmidts erstes Tor in der Bundesliga. Der zweite Treffer gelang dem gebürtigen Siegener nun knapp ein Jahr später, wieder gegen Wolfsburg. Es war das 3:1 in der Nachspielzeit und wieder war und ist mit seinem Tor die Hoffnung verbunden, dass der HSV doch nicht absteigen muss. „Frankfurt ist unser Halbfinale“, sagt der inzwischen 21-Jährige. Das Endspiel soll dann kommenden Samstag zu Hause gegen Mönchengladbach steigen.

Der Glaube an ein Fußballwunder ist nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen längst zurück beim Vorletzten aus Hamburg. „Die Mannschaft lebt“, sagte Trainer Christian Titz. Doch wenn es ganz schlecht läuft, könnte schon nach dem Spiel in Frankfurt und nach 54 Jahren und 255 Tagen die „ewige“ Bundesligazugehörigkeit des HSV Geschichte sein.

Wenn Wolfsburg allerdings in Leipzig verliert und die Hanseaten in Frankfurt gewinnen, dann, dann könnte der Klassenerhalt plötzlich wieder aus eigener Kraft gelingen. Vor 14 Tagen lag der HSV noch mit acht Punkten Rückstand anscheinend aussichtslos im Hintertreffen.

Zahlenspiele

Von drei der vier letzten Partien in Frankfurt brachten die Hamburger einen Punkt mit nach Hause, aber sie gewannen keines der letzten elf Duelle mit der Eintracht in der Bundesliga.

Der HSV ging in keinem der letzten 15 Aufeinandertreffen mit der Eintracht mit einer Führung in die Pause. Seit dem letzten Erfolg in Frankfurt (3:1 am 28. August 2010) hatten an der Elbe 13 verschiedene Trainer das Sagen. Die Hälfte der letzten acht Tore in Frankfurt erzielten die Norddeutschen per Kopf.

Eintracht-Trainer Niko Kovac, der mit seinem Team aus den letzten beiden Saison-Heimspielen nur einen Punkt holte, schoss in 55 Bundesligaspielen für den HSV zwölf Tore. sid/dpa

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