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Eintracht Frankfurt: Marc Stendera lässt die Kugel wieder laufen

Gegen den VfB Stuttgart durfte Marc Stendera nach gefühlter Ewigkeit wieder von Anfang an ran. Eintracht-Trainer Niko Kovac lobte seinen Schützling nach dem Spiel.
Marc Stendera: Erstmals in dieser Saison im Kader, gleich in der Startelf. Machte im Mittelfeld einen besseren Eindruck als Nebenmann de Guzman, selbst wenn er ab und zu einen Ball verlor. Traute sich aber auch mal, die Kugel steil nach vorne zu spielen. Das wurde beim 1:0 belohnt – wenn auch mit Hilfe des Gegners. Nach langer Zwangspause verständlicherweise früh müde, nach einer Stunde ausgetauscht. Foto: Arne Dedert (dpa) Marc Stendera: Erstmals in dieser Saison im Kader, gleich in der Startelf. Machte im Mittelfeld einen besseren Eindruck als Nebenmann de Guzman, selbst wenn er ab und zu einen Ball verlor. Traute sich aber auch mal, die Kugel steil nach vorne zu spielen. Das wurde beim 1:0 belohnt – wenn auch mit Hilfe des Gegners. Nach langer Zwangspause verständlicherweise früh müde, nach einer Stunde ausgetauscht.
Frankfurt. 

Nach einer guten Stunde ging nichts mehr. Ob seine Auswechslung für ihn in Ordnung war? „Ich habe den Trainer sogar darum gebeten“, berichtete Marc Stendera. „Ich war platt.“ Das war verständlich, schließlich hatte der leidgeprüfte Mittelfeld-Lenker lange nicht mehr auf dem Feld gestanden, seit dem 6. Mai ganz genau. Nicht einmal einen Platz im Kader hatte Niko Kovac in den vorherigen sechs Bundesliga-Partien dieser Saison für ihn gefunden. Gegen den VfB Stuttgart am Samstag aber war es so weit – und hinterher bekam der 21-Jährige ein Lob von zuständiger Stelle: „Er hat Ruhe reingebracht, Präsenz und Sicherheit, hat die Kugel gut laufenlassen“, urteilte Coach Kovac.

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Vor allem traute sich Stendera, auch mal einen Ball steil nach vorne zu spielen – wie vor dem 1:0. Der nicht ganz geglückte Pass bedurfte noch der Mithilfe des Stuttgarters Holger Badstuber, um in den Lauf von Ante Rebic zu finden, der Wille aber war entscheidend. „Da muss jeder Fußballer mal durch“, sagte Stendera danach über die Rolle als Zuschauer ohne Kaderplatz. „Ich war lange verletzt. Jetzt versuche ich, weiter Gas zu geben und mich anzubieten.“ Die Leerstelle durch die Verletzungen von Gelson Fernandes und Makoto Hasebe war seine Chance, der Auftritt eine Bewerbung auf weitere Einsätze – auch wenn Kovac nach der Länderspielpause wieder auf Hasebe hofft. Ihn schmerzt das rechte Knie, das wegen Knorpelschäden im März operiert worden war.

(mka)
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