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Eintracht Frankfurt: Lukas Hradecky würde sich gerne mit dem Pokalsieg verabschieden

Von Mit seinem 100. Bundesligaspiel verabschiedet sich Lukas Hradecky am Samstag von dem Stadion, das nun drei Jahre lang sein Arbeitsplatz war. Wohin es den 28-Jährigen zieht, scheint festzustehen - er darf aber noch nicht darüber sprechen.
Vater Vlado Hradecky ist auch der Berater seines Sohnes Lukas - er soll den Abgang aus Frankfurt forciert haben. Foto: Heiko Rhode (Heiko Rhode) Vater Vlado Hradecky ist auch der Berater seines Sohnes Lukas - er soll den Abgang aus Frankfurt forciert haben.

Ob er gut beraten war, sich mit dem Angebot der Eintracht nicht zufriedenzugeben? Zumindest, so räumt der finnische Nationaltorhüter ein, hätten die Verhandlungen besser laufen können. Liefen sie aber nicht und so ist sein 100. Bundesligaspiel auch ein Abschiedsspiel von dem Stadion, das nun drei Jahre lang sein Arbeitsplatz war. Wohin es den 28-Jährigen zieht, scheint festzustehen, er darf aber noch nicht darüber sprechen. Die hartnäckigsten Gerüchte besagen, dass es Bayer Leverkusen werden soll.

Hallo Lukas, das wird dann ja wohl ihr Abschieds-Heimspiel?

Ja, das wird es und es wird zugleich auch mein 100. Bundesligaspiel sein. Eigentlich kann man das nicht besser planen und ich hoffe natürlich, dass wir gegen den HSV gewinnen und zu Null spielen.

Ist das alles so gelaufen, wie Sie es sich vorgestellt haben? Also wollten Sie sowieso gehen oder hätten Sie sich in den Verhandlungen etwas anderes gewünscht – ein besser dotiertes Angebot zum Beispiel?

Ich möchte eigentlich nur so viel dazu sagen, dass ich glaube, dass es für alle Seiten hätte besser laufen können. Aber ob es am Ende ein anderes Ergebnis erbracht hätte, kann man nicht sagen. Jetzt muss ich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen.

Wo werden Sie denn nun nächste Saison spielen?

Das kann ich heute noch nicht bestätigen.

Was können Sie über die Entwicklung der Eintracht in der zu Ende gehende Saison sagen?

Wir haben wieder eine sehr gute Vorrunde gespielt und waren in der Rückrunde insgesamt stabiler als in der letzten Saison, auch wenn die letzten Spiele nicht so gut gelaufen sind wie wir uns alle das vorgestellt hatten. Im heutigen Spiel gegen den HSV wollen wir uns für eine gute Saison und die Fans für Ihre Unterstützung belohnen.

Und das Spiel in München? Dafür gab es ja reichlich Kritik.

Das war natürlich ein schlechtes Spiel von uns aus gesehen. Aber die ganze Kritik halte ich nicht für gerechtfertigt, denn ich kenne meine Mitspieler und meine Mannschaft, die die ganze Saison über alles gegeben haben. Manchmal hat man eben solche Spiele.

Hat der Kovac-Wechsel zu den Bayern der Mannschaft einen kleinen Knacks verpasst?

Es ist im Fußball ja normal, dass Spieler und Trainer wechseln, aber ich würde lügen, wenn ich sage, dass es ohne Spuren an uns vorbeigegangen ist.

Zwischendurch schien die Champions-League in Reichweite, doch diese Erwartung war zu hoch. Würde es der Eintracht guttun, international zu spielen?

Es gab ja in der Bundesliga auch einige schlechte Erfahrungen, wenn Vereine international spielen. Aber mit diesen Fans und der Mannschaft würde es sicherlich wieder ein großes Erlebnis für den Verein und die Stadt werden.

Zwei Chancen, Spuren zu hinterlassen, hat die Mannschaft noch. Die Europa-League-Qualifikation und der Pokalsieg sind noch drin. Oder ist das gegen die Bayern ein aussichtsloses Unterfangen?

Wenn wir so denken würden, bräuchten wir erst gar nicht nach Berlin fahren. Ich habe bereits den Pokal in Dänemark mit Esbjerg gewonnen und das Erlebnis ist einfach unvergesslich.

Und, haben Sie noch ein paar Abschiedsworte für Ihre Frankfurter Fans?

Ich werde mich sicherlich noch auf Eintracht-TV offiziell verabschieden, aber schon heute kann ich sagen, dass es mir eine Ehre war, den Adler getragen zu haben und Teil dieser Mannschaft und des Vereins gewesen zu sein. Den tollen Fans von Eintracht Frankfurt möchte ich für ihre bedingungslose Unterstützung danken.

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