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Eintracht Frankfurt: Makoto Hasebe: "Die Eintracht ist jetzt mein Verein"

Von „Die Eintracht ist jetzt mein Verein“, sagt Makoto Hasebe. Nach der aktiven Karriere würde der Japaner gerne als Markenbotschafter arbeiten.
Makoto Hasebe (rechts), hier im Duell mit dem Hannoveraner Niclas Füllkrug, spielt seit 2014 bei Eintracht Frankfurt. Foto: DANIEL ROLAND (AFP) Makoto Hasebe (rechts), hier im Duell mit dem Hannoveraner Niclas Füllkrug, spielt seit 2014 bei Eintracht Frankfurt.

Dieses Statement war ihm sehr wichtig: Makoto Hasebe verlieh seiner Stimme einen feierlichen Klang, als er die Verbundenheit mit seinem Arbeitgeber beschrieb: „Die Eintracht ist jetzt mein Verein.“ Und deshalb wird die Zusammenarbeit auch  fortgesetzt. Hasebe hat am Donnerstag seinen Vertrag mit der Frankfurter Eintracht um ein Jahr bis zum 30. Juni 2019 verlängert. Der Kapitän der japanischen Fußball-Nationalmannschaft geht damit in seine fünfte Saison in Frankfurt.

Auf dem Platz ist Makoto Hasebe bekanntlich für Defensivaufgaben zuständig. Sei es in der Abwehrkette, sei es auf der Sechserposition. Wenn es um sein Verhältnis zur Eintracht geht, wird der 34-Jährige aber offensiv und fast schwärmerisch. „Ich freue mich sehr, dass ich weiter hier spielen kann. Und ich bin stolz, den Adler zu tragen“, sagt Hasebe: „Ich fühle mich sehr wohl in Frankfurt. So wie die Fans uns immer unterstützen, das ist Wahnsinn.“ Auch seine Frau und seine Tochter genießen das Leben am Main.

Hasebe ist ein wichtiger Baustein im Mannschaftsgefüge der Eintracht. Die sportlich Verantwortlichen schätzen seine Routine und Spielintelligenz. Sportdirektor Bruno Hübner, der den Japaner im Sommer 2014 vom 1. FC Nürnberg nach Frankfurt holte, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: „Ein gesunder Makoto Hasebe ist für jede Mannschaft ein Gewinn. Seine Spielstärke, Übersicht und Erfahrung tun unserem Spiel gut.“ Der Hinweis auf die Gesundheit ist dabei nicht ganz unwichtig. Im Frühjahr 2017 war Hasebe in München bei einer Rettungstat an einen Torpfosten geprallt und hatte einen Knorpelschaden im Knie erlitten. Das Gelenk wurde operiert, bereitete aber immer wieder Schmerzen. Die kosteten ihn zum Beginn der Saison sogar seinen Stammplatz. Mittlerweile ist „Hase“ wieder regelmäßig und zuverlässig mit von der Partie.

Um Geld musste mit dem „Musterprofi“ (Sportvorstand Fredi Bobic) und seinem Berater, dem Ex-Eintracht-Profi Thomas Kroth, nicht gefeilscht werden. Gesprochen wird noch über eine Weiterbeschäftigung nach dem Ende der Karriere auf dem Platz. Der Japaner kann sich Tätigkeiten im Marketing oder in der Eintracht-Fußballschule vorstellen. Oder einen Job als Frankfurter „Botschafter“ in Asien. Als Japans Kapitän öffnen sich für ihn viele Türen. Die Eintracht wiederum ist in Japan bekannt, seitdem Profis wie Naohiro Takahara, Junichi Inamoto und Takashi Inui hier gespielt haben: „Eintracht hat Potenzial und wird noch größer werden. Das bietet viele Möglichkeiten für Geschäfte in Asien.“

Den Trainerschein will er aber auch machen. Vor dem Stress als Trainer hat Makoto Hasebe im Übrigen keine Angst: „Kein Druck, kein Stress – das ist für mich kein Leben.“

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