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Eintracht Frankfurt: Marco Fabián feiert nach langer Leidenszeit sein Comeback

Der mexikanische Nationalspieler Marco Fabián war in der Partie gegen Augsburg der einzige Lichtblick für die Frankfurter Eintracht. Er feierte nach einer Bandenscheibenoperation sein Comeback.
Endlich wieder am Ball: Marco Fabián. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Endlich wieder am Ball: Marco Fabián.
Augsburg. 

Marco Fabián hatte zum letzten Mal im Pokalendspiel am 21. Mai letzten Jahres für den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt gespielt. Beim gestrigen Gastspiel in Augsburg feierte der mexikanische Nationalspieler nach einer schweren Bandscheibenoperation im letzten Sommer sein Comeback. Das war der einzige Lichtblick an einem für die Frankfurter so trüben Nachmittag.

„Das Ergebnis war enttäuschend, aber ich bin trotzdem dankbar für diesen besonderen Tag“, sagte er mit einem kleinen Lächeln im Gesicht. Er habe sich gut gefühlt und sei „nun bereit für die nächsten Aufgaben.“ Auch sein Trainer war wenigstens mit einem seiner Profis zufrieden. „Marco hat ansprechend gespielt und versucht, das Spiel in die Hand zu nehmen“, sagte Niko Kovac, „er ist eine weitere Möglichkeit für die nächsten Spiele.“

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Lukas Hradecky, der Torhüter des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt war stinksauer. Verständlich. Seine Mannschaft unterlag nach einer schwachen Leistung dem gastgebenden FC Augsburg mit 0:3.

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Mit einem klugen Pass hatte Fabián auch die beste Frankfurter Chance vorbereitet, die Marius Wolf allerdings vergab. Fabián war für Kevin-Prince Boateng ins Spiel gekommen, dem einfach gar nichts gelungen war. Der „Prince“ hatte seine Auswechslung immerhin professionell hingenommen. Kollege Mijat Gacinnovic, der kurz zur Gelson Fernandes weichen musste, trug es weniger gefasst. Er warf seine Handschuhe vor der Bank weg, auch Schienbeinschützer flogen. Mit dem Trainer abgeklatscht hat er auch nicht. Ob aus Verärgerung über die Auswechslung oder die eigene Leistung war nicht ersichtlich. Kovac wollte es nicht bemerkt haben. Er habe nicht gesehen, was hinter ihm passiert ist, sagte er, „ich habe mich aufs Spiel konzentriert.“

Auf einzelne Spieler wollte Kovac sowieso nicht eingehen. Dies sei nach einer solchen Gesamtleistung nicht fair. „Wir müssen immer am Anschlag sein, sonst tun wir uns schwer“, sagte er ganz allgemein. Am Anschlag waren einige Spieler, aber in der negativen Skala. So schlecht wie diesmal hatten Falette, Boateng oder auch Haller in dieser Saison noch nicht gespielt.

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Man kann leider die Uhr danach stellen: Wenn die Eintracht nach oben klettern könnte, versagen ihr die Nerven. Bei der hochverdienten 0:3-Niederlage in Augsburg zeigte die Eintracht eine klägliche Leistung.

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(pes)

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